Leitbildwerkstatt soll Grundaussagen zur künftigen Nutzung erarbeiten
Veranstaltung zur Zukunft der ehemaligen Tabakfabrik in Grünwinkel

Leitbildwerkstatt soll Grundaussagen zur künftigen Nutzung erarbeiten Veranstaltung zur Zukunft der ehemaligen Tabakfabrik in Grünwinkel

Quelle: Stadt Karlsruhe, Liegenschaftsamt

Wer sich für die Zukunft der ehemaligen Tabakfabrik (ROTAG) in Grünwinkel interessiert, kann sich am Donnerstag, 12. Mai 2022, ab 19:30 Uhr in den denkmalgeschützten Hallen die Ergebnisse der ersten Leitbildwerkstatt anschauen, teilt die Stadt mit.

Konversion der Alten Tabakfabrik in Grünwinkel

Am Donnerstag, 12. Mai 2022, (ab 19:30 Uhr), werden die Ergebnisse der ersten Leitbildwerkstatt zur künftigen Nutzung der ehemaligen Tabakfabrik (ROTAG) in Grünwinkel präsentiert.

Zu dieser Veranstaltung laden die städtische Tochtergesellschaft Karlsruher Fächer GmbH und das Stadtplanungsamt ein. Bei der Präsentation mit dabei sind Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Baubürgermeister Daniel Fluhrer und Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz.

Um Voranmeldung bis Mittwoch, 11. Mai, wird unter altetabakfabrik@kfg.karlsruhe.de gebeten.

 

Potenzielles Schlüsselgrundstück für Grünwinkel

Das Areal der Alten Tabakfabrik (ROTAG) im Sanierungsgebiet „Gewerbegebiet Grünwinkel“ unterliegt einem besonderen städtebaulichen und politischen Fokus und soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Es wurde als potenzielles Schlüsselgrundstück für die strategische Entwicklung des Gewerbegebiets identifiziert, informiert die Stadt Karlsruhe.

Daher kann die Alte Tabakfabrik durch die Weiterentwicklung und die damit verbundenen neuen Nutzungen nicht nur einen besonderen Einfluss auf den Standort selbst ausüben, sondern hat das Potenzial, dem gesamten Gebiet zu einer maßgeblichen Aufwertung verhelfen zu können.

 

Mehrwert für das Quartier und die Gesamtstadt

In der Leitbildwerkstatt soll ein Leitbild definiert werden, das auf die örtlichen Gegebenheiten zugeschnitten ist, einen Mehrwert für das Quartier und die Gesamtstadt erwirkt und als langfristiges Ziel die wirtschaftliche Tragfähigkeit sichert, heißt es weiter.

Da über die neue Ausrichtung des Areals nicht anhand von Einzelinteressen entschieden werden soll, wurde die Werkstatt als Beteiligungsformat mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Bereichen und Branchen konzipiert. In der Zusammensetzung des Teilnehmerkreises bilden sich diverse Vorstellungen und Belange ab, die in das Verfahren einfließen.

Politik, bürgerschaftliche Vertretungen, Institutionen aus dem Bereich der potenziellen Nutzerschaft, Fachexpertinnen und -experten sowie die Nachbarschaft und Gäste aus der Wissenschaft diskutieren gemeinsam über die Entwicklungsmöglichkeiten des Geländes.

 

Frage nach Umgang mit Gebäuden & Freiflächen

Zwei übergeordnete Aspekte stehen bei der Diskussion im Fokus, teilt die Stadt weiter mit: zum einen die Frage nach der künftigen Nutzung und zum anderen der grundsätzliche Umgang mit der baulichen Ausformung der Gebäude und der Freiräume des Areals. Beide Fragestellungen sind nicht nur in Bezug auf das Areal selbst, sondern auch auf die Einbindung in die Nachbarschaft zu betrachten.

Künftig soll auf dem Areal eine Nutzungsmischung sowohl aus typischen Gewerbebetrieben – wie Handwerk und produzierendes Gewerbe – als auch Betrieben aus der Kultur und Kreativwirtschaft angesiedelt werden.

Mit dem bestehenden Planungsrecht lassen sich viele im Sanierungsverfahren definierten Ziele für das Areal indessen nicht umsetzen, weshalb die Ergebnisse der Leitbildwerkstatt in ein anschließendes Bebauungsplanverfahren einfließen werden.

 

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