Reinigungsarbeiten zwischen Klinikum und Knielingen-Nord dauern weiter an
VBK nehmen Streckenabschnitt in der Brauerstraße am Mittwoch in Betrieb

Reinigungsarbeiten zwischen Klinikum und Knielingen-Nord dauern weiter an VBK nehmen Streckenabschnitt in der Brauerstraße am Mittwoch in Betrieb

Quelle: Thomas Riedel

Die VBK werden am Mittwoch den Streckenabschnitt in der Brauerstraße wieder in Betrieb nehmen. Somit können ab dem 30. Juni die Trambahnen der Linie 2 wieder regulär zwischen den Haltestellen Arbeitsagentur, ZKM, Ebertstraße und Hauptbahnhof verkehren.

VBK nehmen Streckenabschnitt in der Brauerstraße in Betrieb

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) werden am kommenden Mittwoch den Streckenabschnitt in der Brauerstraße wieder in Betrieb nehmen. Somit können ab Mittwoch, 30. Juni  2021, die Trambahnen der Linie 2 wieder regulär zwischen den Haltestellen Arbeitsagentur, ZKM, Ebertstraße und Hauptbahnhof verkehren.

Der Schienenersatzverkehr (SEV), der für die Fahrgäste temporär eingerichtet worden war, wird dann wieder eingestellt und das Betriebskonzept für den Tramverkehr in Karlsruhe entsprechend angepasst.

 

Reinigungsarbeiten zwischen Klinikum & Knielingen-Nord

Die VBK können ihren Fahrgästen im Stadtgebiet nun wieder nahezu ihr reguläres Fahrplanangebot auf der Schiene anbieten. Einzig der Streckenabschnitt zwischen Städtischem-Klinikum und Knielingen-Nord ist noch nicht für Bahnverkehr freigegeben.

In den vergangenen Tagen hatten die VBK zusammen mit Fachfirmen die intensiven Reinigungsarbeiten an den verschmutzten Schienen und Weichen in der Brauerstraße erfolgreich fortgesetzt. Aktuell laufen noch einige Restarbeiten, bis die Bahnen abMittwoch auch hier wieder rollen und somit eine weitere wichtige Nord-Süd-Verbindung im innerstädtischen Schienenverkehr zur Verfügung steht.

Fortschritte haben die VBK und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in den vergangenen Tagen auch bei der Reinigung der beschädigten Tram- und Stadtbahnen gemacht. Durchschnittlich ein bis eineinhalb Fahrzeuge pro Tag können von den Spezialfirmen pro Tag per Trockeneis-Bestrahlung gereinigt und anschließend wieder dem Fahrbetrieb zugeführt werden.

 

Rund 50 Bahnen waren betroffen und sind ausgefallen

Rund 50 Bahnen waren durch die herausgelöste Bitumen-Vergussmasse vor knapp zwei Wochen im Bereich der Radreifen und Drehgestelle verklebt worden und standen daher nicht für den Fahrbetrieb zur Verfügung. Inzwischen konnte gut die Hälfte dieser Bahnen gereinigt und wieder auf die Strecke geschickt werden.

Fortschritte haben die VBK und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in den vergangenen Tagen auch bei der Reinigung der beschädigten Tram- und Stadtbahnen gemacht. Durchschnittlich ein bis eineinhalb Fahrzeuge pro Tag können von den Spezialfirmen pro Tag per Trockeneis-Bestrahlung gereinigt und anschließend wieder dem Fahrbetrieb zugeführt werden.

 

Ursprung für die Problematik mit dem Vergussmaterial

Nach wie vor gesperrt bleibt bis auf Weiteres der Streckenabschnitt zwischen Städtischem Klinikum und Knielingen-Nord. Da hier der Verschmutzungsgrad durch die herausgelöste Bitumen-Vergussmasse besonders stark ist, dauern die Reinigungsarbeiten in diesem Teil des Karlsruher Schienennetzes auch noch die nächsten Tage an. In diesem Abschnitt wird auch der Ursprung für die Problematik mit dem Vergussmaterial vermutet.

Deshalb führen dieVBK zusammen mit Sachverständigen parallel zur Gleisreinigung Maßnahmen für eine gerichtsfeste Beweissicherung durch. Diese wird auch als Grundlage für die Arbeit von externen Gutachtern benötigt. Bis all diese Arbeiten abgeschlossen und die Strecke wieder für den Bahnverkehr freigegeben ist, verkehrt weiterhin ein SEV zwischen Knielingen-Nord und der Moltkestraße.

 

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