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So verläuft die Grippesaison in Baden-Württemberg bisher

News So verläuft die Grippesaison in Baden-Württemberg bisher

Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
dpa

Deutlich mehr Grippefälle als voriges Jahr hat das Landesgesundheitsamt schon registriert. Menschen können sich noch wappnen.

Der Beginn der Grippewelle deutet sich auch im Südwesten an. Die Zahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten Influenza-Fälle ist seit Jahresbeginn deutlich angestiegen, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Stuttgart mitteilte. Für die ersten zwei Wochen des Jahres 2025 habe die Behörde Stand Freitag 1.592 Influenza-Fälle registriert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien es 1.058 gewesen – also ein gutes Drittel weniger. Nicht jeder Infizierte geht aber zum Arzt.

Prognose schwierig

Auch das Robert Koch-Institut (RKI) hatte die Tage deutschlandweit steigende Zahlen gemeldet. Vom Beginn der Grippewelle könne man stark vereinfacht dann sprechen, wenn in jeder fünften Patientenprobe Influenza A- oder B-Viren nachgewiesen werden. Die jährliche Grippewelle habe in den vergangenen Jahren meist im Januar begonnen und drei bis vier Monate gedauert.

«Der weitere Verlauf der Grippesaison lässt sich nicht vorhersagen», erklärte die Ministeriumssprecherin. Verschiedene Faktoren beeinflussten die Zahl der Erkrankungen und die Schwere der Verläufe. Dazu zählen die zirkulierenden Virus-Subtypen beziehungsweise -Linien sowie die Immunität der Bevölkerung.

Grippe-Impfung auch jetzt noch sinnvoll

Gegen die derzeit hauptsächlich verbreiteten Viren biete der aktuelle saisonale Influenza-Impfstoff Schutz, hieß es. «Da die Grippewelle in der Regel drei bis vier Monate anhält, ist eine Impfung gegen Influenza auch zum Beginn der Grippewelle noch sinnvoll.» Daher rufe Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) die Bevölkerung Baden-Württembergs erneut dazu auf, das Impfangebot in den Arztpraxen und in den Apotheken wahrzunehmen.

In Baden-Württemberg kann die Grippe-Impfung den Angaben zufolge auf Grundlage der öffentlichen Impfempfehlung nach Abwägung mit der jeweiligen Ärztin oder dem jeweiligen Arzt auch über die Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinaus in Anspruch genommen werden. «Auch diese Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.»

 

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