Waldbäume werfen wie im Herbst Blätter ab
Lange Trockenheit macht dem Karlsruher Wald schwer zu schaffen

Waldbäume werfen wie im Herbst Blätter ab Lange Trockenheit macht dem Karlsruher Wald schwer zu schaffen

Quelle: Pixabay

Hitze und weiterhin kein Regen in Sicht! Die anhaltende Trockenheit macht dem Karlsruher Wald aktuell schwer zu schaffen: Die meisten Waldbäume werfen bereits jetzt, wie sonst erst im Herbst, ihre Blätter ab. Daher macht sich das Forstamt große Sorgen.

Dürre: Forstamt sorgt sich um den Karlsruher Wald

Kein Regen für die Fächerstadt! In Karlsruhe hat es im Gegensatz zu anderen Regionen in den letzten Wochen so gut wie keinen Regen gegeben. Der „Dürremonitor“ des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt daher deutlich, dass in der Fächerstadt die Dürre ausgeprägt ist und den Bäumen inzwischen kaum noch pflanzenverfügbares Wasser zur Verfügung steht. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Auch in den nächsten Tagen soll es keinerlei Niederschlag geben – daher macht Ulrich Kienzler, Leiter des städtischen Forstamtes, mittlerweile große Sorgen um den Stadtwald: „In vielen Waldgebieten werfen Hainbuchen, Linden und andere Baumarten ihre gelb vertrockneten Blätter wie im Herbst ab!“.

 

Boden ist staubtrocken – Bäume mit Borkenkäfer-Befall!

Die Waldwege sind in Karlsruhe ebenfalls staubtrocken und bereits Fahrradfahrer ziehen Staubwolken hinter sich her.

In den höheren Lagen bei Stupferich und Grötzingen sind die wenigen verbliebenen Fichten außerdem vom Borkenkäfer befallen und müssen möglichst zeitnah eingeschlagen werden, damit sich die Käfer nicht weiter vermehren und benachbarte Waldgebiete heimsuchen, so die Stadt weiter.

 

Brandgefahr! Rauchen & Feuer machen im Wald verboten

Aufgrund der Wetterlage und der Dürre im dritten Trockensommer in Folge bleiben alle Grillstellen im Wald weiterhin geschlossen. Rauchen und Feuer machen ist im Wald gesetzlich verboten. „Wer dagegen verstößt, handelt grob fahrlässig und gefährdet Wald und Natur in hohem Maße“, erläutert Kienzler.

Dennoch stellt Stadtwaldranger Berndt Rosenberger bei routinemäßigen Kontrollen fest, dass trotz des Grillverbotes an den Grillstellen weiter Feuer entfacht wurden. Das Forstamt warnt deshalb nochmals eindringlich vor den Gefahren durch Rauchen und offenes Feuer für Wald und Natur. Bei Zuwiderhandlungen drohen außerdem Geldbußen oder sogar Strafverfahren!

 

 

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