Trinken aus dem Wasserhahn
Umwelt- & Klimaschutz – Leitungswasser trinken wird gefördert

Trinken aus dem Wasserhahn Umwelt- & Klimaschutz – Leitungswasser trinken wird gefördert

Quelle: Pixabay

Viel Wasser zu trinken ist lebensnotwendig für unseren Körper. Besonders einfach ist das, wenn der Durstlöscher direkt aus dem Wasserhahn gezapft werden kann und die Qualität stimmt. Daher fördert der Bund Leitungswasser nun mit einer Millionensumme.

Leitungswasser – Bund fördert mit Millionen

Egal ob in der Küche, dem Badezimmer oder vielleicht auch im Garten – mit einem einfachen Drehen am Hahn, fließt das Wasser – ein Selbstverständlichkeit für uns. Doch viele nutzen dieses Wasser meist nicht zum Trinken, sondern duschen, waschen oder gießen Pflanzen damit. Dabei ist unser Leitungswasser qualitativ hochwertig und durchaus zum Trinken geeignet.

Wer Leitungswasser trinkt, der schont allerdings nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern spart auch Energie und unnötige Verpackungen. Aus diesem Grund rief Bundesumweltministerin Svenja Schulze Mitte August 2019 dazu auf, mehr Leitungswasser zu trinken. Um das Trinken von Leitungswasser zu pushen, unterstützt das Umweltministerium den Verein: „a tip: tap“, welcher das Projekt „Wasserwende – Trinkwasser ist Klimaschutz“ organisiert, mit einer Fördersumme in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Der Fokus des Projekts liegt in dem Umstieg von Flaschen- auf Trinkwasser aus der Leitung, um so Plastikmüll und CO2-Emissionen zu reduzieren. Hierfür wird an Ständen, Kitas und Schulen über das Thema aufgeklärt sowie mit Kommunen, Stadtwerken und anderen Initiativen zusammengearbeitet – wie beispielsweise in Marburg, Chemnitz und auch Karlsruhe.

 

Trinkwasser –  günstig & qualitativ gut

In Deutschland hat die Qualität von Leitungswasser einen sehr guten Ruf, so dass es eigentlich keinen Grund gäbe stilles Wasser in Flaschen zu kaufen. Laut einer Umfrage des Branchenverbandes der Wasserwirtschaft BDEW trinken daher sogar 83 Prozent der Deutschen regelmäßig oder gelegentlich Leitungswasser.

Ebenfalls betont das BDEW, dass Trinkwasser zu den am besten überwachten Lebensmitteln in Deutschland gehöre. Wer Angst vor Nitrat im Grundwasser oder alten Bleirohren hat, muss ebenfalls keinen Grund zur Sorge haben. Denn in fast allen Wässern befinden sich Spuren aus der Umwelt – aber diese geben keinen Anlass, sich um die Gesundheit zu sorgen, das veröffentlichte die Stiftung Warentest im Juni 2019.

 

Das Karlsruher Trinkwasser

Wie durch einen natürlichen Filter, hat das Karlsruher Trinkwasser über mehrere Jahre die Kies- und Sandschichten der Oberrheinebene durchflossen und wurde so mit wichtigen Mineralien angereichert. In den Wasserwerken der Stadtwerke Karlsruhe wird diesem Wasser dann Eisen und Mangan entzogen. Allerdings bleiben alle wertvollen Mineralstoffe, wie Calcium und Magnesium, dabei im Wasser enthalten. Untersuchungen bestätigen immer wieder, dass das Karlsruher Wasser eine hervorragende Qualität aufweist und bedenkenlos getrunken werden kann, sogar für Säuglingsnahrung darf unser Wasser verwendet werden. Außerdem wird das die Qualität des Karlsruher Trinkwassers zu jeder Tages- oder Nachtzeit überwacht.

 

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Karlsruher Klimaschutz aus der Wasserleitung

Wer den Wasserhahn aufdreht, statt zum Supermarkt zu fahren, der macht außerdem was für unser Klima. Und in Karlsruhe ist das Leitungswasser sogar vollständig klimaneutral! Denn als erster Wasserversorger in Deutschland bieten die Stadtwerke Karlsruhe eine Wasser­versorgung die, von der Grundwasserförderung bis zu den Wasserhähnen in den Haushalten und Betrieben, ganz ohne schädliche Treibhausgasemissionen, auskommt.

Das ist möglich, da die Stadtwerke Karlsruhe, ein zertifiziertes Energiemanagementsystem verfolgen, mit dem der Strombedarf für die Trinkwasserversorgung seit 2013 kontinuierlich gesenkt wird (jährlich rund 300 Tonnen CO₂). Zudem wurde der verbleibende Strombedarf seit 2014 komplett mit Ökostrom gedeckt und damit werden jährlich über 4.000 Tonnen CO₂ vermieden.

Die restlichen fünf Prozent des Gesamtenergieverbrauchs können die Stadtwerke Karlsruhe noch nicht komplett vermeiden, allerdings werden diese über Zertifikate des Karlsruher Klimafonds ausgeglichen.

 


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