Corona in Baden-Württemberg
Montagabend: Wieder Corona-Demos in Baden-Württemberg

Corona in Baden-Württemberg Montagabend: Wieder Corona-Demos in Baden-Württemberg

Quelle: Christoph Schmidt

Hunderte Menschen in Baden-Württemberg haben am Montagabend gegen die Corona-Maßnahmen der Politik demonstriert.

In Ravensburg sprach eine Polizeisprecherin am frühen Abend von mehreren Hundert Teilnehmern. Es kämen stetig Menschen hinzu. In Mannheim und Pforzheim konnten die Beamten zunächst keine Zahlen nennen. Eine Polizeisprecherin in Mannheim sagte, in der Innenstadt seien auch sehr viele Menschen unterwegs, die offenkundig Einkäufe nach Weihnachten erledigten. Daher fehlte der Überblick, wie viele Personen wegen der Proteste da sind. Um das Rathaus hatten Dutzende als Zeichen gegen die Aufmärsche und für mehr Solidarität in der Pandemie eine Menschenkette gebildet. Nach ersten Angaben am Montagabend blieb es in den Städten friedlich.

Seit Wochen gehen Gegner der Corona-Politik vielerorts in Deutschland auf die Straße. Nicht immer kündigen sie die Demonstrationen an, sondern treffen sich als sogenannte Spaziergänger. Weil sie sich in sozialen Netzwerken verabreden, weiß die Polizei manchmal nicht im Voraus, wo eine solche Aktion stattfindet. Sie muss unter anderem kontrollieren, dass die Corona-Regeln eingehalten werden. Diese wurden just am Montag in Baden-Württemberg verschärft.

Bei derartigen Protesten hatte es immer wieder Ausschreitungen gegeben. Die Stadt Reutlingen und der Landkreis Reutlingen verlängerten infolge von Verstößen ihre Verbote solcher Versammlungen bis einschließlich Sonntag, 2. Januar. «Das Versammlungsrecht ist ein hohes Gut, das jedoch nicht nur mit Rechten, sondern auch mit Pflichten seitens der Versammlungsorganisatoren und -teilnehmer verbunden ist», hieß es dazu. In der aktuellen Corona-Situation gehören vor allem Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen wie Abstände und Maskenpflicht dazu. Versammlungen, die ordentlich angemeldet und bei denen verlässlich Auflagen eingehalten werden, seien weiterhin möglich.

 

Weitere Nachrichten

Aktuelle Waldbrandgefahr: Wie die Feuerwehr gegen Waldbrände aufgestellt ist

Längere Trockenphasen verändern auch Baden-Württemberg. Die Feuerwehr stellt sich auf Großbrände ein, baut neue Strategien auf – und räumt ein, dass es bei Ausrüstung und Erfahrung noch Lücken gibt.

Dramatische Wetterfolgen: Schon knapp 800 Hitzetote im Südwesten

Hohe Temperaturen gehen oft mit mehr Sterbefällen einher. In diesem Jahr sind bereits viele Menschen gestorben im Südwesten. Besonders ältere Menschen sind gefährdet.

Von wegen Arzneimittel: Was der Karlsruher Zoll in Paketen entdeckt

Immer wieder fängt der Zoll gefälschte Arzneimittel oder Lebensmittel mit illegalen Substanzen ab. Hunderte Pakete werden überprüft. Was die Fahnder darin manchmal finden.

Niedrigwasser: Bodensee fällt auf historischen Tiefstand im Juli

Anhaltende Trockenheit lässt den Wasserstand des Bodensees auf ein Rekordtief für Juli sinken. Vor der Insel Reichenau ist der Seegrund schon zu sehen. Hat das Niedrigwasser schon Folgen?

Person verschanzt sich in Wohnung in Karlsruhe: Sind Waffen im Spiel?

Großeinsatz in Karlsruhe: Eine Person verbarrikadiert sich nach einem Streit unter Nachbarn in ihrer Wohnung im Unteren Dammweg, 76149 Karlsruhe-Neureut. Die Polizei hält sich mit Details zurück. Sind Waffen im Spiel?




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.