Wohnen in Karlsruhe
VOLKSWOHNUNG: Jahresüberschuss von rund 14,8 Millionen Euro

Wohnen in Karlsruhe VOLKSWOHNUNG: Jahresüberschuss von rund 14,8 Millionen Euro

Quelle: Thomas Riedel

Mit einem Jahresüberschuss von rund 14,8 Millionen Euro war die VOLKSWOHNUNG 2019 erfolgreich – auch die Ertragslage ist stabil und die Liquidität bleibt – trotz Corona-Zeiten- erhalten. Darüber informiert die VOLKSWOHNUNG in ihrem Jahrespressegespräch.

 „Die VOLKSWOHNUNG steht für Bezahlbarkeit“

In der Stadt Karlsruhe zählt jede achte Mietwohnung zum Bestand der VOLKSWOHNUNG. „Unsere Nettokaltmiete beträgt 6,21 Euro pro Quadratmeter. 97 Prozent der Mieten liegen unterhalb der Sätze, die das Jobcenter als Kosten der Unterkunft gewährt. Wir haben einen hohen Anteil an Förderwohnungen, im Neubau mindestens die Hälfte, verlängern auslaufende Bindungen und wandeln im Rahmen von Mieterwechseln freifinanzierte in geförderte Wohnungen um. Die VOLKSWOHNUNG steht für Bezahlbarkeit“, so Geschäftsführer Stefan Storz.

Beim Jahrespressegespräch stellte Storz zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Baubürgermeister Daniel Fluhrer, die Bilanz, Quartiersentwicklungen, Neubauprojekte und Zukunftsthemen vor.

 

2019: Jahresüberschuss von 14,8 Millionen Euro

„Mit einem Jahresüberschuss von ca. 14,8 Millionen Euro waren wir 2019 erfolgreich, unsere Ertragslage ist stabil und die Liquidität auch zu Zeiten der Corona-Krise bewahrt“, so Storz. „Wir sind frühzeitig auf unsere Mieterinnen und Mieter zugegangen, haben deutlich gemacht, dass sich niemand – neben der allgemeinen Unsicherheit – zusätzlich Sorgen um seine Wohnung machen muss und haben individuelle und unbürokratische Lösungen gefunden.“

 

„bezahlbaren & hochwertigen Wohnraum bieten“

2019 ging es demnach hauptsächlich darum, die Voraussetzungen zu schaffen, Menschen in Karlsruhe trotz begrenzter Bauland-Ressourcen weiterhin Wohnraum anbieten zu können. Dafür hat sich die VOLKSWOHNUNG strategisch ausgerichtet und in sämtlichen Unternehmensbereichen mit ihren Prozessen sowie Neubauplanung und Quartiersentwicklung beschäftigt.

Dafür wurden unter anderem drei Architektenwettbewerbe ausgelobt: Für das Ortsteilzentrum Oberreut, in dem Wohnen über Einzelhandel und weitere Dienstleistungen vorgesehen sind, für ein neues Wohnquartier mit rund 180 Mietwohnungen am Zanderweg in Daxlanden, und für die Königsberger Straße in der Waldstadt, wo die VOLKSWOHNUNG rund 130 neue Mietwohnungen in modularer Holzbauweise errichten wird.

 

„Gebäudesektor nimmt hier eine wichtige Rolle ein“

Baubürgermeister Daniel Fluhrer: „Gerade der Gebäudesektor nimmt hier eine wichtige Rolle ein. Um das von der Bundesregierung formulierte Ziel eines weitgehend klimaneutralen Bestands bis 2050 zu erreichen, sind anspruchsvolle Neubaustandards, langfristige Sanierungsstrategien und die Abkehr von fossilen Energieträgern Voraussetzung. Auch in diesem Bereich geht die VOLKSWOHNUNG die Herausforderungen engagiert, innovativ und verantwortungsvoll an.“

„Im Geschäftsjahr 2019 hat die VOLKSWOHNUNG darüber hinaus 157 neue Mietwohnungen, davon 86 öffentlich gefördert, fertiggestellt und wichtige Grundlagen für die kommenden Jahre geschaffen“, fuhr der Aufsichtsratsvorsitzende fort.

An der Durlacher Pfinzstraße konnte Spatenstich gefeiert werden für 54 Mietwohnungen, davon 22 öffentlich gefördert, und die von der VOLKSWOHNUNG realisierten Neubauten Herbert-Heil-Sportpark, Bürgerzentrum Mühlburg mit Stadtteilbibliothek und Kita Villa Regenbogen mit Familienzentrum wurden übergeben.

 

Wohnthemen neu denken & Innovation vorantreiben

Gemeinsam mit anderen Wohnungsunternehmen denkt die VOLKSWOHNUNG Wohnthemen neu und will Innovation vorantreiben: „Als Partner von „hubitation“ befassen wir uns mit der spannenden Frage, was passiert, wenn Start-ups und das Know-how der Wohnungswirtschaft aufeinandertreffen“, berichtete Storz.

Im Mittelpunkt stehen hierbei Themen wie Smart Living, energetische und soziale Quartiersentwicklung, soziale Teilhabe, Klimaschutz, Wohnungsbau oder die Zukunftsfähigkeit der Branche.

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