Corona in Baden-Württemberg
Verwaltungsgerichtshof: Pauschale Schließung von Hundesalons aufgehoben

Corona in Baden-Württemberg Verwaltungsgerichtshof: Pauschale Schließung von Hundesalons aufgehoben

Quelle: Pixabay

Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof hat die pauschale Schließung von Hundesalons im Zuge der Corona-Pandemie gekippt.

Demnach dürfen solche Salons ab sofort wieder öffnen, bei denen das Tier innerhalb eines bestimmten Zeitfensters abgegeben und dann wieder abgeholt werden kann, wie das Gericht am Freitag in Mannheim mitteilte.

Gegen die Corona-Verordnung des Landes hatte in einem Eilverfahren die Betreiberin eines Hundesalon geklagt. In ihrem Salon fänden keine einen Infektionsweg begründenden Kontakte zwischen Menschen statt, argumentierte sie dem Gericht zufolge. Sie habe bereits im März 2020 einen Art Schleusenbetrieb zur Übergabe der Tiere eingerichtet, der einen direkten Kontakt zwischen ihr und den Kunden verhindere. Die Bezahlung erfolge auf Rechnung oder über andere Wege des kontaktlosen Zahlens. Termine würden mit Pufferzeit so vergeben, dass es keine Kontakte zwischen Kunden gebe.

Der Verwaltungsgerichthof folgte der Argumentation der Frau. Denn inzwischen seien für den geschlossenen Einzelhandel Abholangebote zugelassen. Vergleichbares Hundesalons nicht zu gestatten, verstoße gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz, urteilte der Senat. Bei der Übertragung vom Coronavirus sei der Kontakt von Mensch zu Mensch ausschlaggebend. Das unterscheide Hundefrisiersalons auch von Friseurbetrieben für Menschen, die weiterhin ausnahmslos geschlossen seien. Gegen die Entscheidung sind keine Rechtsmittel möglich.

 

Mehr zum Thema

Nach fast drei Jahren: Ende der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Nach fast drei Jahren Maskenpflicht muss von diesem Dienstag (31. Januar) an kein Mund-Nase-Schutz mehr in Bussen und Bahnen getragen werden, auch für das Personal in Arztpraxen fällt von diesem Dienstag (31. Januar) an die vorgeschriebene Pflicht weg.

Baden-Württemberg schafft Maskenpflicht im ÖPNV zum 31. Januar ab

Das Land Baden-Württemberg schafft die Maskenpflicht in Bus und Bahn ab. Ab Dienstag, 31. Januar 2023, müssen Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr keine Maske mehr tragen, darüber informiert die Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) in einer Pressemeldung.

Pandemie-Ende: Ministerpräsident Kretschmann will Eingriffsoptionen der Länder

Trotz des Wegfalls aller Corona-Beschränkungen pocht Ministerpräsident Winfried Kretschmann weiterhin auf rechtliche Eingriffsmöglichkeiten der Länder für kritische Pandemie-Lagen.

Gesundheitsminister über Corona: "Wir sind keine Getriebenen mehr"

Vorbei? Nicht vorbei? Ein bisschen vorbei? In der kommenden Woche fallen die letzten Corona-Auflagen des Landes. Das ist sicher ein Signal, aber es ist keine Entwarnung, sagt der Gesundheitsminister. Dennoch habe das Land dazugelernt.

Maskenpflicht für Mitarbeiter in Arztpraxen fällt

Es ist ein kleiner, aber weiterer Schritt in die Normalität: Mit der Maskenpflicht im Februar fällt auch der vorgeschriebene Schutz in Arztpraxen, zumindest für Beschäftigte. Das Land kassiert nun alle Auflagen. Über weitere Lockerungen entscheidet der Bund.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.