News
Laut Umfrage: Mehrheit würde im Kriegsfall nicht zu Waffe greifen

News Laut Umfrage: Mehrheit würde im Kriegsfall nicht zu Waffe greifen

Quelle: Christoph Schmidt/dpa
dpa

Nur knapp jeder Vierte im Südwesten würde im Angriffsfall das Land mit einer Waffe verteidigen. Für einen verpflichtenden Dienst mit Wahlmöglichkeiten gibt es aber eine Mehrheit.

Würde Deutschland angegriffen, dann wäre einer Umfrage zufolge eine Mehrheit der Menschen in Baden-Württemberg nicht bereit, das Land mit der Waffe zu verteidigen. Das geht aus dem jüngsten «BaWü-Check» im Auftrag der baden-württembergischen Zeitungsverlage hervor. Für die Umfrage befragte das Institut für Demoskopie Allensbach 1.023 repräsentativ ausgewählte Menschen aus Baden-Württemberg.

Demnach würden 52 Prozent der Befragten im Angriffsfall nicht zur Waffe greifen. Dazu bereit wären gerade einmal 24 Prozent. Besonders schwach ausgeprägt ist die Bereitschaft zur Landesverteidigung bei Frauen sowie in der Altersgruppe der Über-60-Jährigen.

Mehrheit ist offen für eine Dienstpflicht

Offen sind die Menschen im Südwesten dagegen für die Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Schaffung eines verpflichtenden Dienstjahres. Mehr als drei Viertel der Befragten sprechen sich für eines der beiden Modelle aus – deutlich die Nase vorn hat mit 54 Prozent ein verpflichtendes Dienstjahr, das entweder bei der Bundeswehr oder im sozialen Bereich abgeleistet werden könnte.

Gegen die Einführung eines der beiden Modelle sprechen sich nur 16 Prozent der Befragten aus. Etwas größer ist die Zurückhaltung unter jüngeren Menschen, die von der Wehrpflicht oder einem verpflichtenden Dienstjahr unmittelbar betroffen wären. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen ist mehr als jeder Vierte gegen jede Form einer Dienst- oder Wehrpflicht.

Käme es zur Wiedereinführung einer Wehrpflicht, dann wäre die Mehrheit (60 Prozent) der Menschen in Baden-Württemberg dafür, dass diese nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen gelten sollte. Auch die befragten Frauen sprachen sich in der Umfrage mehrheitlich für eine Wehrpflicht für beide Geschlechter aus.

 

Weitere Nachrichten

Stadtwerke Karlsruhe gewinnen "German Design Award 2026" für Imagefilm

Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH sind mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet worden. Prämiert wurde der neue Imagefilm "Wir kümmern uns um (fast) alles" in der Kategorie „Excellent Communications Design / Audiovisual“, teilt das Unternehmen mit.

Wasserstand abgesunken: Feuerwehr hilft Eisbären im Zoo Karlsruhe

Bei den Eisbären im Zoo Karlsruhe ist über Nacht der Wasserstand im Tiefbecken aus bislang ungeklärter Ursache abgesunken. Der Wasserstand war glücklicherweise so tief, dass Nuka und MiKa stehen konnten. Die Feuerwehr Karlsruhe kam schnell zur Hilfe!

Fastnacht in Karlsruhe: Polizei informiert über Sicherheit an den "närrischen Tagen"

Die "närrischen Tage" rücken näher: Die Polizei Karlsruhe will gemeinsam mit Behörden, Zünften und Sicherheitsunternehmen für eine unbeschwerte, bunte und dennoch sichere Fastnacht sorgen, das geht aus einer Pressemeldung von Stadt und Polizei hervor.

Neue Mehrzweckbooten für die Feuerwehren an Rhein, Main und Neckar

Im Rahmen einer landesweiten Beschaffungsmaßnahme wurden unter Federführung des Regierungspräsidiums Karlsruhe für 25 baden-württembergische Feuerwehren sowie für die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg Mehrzweckboote der neuesten Generation beschafft.

Sperrmüll-Anmeldungen in Karlsruhe nun schneller und einfacher

Sperrmüll-Anmeldungen sind nun schneller und einfacher: Denn im Sperrmüllformular nicht mehr alle Gegenstände, die zur Abholung bereitgestellt werden, aufgelistet werden. Stattdessen reicht die Angabe der gesamten Sperrmüll-Menge in Kubikmetern.

7.886 Portionen Mittagessen - die Karlsruher Vesperkirche 2026 in Zahlen

Am Sonntag, 08. Februar 2026, ist die Karlsruher Vesperkirche mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ende gegangen. Während der vierwöchigen Vesperkirche versorgten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in 1.337 Einsätzen die Besucherinnen und Besucher.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.