Karlsruher SC „Man lernt immer weiter dazu“: Drei Fragen an KSC-Spieler Viktor Bergh
Viktor Bergh ist seit diesem Sommer beim Karlsruher SC: Der Schwede zeigt Laufbereitschaft, Intensität, Offensivdrang sowie aggressives Pressing. meinKA traf den 27-Jährigen zum Interview und stellte ihm drei Fragen über Schweden, seinen Werdegang und mehr.
meinKA: Was waren die wichtigsten Momente auf deinem Weg zum Fußballprofi – und was hat dir bei den einzelnen Schritten geholfen?
Viktor Bergh: Für mich ging es immer darum, an mich selbst zu glauben und hart zu arbeiten. Es ist nicht einfach und der Wille, jeden Tag besser zu werden, war und ist für mich immer sehr wichtig. Ich habe daran geglaubt und war davon überzeugt, dass ich mich verbessern kann, wenn ich hart arbeite.
Das gilt nach wie vor so. Natürlich sammelt man bei jedem Vereinswechsel neue Erfahrungen. Man nimmt aus jedem Wechsel und aus jedem Spiel etwas mit und lernt immer weiter dazu. Und wenn du mich fragst, ist man mit der Entwicklung eigentlich nie fertig. Ich versuche deshalb, mich immer weiter zu verbessern. Deshalb arbeite ich gerne hart auf dem Platz.
meinKA: Was vermisst du am meisten an Schweden? Was gefällt dir am besten am Leben in Deutschland?
Viktor Bergh: Natürlich vermisse ich meine Familie und meine Freunde. Es wäre schön, sie immer in der Nähe zu haben. Aber ich fühle mich hier sehr wohl. Bei meinem Jahr in Rostock habe ich meine Zeit in Deutschland wirklich genossen.
Ich würde definitiv sagen, dass das Wetter hier besser ist, als ich es aus Schweden gewohnt bin. Also würde ich zusammenfassen: Ich vermisse meine Familie und meine Freunde, aber das Wetter hier ist im Vergleich wirklich sehr gut.

| Quelle: aim
meinKA: Der KSC muss in der zweiten Pokalrunde gegen Bundesligist Borussia Mönchengladbach ran. Wie läuft die Vorbereitung, wenn man gegen Teams aus höheren Ligen spielt?
Viktor Bergh: Ich würde sagen, dass die Vorbereitung wahrscheinlich die gleiche ist. Man muss das Spiel in der Vorbereitung wie jedes andere behandeln. Wir trainieren, machen uns bereit und versuchen, ein gutes Gefühl für die Aufgabe zu bekommen. Man schaut sich den Gegner detailliert an und bereitet sich vor. Aber gerade die Pokalspiele sind natürlich immer etwas Besonderes.
Der Wettbewerb hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, weil man nur eine Chance bekommt. Aber für uns geht es darum, die gewohnte Vorbereitung zu machen und auf diese Vorbereitung zu vertrauen. Wir wollen unser Bestes geben. Und letztendlich spielt es keine Rolle, welche Mannschaft auf der anderen Seite steht. Wir müssen uns bestmöglich vorbereiten und mit einem guten Gefühl ins Spiel gehen.