News aus Baden-Württemberg
Land will junge Menschen mehr für Feuerwehrberuf begeistern

News aus Baden-Württemberg Land will junge Menschen mehr für Feuerwehrberuf begeistern

Quelle: picture alliance / Uli Deck/dpa
dpa

Kinder machen gerne bei der Feuerwehr mit – das zeigen die Zahlen. Doch wie sieht es mit dem Nachwuchs im Ernstfall aus? Das Land sorgt sich und handelt.

Das Land Baden-Württemberg will junge Menschen mehr für den Feuerwehrberuf begeistern. Es sei angesichts von Fachkräftemangel und schwindender Bereitschaft junger Leute für einen handwerklichen oder technischen Beruf zu befürchten, dass sich weniger zur Feuerwehrfrau oder zum Feuerwehrmann weiterbilden wollten. Nachwuchsarbeit sei deshalb entscheidend, damit junge Menschen den Beruf oder eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr ergreifen, betont das Innenministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Nico Weinmann und Dennis Birnstock.

Bei den Jüngsten ist Interesse da

Fast alle der 1.097 Gemeindefeuerwehren in Baden-Württemberg haben eine Abteilung Jugendfeuerwehr. Insgesamt sind in den Jugendfeuerwehren 37.662 Kinder und Jugendliche aktiv (Stand 31. Dezember 2023). In den vergangenen Jahren ist die Zahl der aktiven Kinder und Jugendlichen nach Angaben des Ministeriums kontinuierlich gestiegen. Zuletzt sei ein Anstieg von 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen gewesen. «Dies ist der Nachwuchsarbeit in den Gemeindefeuerwehren zu verdanken», so das Ministerium.

Damit Nachwuchs auch kommt

Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Jugendarbeit etwa durch zwei pädagogische Fachkräfte an der Landesfeuerschule Bruchsal sowie durch Zuwendungen an die Gemeinden und den Landesfeuerwehrverband. Darüber hinaus hat das Innenministerium mit dem Landesfeuerwehrverband eine landesweite Nachwuchskampagne erarbeitet. Den Gemeindefeuerwehren werden Poster und Flyer zur Verfügung gestellt.

Es geht nicht nur um die Feuerwehr

Das Innenministerium wirbt mit einer Kampagne auch für die ehrenamtliche Mitarbeit im Bevölkerungsschutz. Mobile Ausstellungsräume können bei Veranstaltungen aufgestellt werden, um die Arbeit der Feuerwehr und der im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen zu veranschaulichen.

 

Weitere Nachrichten

2.900 Verstöße in zwei Wochen - Scan-Auto ertappt Parksünder

Effizient soll der Einsatz der Scan-Fahrzeuge sein - und den Verkehr sicherer machen. In Heidelberg ist das Pilotprojekt erfolgreich gewesen, sagen Stadt und Land. Die Zukunft ist noch unklar.

Tourismus: Warum der Urlaub in Baden-Württemberg weiter boomt

Trotz fehlender Großevents wie der Fußball-EM: Die Zahl der Gäste in Baden-Württemberg erreicht ein Rekordhoch. Welche Rolle spielen Übernachtungen?

Darum bangen Vogelexperten um heimkehrende Weißstörche

Seit den ersten Februarwochen sind die ersten Tiere zurück auf ihren Horsten. Das ist in diesem Jahr keine Selbstverständlichkeit, wie Fachleute berichten. Worauf es nun ankommt.

Ohne Zulassung: Polizei ermittelt gegen mobile Tierärztin in Rastatt

Eine Frau soll im Raum Rastatt mehrere Katzen behandelt haben - ohne Qualifikation oder Zulassung. Als sich die Gesundheit der Tiere nicht verbessert, schreitet die Polizei zur Tat.

Nach Wolfs-Urteil: Was passiert jetzt auf der Hornisgrinde

Die Tage sind gezählt – zumindest für die Jäger: Drei Wochen haben sie noch Zeit, den Wolf auf der Hornisgrinde zu erlegen. Reicht das aus? Und wenn nicht?



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.