News aus Baden-Württemberg
Licht aus in der Energiekrise: Erste Städte in Baden-Württemberg sparen

News aus Baden-Württemberg Licht aus in der Energiekrise: Erste Städte in Baden-Württemberg sparen

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild
dpa

Wegen der Energiekrise sind viele Kommunen im Sparmodus. In Baden-Württemberg schalten einzelne Städte daher die Straßenbeleuchtung nachts ab oder reduzieren diese zumindest. Sie wollen aber auch vermeiden, dass sich Menschen in der Dunkelheit unsicher fühlen.

Dunkle Städte wegen der Energiekrise? Nein, denn im öffentlichen Raum gibt es eine Beleuchtungspflicht. So sollen auch «Angsträume» vermieden werden. Und auch die Verkehrssicherheit muss gewährleistet sein. Kommunen in Baden-Württemberg lassen sich einiges einfallen, um zu sparen. So wird auch in Bussen die Temperatur teilweise gesenkt.

In Mannheim wird laut einer Stadtsprecherin die Beleuchtung nur reduziert. Es sollen keine «Angsträume» entstehen. Deswegen sei der städtische Ordnungsdienst in unverändertem Umfang unterwegs. In der Stadt seien alle Effektbeleuchtungen abgeschaltet worden. In schwach frequentierten Straßen finde eine sogenannte Halb-Nacht-Schaltung Anwendung, das heißt dort ist die Beleuchtung von 23.00 bis 6.00 Uhr nicht in Betrieb.

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) beabsichtigt, die Innenraumtemperatur der Busse und Bahnen auf Minimum 15 Grad abzusenken. Dies ist nach Auskunft eines Sprechers aber vom Fahrzeugtyp abhängig und kann auch höher ausfallen. Zudem ist das automatische Öffnen der Türen nicht mehr vorgesehen. «Die Fahrgäste müssen beim Ausstiegswunsch den Haltewunschknopf rechtzeitig drücken.»

 

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