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„Media art is here“: Digitale Kunst auf Karlsruher Plätzen, Fassaden & Schaufenstern

News „Media art is here“: Digitale Kunst auf Karlsruher Plätzen, Fassaden & Schaufenstern

Quelle: © Alex Besta und Tibor Pilz

Die UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe lädt vom 15. August bis zum 15. September 2024, zur Medienkunst-Ausstellung im urbanen Raum „Media art is here“ ein. 13 Werke von lokalen und internationalen Künstlern und Künstlerinnen gibt es zu entdecken.

Eine kostenfreie und öffentliche Ausstellung

Die UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe veranstaltet die Medienkunst-Ausstellung „Media art is here“: Vom 15. August bis zum 15. September 2024, verwandeln sich öffentliche Plätze, Fassaden und Schaufenster der Stadt in eine digitale Bühne, auf der 13 visionäre Werke von lokalen und internationalen Künstlern und Künstlerinnen präsentiert werden.

Diese kostenfreie und öffentliche Ausstellung bietet ein inklusives Kunsterlebnis, das die Stadt in einem neuen Licht erscheinen lässt und Kunst für alle zugänglich macht, geht aus der Pressemeldung der Stadt Karlsruhe hervor.

 

Das gibt es zu entdecken: Werke im Überblick

 

AGISTRILOGY

von Teuscher, Marc

Die Schönheit des Meeres wird in drei verschiedenen Zuständen gezeigt, einmal bei bewölktem Himmel, unter dem ein Fischerboot auf Fischfang geht. Der zweite Zustand ist das Meer bei Sturm. Und drittens das Glitzern des Meeres in einer sommerlichen Vollmondnacht. Zu sehen im August täglich ab 20:30 Uhr, im September ab 21:00 Uhr im Foyer der Kinemathek Karlsruhe.

 

Ancient Connections

von Kabis, Desiree

Ein Soundwalk transportiert die Besucher*innen vom Karlsruher Nymphengarten in die Gärten des Museo La Tertulia, wo sie den Erinnerungen des Baums lauschen können. Für den Soundwalk wird ein eigenes Smartphone benötigt, die Verwendung von Kopfhörern wird empfohlen.

 

Bee Boarding School

von Kiolbassa, Barbara Zoé, Syarifuddin, Arie und Bottéro, Stéphane V.

Die Bee Boarding School ist ein Austauschprojekt zwischen Medienkünstler*innen und Kunstvermittler*innen aus Karlsruhe und Majalengka (Indonesien). Das Projekt schwirrt um die Bulacher Katzenwedelwiese: Während des Austauschs mutieren einzelne Plakatflächen in Karlsruhe (Bahnhofsvorplatz und Kronenplatz) zu Blicken der Streuobstwiese. Mit einer UV-Kamera aufgenommen, laden die mehrdeutigen Fotografien zu Aktivierungen ein, die Mitte September von den Künstler*innen auf der Wiese erarbeitet werden.

 

Between Dreams and Reality

von Helsen, Anna-Lina

Die Installation Between Dreams and Reality zeigt die Hybrid-Welt der Mensch-Maschine und behandelt auf abstrakte Weise das Zusammenspiel zwischen dem Bewussten und Unbewussten, Zukunftsfragen und Dystopien vs. Utopien. Standort ist studio hö, in der Kaiserstraße 3.

 

Fungal Frequencies

von SurrealLabor

Mit der Installation Fungal Frequencies erforscht SurrealLabor (Andreas Hölldorfer, Julia Ihls und Marius Probst) die Schnittstellen zwischen myzelischer und elektronischer Signalverarbeitung. Standort: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum

 

Natural Flow

von Jang, Jihye

Das Meer aus über 50.000 einzeln ansteuerbaren Pixeln, verteilt auf 16 LED-Panels unter dem Vordach des Gebäudes der Kinemathek Karlsruhe, lässt vermuten, dass hier eine einzigartige Möglichkeit für Medienkunst im öffentlichen Raum geschaffen wurde. Die interaktive Lichtinstallation Natural Flow wurde explizit dafür konzipiert.

 

New Fossils 3.0 | Specimen No. 1

von Díaz, Paris und Nolasco-Rózsás, Gerardo

New Fossils 3.0 | Specimen No. 1 ist ein Update des Kunstwerks von 2021, das nicht nur die AR-Funktion enthält, sondern auch ein digitales Portal, über das die Zuschauer*innen in Echtzeit auf die UNESCO Creative City of Media Arts Guadalajara in Mexiko zugreifen können. Standort ist das Kollegiengebäude Mathematik, Englerstraße 2.

 

Particles Ensemble

von Overlapping Studio

Overlapping Studios Particles Ensemble ist das erste mit dem dm-Award connecting worlds ausgezeichnete Werk, das die Grenzen zwischen digitaler Kunst und physischem Raum auf innovative Weise verschwimmen lässt. Zwei strategisch platzierte interaktive Totems, einer im ZKM I Karlsruhe und einer in der Tourist-Information Karlsruhe, sind über ein Peer-to-Peer-System verbunden und ermöglichen es den Nutzer*innen, miteinander zu interagieren, zu spielen und zu kommunizieren.

 

Radio-Choreography: Acts of Transmission

von Weiser, Netta und Hirtz, Mira

Radio-Choreography: Acts of Transmission überwindet die Grenzen von Sound Art, Choreografie, Performance und Radio. Das Projekt nimmt die Form einer performativen Sound-Ausstellung an. Sie lädt das Publikum dazu ein, seine Sinne neu auszurichten und zuzuhören, wie Tanz, diasporische Erinnerungen und generationsübergreifendes Wissen in einen Dialog treten. Standort ist der Badische Kunstverein Karlsruhe, im Lichthof.

 

SCREENTIME

von Vogel, Hendrik und Kretschmer, Kilian

In ihrem Projekt SCREENTIME widmen sich Hendrik Vogel und Kilian Kretschmer unserer Beziehung durch Technologie. Genauer den digitalen (Blick-)beziehungen. Zu erleben gibt es das Werk bei burger Inneneinrichtung in der Waldstraße 89-91.

 

sleeping trees

von Besta, Alex

Die evangelische Stadtkirche Karlsruhe wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist nach den Grundzügen eines römischen Tempels gestaltet. Durch die Projektion von Rindenstruktur auf die Säulen wird auf die ursprüngliche Farbvielfalt antiker Architekturen und Skulpturen verwiesen und die vermeintlich „weiß-reine Farbigkeit“ der römischen Antike thematisiert.

 

Tides of Memories – The Other Time I Drowned

von Ulas, Helin und Sobel, Karolina

Tides of Memories (ToM) – The Other Time I Drowned ist ein teils fiktives, teils faktenbasiertes Wesen, das davon träumt, Wasser zu werden. Es ist als audiovisuelle Echtzeit-Installation getarnt, die aus der Perspektive des Wassers spricht. Standort ist das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Museumsbalkon.

 

Whose Stories

von Gärtner, Vera, Kojima, Mio und Müller, Hanna

In Karlsruhe gibt es über 1.900 Straßen, Brücken und Plätze. Davon wurden fast 600 nach Männern benannt und etwa 80 nach Frauen und weiblichen Sagenfiguren. Menschen mit Behinderung und People of Colour bleiben dabei gänzlich unsichtbar. Whose Stories untersucht städtische Erinnerungskultur und widmet sich vielfältigeren Karlsruher Stadtgeschichten durch Audiocollagen, die auf einer interaktiven digitalen Karte und in Soundwalks erfahrbar gemacht werden. Zu sehen in der Rahel-Straus-Str., Hirschbrücke und am Kronenplatz.

 

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