Corona in Baden-Württemberg
Manne Lucha: Vergabesystem für Impftermine war ein Fehler

Corona in Baden-Württemberg Manne Lucha: Vergabesystem für Impftermine war ein Fehler

Quelle: Marijan Murat

Baden-Württemberg hat beim Vergabesystem für Corona-Impftermine aus Sicht von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) aufs falsche Pferd gesetzt.

Die Terminvergabe über die Telefonnummer 116117 zu regeln sei im Nachhinein «ein großer Fehler», sagte er der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag). «Es war schlicht und einfach das falsche System, um einen Mangel verwalten zu können.» Wenn regelmäßig weniger Impfstoff zur Verfügung stehe als angekündigt, funktioniere es nicht. «Da helfen dann auch 500 Callcenter-Mitarbeiter nicht viel weiter.»

Lucha verteidigte hingegen, dass die Regierung die Impfpriorisierung in Hausarztpraxen seit Anfang der Woche aufgehoben hat. Damit habe man den Wunsch der Hausärzte nach frühestmöglichem Ende der Priorisierung in den Praxen erfüllt, sagte er den Zeitungen. «Wir sind an der Front bei den Menschen und bekommen jeden Tag den Druck zu spüren. Wir konnten gar nicht anders, als so zu entscheiden.»

Die Kassenärztliche Vereinigung hatte am Mittwoch aufgerufen, zumindest in der laufenden Woche nicht mehr wegen Terminen für eine Corona-Impfung beim Hausarzt anzurufen. Aktuell stehe kein Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung. «Rufen Sie daher bitte für Impftermine nicht in den Arztpraxen an, Sie blockieren die Telefonleitungen», hieß es.

 

Weitere Nachrichten

"Willkommen in The Länd": Fachkräfte-Fang im Land

Mit ungewöhnlichen Mitteln will das Land die Neugier auf eine neue Kampagne zur Gewinnung von Fachpersonal wecken. Nicht jeder hat Verständnis für die Geheimniskrämerei rund um die Werbestrategie.

59-Jähriger wird in seiner Wohnung in Karlsruhe überfallen & schwer verletzt

Zwei unbekannte Täter haben einen 59 Jahre alten Mann in seiner Wohnung in Karlsruhe überfallen, beraubt und stundenlang in Todesangst versetzt.

Steigende Corona-Infektionszahlen: Gesundheitsamt überlastet

Die steigende Zahl von Corona-Infektionen bringt das Gesundheitsamt Rastatt bei der Kontaktnachverfolgung in Schwierigkeiten.

Festgefahrene Schiffe im Rhein wieder frei

Die Schifffahrt auf dem Rhein ist an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg zum Erliegen gekommen. Unter anderem wegen des niedrigen Wasserstands waren zuvor zwei Schiffe havariert. Die Rheinvertiefung lässt aber weiter auf sich warten.

Für Ungeimpfte ist 250 gefährlich: Warnstufe schon Freitag?

Für Ungeimpfte könnte die Zahl 250 bald eine ganz besondere Rolle spielen. Denn liegen mehr als 250 Corona-Patienten über einen längeren Zeitraum auf den Intensivstationen, müssen sie mit Einschränkungen rechnen. Und die könnten auf Dauer auch teuer werden.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.