News aus der Fächerstadt
Mikrozensus 2022 startet: In Karlsruhe finden Befragungen statt

News aus der Fächerstadt Mikrozensus 2022 startet: In Karlsruhe finden Befragungen statt

Quelle: meinKA

Wie viele Menschen im Land haben ausländische Wurzeln. Wie hoch ist das Armutsrisiko bei Senioren? Wie ist die Wohnsituation der Familien?: Um solche Fragen geht es beim Mikrozensus 2022, der das ganze Jahr hinweg auch in Karlsruhe durchgeführt wird.

Der Mikrozensus 2022 startet in Karlsruhe

Der Begriff Mikrozensus bedeutet „kleine Volkszählung“. Es handelt sich dabei um eine gesetzlich angeordnete statistische Erhebung, bei der seit 1957 jedes Jahr ein Prozent der Haushalte bundesweit befragt wird, informiert die Stadt Karlsruhe.Allein in Baden-Württemberg betrifft dies etwa 55.000 Haushalte, darunter auch zahlreiche in Karlsruhe. Die Teilnahme ist Pflicht, wird mitgeteilt.

 

Lage der Bevölkerung realistisch abbilden

Nicht die Personen selbst, sondern die Anschriften der Gebäude, in denen sie wohnen, wurden nach einem mathematischen Zufallsverfahren ausgewählt und bleiben bis zu vier Jahre in der Befragung. Die Auskunftspflicht dient dazu, mit dem Mikrozensus repräsentative und aktuelle statistische Informationen bereitzustellen und die Lage der Bevölkerung im Land realistisch abzubilden.

Dabei sind die Auskünfte der Menschen im Rentenalter, von Studierenden sowie von Erwerbslosen genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten oder Selbständigen. Die Ergebnisse des Mikrozensus dienen dann Behörden und Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft als Planungsgrundlage und sind gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, die wirtschaftliche und soziale Veränderungen auslöst, von Bedeutung.

 

Erhebungsbeauftragte können sich ausweisen

Für die Durchführung des Mikrozensus werden Erhebungsbeauftragte eingesetzt, die sich mit einem Ausweis als Beauftragte des Statistischen Landesamtes legitimieren können. Ausgewählte Haushalte finden im Briefkasten ein Anschreiben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vor.

Darin sind die Zugangsdaten für die Meldung über das Internet enthalten. Alternativ besteht die Möglichkeit, der Auskunftspflicht durch ein Telefoninterview mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Statistischen Landesamts nachzukommen oder einen Papierbogen auszufüllen. Eine volljährige Person kann die Auskünfte für alle Haushaltsmitglieder erteilen.

Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach Eingang und Prüfung der Daten im Statistischen Landesamt werden diese anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.

 

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