Neues von der Kombilösung
U-Strab-Tunnel: Unbekannte lösen häufig Nothalte an Fahrtreppen aus

Neues von der Kombilösung U-Strab-Tunnel: Unbekannte lösen häufig Nothalte an Fahrtreppen aus

Quelle: Melanie Hofheinz

Der im Dezember 2021 neu eröffnete Karlsruher Stadtbahntunnel verfügt über insgesamt 56 Fahrtreppen. Nun wurde festgestellt, dass Unbekannten häufig missbräuchlich und ohne ersichtlichen Grund die Nothalte an Fahrtreppen betätigen, teilt die VBK mit.

Unbekannte lösen häufig Nothalte an Fahrtreppe aus

Der im Dezember 2021 neu eröffnete Karlsruher Stadtbahntunnel verfügt über insgesamt 56 Fahrtreppen, die täglich von tausenden Fahrgästen auf dem Weg zu den Haltestellen genutzt werden.

„Leider mussten wir in den ersten drei Monaten des Tunnelbetriebs feststellen, dass immer wieder von Unbekannten missbräuchlich und ohne ersichtlichen Grund die Nothalte an einzelnen Fahrtreppen betätigt werden“, sagt Dr. Christian Homagk, Leiter der Instandhaltung Infrastruktur bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK).

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

Viele sind funktionierende Fahrtreppen angewiesen

„Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei dem Missbrauch von Nothalten oder der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln in jedem einzelnen Fall um einen strafbaren Vorgang handelt“, so Dr. Homagk weiter. Die Vorfälle seien gleich in mehrfacher Hinsicht sehr ärgerlich. Zahlreiche Fahrgäste – insbesondere diejenigen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind – sind auf die funktionierenden Fahrtreppen angewiesen.

Grundsätzlich haben die VBK sämtliche Fahrtreppen im Tunnel mittel Videoüberwachung stets im Blick. Doch sobald  der Nothalt betätigt wurde, ist die Fahrtreppe außer Betrieb – bis die VBK-Mitarbeiter der Bahnmeisterei sich vor Ort selbst davon überzeugt haben, dass keine Gefahr besteht. Erst dann kann die Fahrtreppe dort wieder in Gang gesetzt werden.

 

Missbrauch ist strafbar & wird zur Anzeige gebracht

Auch stellt der Missbrauch der Nothalte auch für die VBK ein großes Ärgernis dar, wenn immer wieder Mitarbeiter der Bahnmeisterei zur jeweils betroffenen Haltestelle ausrücken und die Störung beheben müssen.

„Dieser Einsatz ist zeit- und personalintensiv und verursacht zusätzliche Kosten für die Allgemeinheit“, sagt Christian Homagk und ergänzt: „Einen Nothalt ohne Gefahr auszulösen ist kein Kavaliersdelikt und wird von den Verkehrsbetrieben konsequent zur Anzeige gebracht. Kommt es aber tatsächlich zu einer Gefahrensituation auf der Fahrtreppe, sollte man selbstverständlich nicht zögern, den Nothalt zu betätigen.“

 

Weitere Nachrichten

Projekt "RegioKArgoTramTrain" in Karlsruhe erhält rund 3,9 Millionen Euro

Mit der Übergabe eines Förderschecks gab Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp am Donnerstag, 08. Dezember 2022, den Startschuss für das Leuchtturmprojekt "Nachhaltige Logistik- und Personenmobilität mittels KArgoTramTrains (RegioKArgoTramTrain)".

Neue ZKM-Ausstellung über den Karlsruher "Star-Architekt" Ole Scheeren

Das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe zeigt ab dem 10. Dezember 2022, die große Ausstellung "ole scheeren : spaces of life" über den international erfolgreichen Architekten Ole Scheeren, welcher im Jahr 1971 in Karlsruhe geboren wurde.

"Digitale Behörde": Heilbronn und Karlsruhe erproben gemeinsame Lösungen

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, arbeiten die Städte Karlsruhe und Heilbronn, auf dem Weg zu einer digitalen Behörde, künftig zusammen. Hierbei sollen verschiedenen innovative digitale Lösungen für den kommunalen Einsatz erprobt werden.

Karlsruher Kinderpass & Karlsruher Pass: Sozialregion weitet sich aus

Zum 01. Januar 2023 treten Hambrücken, Linkenheim-Hochstetten und die Verbandsgemeinde Hagenbach der Sozialregion Karlsruhe bei. Das bedeutet, dass sie den Karlsruher Kinderpass, den Karlsruher Pass oder beides einführen, heißt es in einer Pressemeldung.

Weihnachtsaktion: 1.200 Christstollen für den Karlsruher Kinderschutzfonds

Eine besondere Weihnachtsaktion haben sich die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel und die Bäckerei Nussbaumer überlegt: 1.200 Christstollen sollen an Unternehmen verkauft werden. Gleichzeitig werden zehn Euro pro verkauften Stollen gespendet.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
100%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.