Baustelle endet nach über einem Jahr
Weihnachtsgeschenk für Autofahrer – Rheinbrücke ist freigegeben!

Baustelle endet nach über einem Jahr Weihnachtsgeschenk für Autofahrer – Rheinbrücke ist freigegeben!

Quelle: Uli Deck/dpa

Die Sanierung der Rheinbrücke bei Karlsruhe hat bald ein Ende. Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt, wird bereits ab 19. Dezember 2019 die Baustellen-Einrichtung zurückgebaut, ab 29. Dezember 2019 soll dann endlich wieder freie Fahrt herrschen.

Rheinbrücke ist jetzt fit für die Zukunft

Seit über einem Jahr ist die Geduld der Autofahrer auf der Rheinbrücke Maxau stark gefordert. Seither wird das Bauwerk nämlich ertüchtigt – also entstandene Schäden saniert und die Brücke so fit für zukünftige Belastungen gemacht. Ein Ende der Baumaßnahmen ist nun aber absehbar! Zum Jahresende sollen die Autofahrer endlich wieder freie Fahrt haben.

Zuletzt war die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe mit hochfestem Beton versehen worden. Derzeit laufen letzte Restarbeiten wie die Montage der Schutzplanken, das Verfüllen der Fugen und Arbeiten an der Beschichtung im Bereich der Fahrbahn. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, dann kann auch das Schutzzelt demontiert werden. Dafür ist es nötig, in der Nacht von Donnerstag, 19. Dezember, auf Freitag, 20. Dezember 2019, sowie über das Wochenende bis Montagfrüh die Verkehrsführung auf einen Streifen in Richtung Karlsruhe zu reduzieren.

 

Arbeiten noch nicht komplett abgeschlossen

Pünktlich zum Weihnachtsverkehr, am 24. Dezember 2019 um 05:00 Uhr, kehrt der Verkehr in Richtung Karlsruhe wieder auf seine Richtungsfahrbahn zurück und hat dort alle drei Fahrstreifen zur Verfügung. Nach den Weihnachtsfeiertagen werden dann die Verkehrssicherungen in Fahrtrichtung Wörth abgebaut. Ab Sonntagmorgen, 29. Dezember 2019, stehen dann auch dort wieder alle drei Fahrstreifen zur Verfügung.

Ganz abgeschlossen sind danach die Bauarbeiten aber noch nicht: Im Bereich des Radwegs und unter der Brücke müssen noch Arbeiten erledigt werden. Während der nächsten Zeit wird dem Radverkehr also weiterhin nur ein Richtungsradweg zur Verfügung stehen. Offen lässt das Regierungspräsidium Karlsruhe, wann diese Arbeiten abgeschlossen sind.

Zudem müssen noch die beiden Mittelstreifenüberfahrten geschlossen werden – also die Bereiche, in denen der Verkehr bislang auf die jeweils andere Fahrbahn fahren konnte. Bis diese Stellen geschlossen sind, darf der Verkehr nur mit höchstens 60 Stundenkilometern rollen. Doch auch diese Begrenzung wird voraussichtlich im Januar 2020 aufgehoben.

 

Kosten höher als ursprünglich geplant

Schlussendlich konnten die zuvor geplanten Gesamtkosten der Sanierung nicht eingehalten werden. Verantwortlich dafür sei laut Regierungspräsidium Karlsruhe ein unvorhersehbarer Mehraufwand, beispielsweise bei der Sanierung von Schweißnahtrissen und zusätzliche Verkehrssicherungsmaßnahmen. Statt der ursprünglich veranschlagten Kosten von rund 12,5 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten nun wohl auf 14 Millionen Euro.

Verkehrslage in Karlsruhe

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Mit freundlicher Genehmigung durch: Regierungspräsidium Karlsruhe

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