News aus Baden-Württemberg
Meldeplattform für Asiatische Hornisse geht an den Start

News aus Baden-Württemberg Meldeplattform für Asiatische Hornisse geht an den Start

Quelle: Axel Heimken/dpa/Symbolbild
dpa

Baden-Württemberg startet eine Meldeplattform für die Asiatische Hornisse. Die invasive Art sei zum ersten Mal 2014 im Südwesten nachgewiesen worden, teilte das Umweltministerium am Mittwoch in Stuttgart mit.

Sie breite sich immer weiter aus. Das Tier mit dem lateinischen Namen Vespa velutina ist etwas kleiner als die heimische Hornisse. Zu erkennen ist die Asiatische Hornisse an ihrer schwarzen Grundfärbung: Die Brust ist schwarz, der Hinterleib dunkel mit wenigen gelben Binden. Die Beine sind schwarz-gelb gefärbt.

Mit der neuen Meldeplattform sollen genauere Informationen über die Verbreitung der Tiers im Land erlangt werden. Ziel sei, die Ausbreitung einzudämmen.

Asiatische Hornissen sind etwas kleiner als heimische, ihre Völker können aber Tausende Tiere umfassen. Mehr als 15 Nester habe man 2022 in Baden-Württemberg gezählt, hatte Benjamin Waldmann, Referent für invasive Arten beim baden-württembergischen Landesumweltministerium, im März erklärt. «Wir gehen aber von einer hohen Dunkelziffer aus.» Die ballonförmigen Nester seien schwer zu finden, oft hingen sie versteckt in Baumkronen.

Werde ein Nest in großer Höhe aufgespürt, komme eine Feuerwehr-Drehleiter zum Einsatz, erklärte der Referent weiter. Mit einem Schaumlöscher werde die Öffnung des Nests geschlossen, danach der entsprechende Ast abgesägt. Das Nest werde dann in eine Box gelegt und tiefgefroren. Durch die Kälte sterben die Hornissen.

 

Weitere Nachrichten

Rekord bei Windenergie - doch ist der Ausbau in Gefahr?

Bis 2040 will das Land klimaneutral werden. Dafür sind unter anderem Hunderte Windräder nötig. Wie realistisch ist das Ziel angesichts neuer Daten für das erste Halbjahr und Gesetzesänderungen?

"Kein Wasser da": Binnenschiffer trotzt dem Niedrigwasser

Binnenschiffer Patrick Mnich fährt auch bei extremem Niedrigwasser noch über den flachen Rhein. Wo seine größten Herausforderungen liegen und was er tut, wenn er statt Wasser Kies unter sich hat.

Özdemir wirbt für Dialekt: "Wir haben keine Sprachpolizei"

Kein Hochdeutsch? Kein Problem! Das sagt zumindest der neue Ministerpräsident - und plädiert für mehr Gelassenheit im Umgang mit Dialekten. «Jeder soll reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist!»

Anhaltende Trockenheit: Angler retten Fische aus fast ausgetrocknetem Kanal

Viele Gewässer in und um Freiburg sind innerhalb der letzten Wochen und Monate nahezu ausgetrocknet. Der Angelsportverein versucht an Fischen zu retten, was noch zu retten ist.

"Sieht aus wie Herbst" Trockenheit plagt botanische Gärten

Zwar sind ein paar regenreiche Tage in Aussicht – viel ändern wird das aber nicht. Die Situation in den botanischen Gärten im Land ist kritisch, viele Pflanzen werden nicht überleben.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.