Längerfristiger Trend setzt sich fort
Weniger Schweine und Schafe im Südwesten

Längerfristiger Trend setzt sich fort Weniger Schweine und Schafe im Südwesten

Quelle: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild
dpa

Bauern in Baden-Württemberg haben die Zahl ihrer Schweine und Schafe im vergangenen Jahr reduziert. Zum Stichtag 3. November zählte das Statistische Landesamt rund 1,6 Millionen Schweine im Land, 5,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Bei den Schafen betrug der Rückgang 2,6 Prozent auf 214.500 Tiere, wie das Amt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

Bei den Schweinen setzt sich damit ein längerfristiger Trend fort. Seit 2010 ging der Bestand demnach um 473.000 Tiere oder 22,7 Prozent zurück. Auch die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit Schweinehaltung nahm in diesem Zeitraum deutlich ab. Von 3600 Betrieben im Jahr 2010 blieben nach einer Hochrechnung noch rund 2000 übrig. Gleichzeitig sei die Zahl der Tiere pro Betrieb deutlich gestiegen, von durchschnittlich 570 auf 800. Erfasst werden in der Statistik nur Betriebe, die mindestens 50 Schweine oder mindestens 10 Zuchtsauen halten.

Im bundesweiten Vergleich spielt Baden-Württemberg bei der Schweinehaltung keine große Rolle. Zum Stichtag 3. Mai 2019 wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes 25,9 Millionen Schweine in Deutschland gehalten, ein Minus von 3,7 Prozent zum Vorjahreszeitpunkt. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kommen zusammen auf deutlich mehr als die Hälfte des deutschen Schweinebestandes.

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