Corona in Baden-Württemberg
Museumsbund: Länder müssen Chancen des Corona-Plans nutzen

Corona in Baden-Württemberg Museumsbund: Länder müssen Chancen des Corona-Plans nutzen

Quelle: Uli Deck

Der Deutsche Museumsbund will im Verbund mit den Ländern die Möglichkeiten zur Öffnung der Museen nutzen.

«Wir appellieren an die Bundesländer, den Austausch mit den Museen und Landesmuseumsverbänden zu suchen, damit man die Chancen auch nutzen kann», sagte der Präsident der Verbandes, Eckart Köhne, der dpa in Berlin nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern in der Corona-Pandemie.

«Es wird sicher länderspezifische Regelungen geben», sagte Köhne. «Wir appellieren an alle, diese auch wirklich zu nutzen und die Spielräume jetzt auszuloten.» Es bestehe die Chance, Museen wieder zu öffnen. Die Häuser erfüllten in vielen Bereichen bereits Vorgaben wie etwa Vorabbuchungen. «Wir glauben, dass das ein gangbarer Weg ist.» Es lohne sicherlich nicht wirtschaftlich, aber es gebe die Chance, «endlich wieder Museumserlebnisse zu bieten und die Tore zu öffnen».

Köhne, der auch Direktor des Badischen Landesmuseums Karlsruhe ist, sprach von einem «super Signal an die Kultureinrichtungen», weil nun ein Anfang mit der Kultur absehbar sei. «Es gibt jetzt einfach Spielräume.» Es gebe die Einsicht, dass man in bestimmten Bereichen etwas mehr möglich machen könne, wenn man verantwortungsvoll sei. «Die Museen haben sich als sehr verantwortungsvoll erwiesen. Wir haben sehr gute Konzepte.» Zudem seien die Museumsbesucherinnen und -besucher entsprechend vernünftig und verantwortungsvoll.

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern können je nach Regelungen in den Ländern Museen bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner unter anderem Museen vom 8. März an wieder öffnen. Bei einer anhaltenden Inzidenz von unter 100 wären Besuche mit Zeitticket möglich.

 

Mehr zum Thema

Höchster Pandemie-Krankenstand in erstem Halbjahr 2022

Probleme bei der Dübel-Herstellung, Zugausfälle und verschobene Operationen: Der hohe Krankenstand im Südwesten machte zuletzt vielerorts Schwierigkeiten. Eine erste Krankenkassen-Auswertung zeigt: Schuld daran war längst nicht nur Corona.

Corona-Verdienstausfall: 340.000 Anträge auf Entschädigung

Viele Arbeitsplätze bleiben während der Pandemie leer: Weil die infizierte Ärztin nicht zur Arbeit darf oder der Vater sich zu Hause um sein positiv getestetes Kind kümmern muss. Für den dadurch ausbleibenden Verdienst haben Hunderttausende beim Land Entschädigung beantragt.

Forschung: Land fördert Obduktionen von Impf- und Corona-Toten

Der Chefpathologe der Uni Heidelberg warnte vor einem Jahr vor einer beträchtlichen Dunkelziffer an Impftoten. Viel mehr Leichen müssten obduziert werden, forderte er damals. Nun fördert das Land solche Untersuchungen.

Ministerium: "Höhepunkt der Sommerwelle wohl überschritten"

Die Corona-Sommerwelle in Baden-Württemberg könnte gebrochen sein.

Zahl der Covid-Intensivpatienten steigt: Inzidenz sinkt

Die Zahl der Covid-Intensivpatientinnen und -patienten in Baden-Württemberg steigt weiter.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.