News aus Baden-Württemberg
Lernplattform: Telekom-Tochter soll Moodle betreiben

News aus Baden-Württemberg Lernplattform: Telekom-Tochter soll Moodle betreiben

Quelle: Uli Deck/dpa/Archivbild
dpa

Lange war unklar, wie es mit der Lernplattform Moodle an den Schulen im Land weitergehen soll. Der bisherige Betreiber hatte vor zwei Jahren seinen Rückzug angekündigt. Jetzt ist klar, die Plattform läuft weiter.

Das Land hat einen neuen Betreiber für seine digitale Lernplattform Moodle gefunden. Sie werde künftig vom Anbieter T-Systems betrieben, teilte das Kultusministerium in Stuttgart mit. Die Telekom-Tochter habe im entsprechenden Vergabeverfahren den Zuschlag erhalten, der Betrieb werde in nächster Zeit umgestellt. Der Betrieb der Plattform sei damit auch weiter sichergestellt, sagte Staatssekretärin Sandra Boser, die im Ministerium für Digitalisierung zuständig ist. «Damit bieten wir unseren Schulen außerdem Klarheit und Verlässlichkeit», sagte Boser. Der Wechsel des Betreibers sei «ein weiterer Meilenstein» der digitalen Bildungsplattform des Landes.

Moodle war bislang vom Landeshochschulnetz Belwü betrieben worden. Belwü hatte im Mai 2021 mitten während der Corona-Pandemie die Schulträger darüber informiert, die Dienste einstellen zu wollen. Zur Begründung hieß es damals, es gebe «veränderte rechtliche Rahmenbedingungen». Zudem werde eine «langfristige Perspektive für einen gesicherten Betrieb» benötigt.

Betroffen vom Rückzug von Belwü sind auch viele Mail-Konten von Lehrerinnen und Lehrern. Diese sollen künftig zentral über die digitale Bildungsplattform des Landes abgewickelt werden, teilte ein Sprecher des Kultusministeriums auf Nachfrage mit. Wann genau das der Fall sein soll, ist noch unklar. Belwü habe aber zugesichert, die Mail-Konten der Lehrerinnen und Lehrer so lange weiterzubetreiben, bis auf der digitalen Bildungsplattform landeseigene Mailadressen zur Verfügung gestellt würden, so der Sprecher.

Die Software Moodle ist ein Lernmanagementsystem, über das Schüler und Lehrer online miteinander in Kontakt treten. Darin können Lerngruppen eingerichtet, Aufgaben verteilt und dann bearbeitet zurückgegeben werden. Schüler und Lehrer können in Foren miteinander diskutieren und Informationen austauschen. Zudem gibt es eine Art Chatfunktion.

 

Weitere Nachrichten

Freundin getötet? Mann aus Raum Karlsruhe bleibt in Schweden in Haft

Ein 33-jähriger Deutscher soll im Schweden-Urlaub seine Freundin getötet haben. Nach der Auslieferung kommt es zur Haftverhandlung - und das Gericht trifft eine Entscheidung.

Fahrplanwechsel ab Mitte Dezember: Das ändert sich bei der Bahn im Land

Berlin, Paris, Wien oder die Ostseeküste: Mit dem Fahrplanwechsel bekommen die Menschen in Baden-Württemberg auf manchen Strecken mehr oder ganz neue Verbindungen. Es gibt aber auch Einschränkungen.

Grenzkontrollen: Immer weniger illegale Einreisen nach Baden-Württemberg

Seit rund zwei Jahren finden an den deutschen Außengrenzen wieder Kontrollen statt – auch an den Landesgrenzen von Baden-Württemberg zu der Schweiz und Frankreich. Wie entwickeln sich die Zahlen?

Gewalt gegen Frauen: Kaum freie Plätze in Frauenhäusern in Baden-Württemberg

Die Gewalt gegen Frauen nimmt bundesweit zu – auch im Südwesten. In Frauenhäusern sollen die Betroffenen und ihre Kinder Schutz finden. Was aber, wenn es keine freien Plätze gibt?

Prognose für 2027: Arbeitslosigkeit steigt - aber weniger stark

Die Arbeitsagentur rechnet 2027 mit mehr Arbeitslosen in Baden-Württemberg. Allerdings falle der Anstieg deutlich schwächer aus als in den Vorjahren. Vor allem eine Branche trifft den Südwesten.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.