News
Nach Unfall in Ubstadt-Weiher: Bergung von Stadtbahn nach Zugunglück begonnen

News Nach Unfall in Ubstadt-Weiher: Bergung von Stadtbahn nach Zugunglück begonnen

Quelle: Jason Tschepljakow/dpa
dpa

Ein Teil der ausgebrannten Stadtbahn ist abtransportiert, der Rest soll folgen. Viele Fragen zum Unfallhergang sind offen.

Nach dem verheerenden Zugunglück mit drei Toten bei Ubstadt-Weiher (Kreis Karlsruhe) ist mit der Bergung der ausgebrannten Stadtbahn begonnen worden. Ein erstes Teilstück des zuvor in drei Teile zerlegten tonnenschweren Waggons sei auf einen Tieflader gehievt und abtransportiert worden, sagte eine Sprecherin der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Am Freitag sollen die beiden anderen folgen. Zur Höhe des Schadens wurden noch keine Angaben gemacht. Die Strecke bleibe bis mindestens einschließlich des Wochenendes gesperrt.

Gutachter, Sachverständige und Kriminaltechniker suchen weiter nach der Ursache für das Unglück, das sich an einem unbeschrankten Bahnübergang ereignet hatte. Dabei war ein mit Heizöl beladener Tanklaster am vergangenen Dienstag mit der Stadtbahn zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge brannten aus.

Unter anderem werde geprüft, ob Signale nicht funktioniert hätten, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Die Anklagebehörde ermittelt gegen den bei dem Unglück schwer verletzten Fahrer des Lasters wegen fahrlässiger Tötung. Die Identifizierung der drei Toten ist laut Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen.

 

Mit einem Kran wird die Bergung eines ausgebrannten Zugteils | Quelle: Jason Tschepljakow/dpa

 

 

Weitere Nachrichten

Viel Stau zur Ferienzeit: Autofahrer brauchen Geduld

Der Ferienstart in Bayern und Baden-Württemberg bringt viele Staus auf die Autobahnen. Der ADAC meldet bis zu 600 Kilometer Stau zur Mittagszeit.

Runter vom Gas: Was Autofahrer zur Speedweek im Südwesten wissen müssen

Unfallträchtige Strecken, Schulen, Baustellen – bei der Blitzerwoche wird an vielen Stellen kontrolliert. Bei der Aktion im April wurden in Baden-Württemberg mehr als 58.000 Verstöße festgestellt.

Risiko zu hoch: Mehrere Feste sagen Feuerwerke wegen Waldbrandgefahr ab

Der Waldbrandgefahrenindex liegt im Südwesten zum Wochenendstart beinahe überall bei der zweithöchsten und höchsten Stufe. Das hat Folgen für mehrere Veranstaltungen.

Rheinenergie übernimmt EnBW-Energiedienstleistungsgeschäft

Rheinenergie baut seinen Geschäftsbereich aus. Etwa 200 neue Anlagen und 150 Mitarbeitende vom Karlsruher Konzern EnBW kommen dazu.

Arbeitslosigkeit im Juli in Baden-Württemberg gestiegen

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Die Zahl der Arbeitslosen steigt. So viele Menschen waren im Juli im Südwesten arbeitslos.

Lebensmittelüberwachung: Meist Hygieneprobleme - Kontrolleure schließen weniger Läden

Tausende Restaurants, Imbisse, Kantinen oder Cafés werden jedes Jahr im Südwesten von Lebensmittelkontrolleuren unter die Lupe genommen. Wie häufig sie etwas finden - und was dann passiert.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.