Corona in Baden-Württemberg
Schüler sollen wieder über Lernbrücken Defizite abbauen

Corona in Baden-Württemberg Schüler sollen wieder über Lernbrücken Defizite abbauen

Quelle: Daniel Vieser, Architekturfotografie

Schwächere Schüler sollen in den Sommerferien erneut in speziellen Förderkursen coronabedingte Wissenslücken schließen können.

Diese Lernbrücken seien wichtig, da viele Kinder und Jugendliche Schwierigkeiten mit dem Fernunterricht hätten, teilte das Kultusministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Zudem konnten manche von ihnen nur sehr schwer für das Online-Lernen erreicht werden. Bereits im vergangenen Jahr hatten 61 500 Schüler freiwillig in den Ferien die Schulbank gedrückt; 6550 Lehrer waren im Einsatz.

Jeder vierte bis fünfte der deutschlandweit etwa elf Millionen Schüler muss laut Bundesbildungsministerium teils erhebliche Lernrückstände aufarbeiten und benötigt Förderung.

Die Vorarbeiten für die Nachhilfe sind laut Kultusministerium bereits in vollem Gange. Der Unterricht soll wie im vergangenen Jahr von erfahrenen Pädagogen wie Lehrkräften, Lehramtsanwärtern und Referendaren erteilt werden. Vorzug erhielten Lehrkräfte, die die Schüler kannten oder im nächsten Schuljahr unterrichten sollten.

Besonders gute Chancen hatten auch Lehramtsbewerber, die bereits ein Einstellungsangebot zum Schuljahr 2020/2021 erhalten hatten. Der Verband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen hatte sich beschwert, weil seine Mitglieder bei dem baden-württembergischen und fast allen anderen ähnlichen Förderprogrammen der Länder außen vor bleiben mussten.

Laut Ministerium werden kritische Rückmeldungen aus der Stichprobenerhebung an Schulen, die 2020 an den Lernbrücken teilgenommen haben, und aus den Gesprächen zu Lernmaterialien und dem entsprechenden Fortbildungsangebot bei der Planung berücksichtigt. Die bisherigen Teilnehmer hätten die 13 Millionen Euro teuren staatliche Nachhilfe sehr positiv bewertet.

 

Mehr zum Thema

Impfquote in Pflegeeinrichtungen zieht an

Rund eineinhalb Monate vor der Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken ist die Impfquote in den baden-württembergischen Einrichtungen leicht angestiegen.

Inzidenz steigt: Zahl der Covid-Patienten bleibt stabil

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Südwesten auf den Wert von 1081,6 gestiegen.

Stadt Karlsruhe will unangemeldete Corona-Proteste weiter verbieten

Die Stadt Karlsruhe will unangemeldete und als «Montagsspaziergänge» deklarierte Demonstrationen gegen die Corona-Verordnung weiterhin verbieten.

Corona und die Narren: Präzise Regeln und Vertagung

Corona wirbelt erneut die Fastnacht durcheinander: Die großen Umzüge sind abgesagt. Wie viel Feiern und Brauchtum dieses Jahr dennoch erlaubt sind, hat die Landesregierung den Narren nun schriftlich mitgeteilt. Doch ein weiterer Höhepunkt muss ausfallen.

Minister warnen vor Teilnahme: Unangemeldete Corona-Demos

Wer bei einer angemeldeten Demonstration gegen Anti-Corona-Maßnahmen protestiert, hat dazu jedes Recht, betonen die Innenminister. Unangemeldete Protestkundgebungen werde man aber grundsätzlich nicht dulden. Schon gar nicht vor den Häusern von Politikern.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.