Corona in Baden-Württemberg
Zahl der Omikron-Fälle steigt in einer Woche auf Sechsfaches

Corona in Baden-Württemberg Zahl der Omikron-Fälle steigt in einer Woche auf Sechsfaches

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Die Zahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten Omikron-Fälle ist im Südwesten binnen einer Woche auf mehr als das Sechsfache gestiegen.

Wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag in Stuttgart mitteilte, wurden bisher 855 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an die Behörde übermittelt – das waren 57 mehr als am Vortag. Vor einer Woche waren es 136 Fälle.

Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging über die Weihnachtsfeiertage im Südwesten kontinuierlich zurück. Der Wert lag am Sonntag bei 222 pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Am Vortag hatte er bei 228,4 gelegen, vor einer Woche bei 345,6. Das RKI weist allerdings darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist. Deshalb könnten die offiziell ausgewiesenen Fallzahlen nur ein unvollständiges Bild der Corona-Lage in Deutschland zeigen.

Der Kreis Sigmaringen lag am Sonntag im Land mit einer Inzidenz von 351,3 am höchsten. Am niedrigsten war der Wert im Enzkreis mit 152,2.

Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 1123 auf nun 997 919. Es wurden 7 weitere Todesfälle gemeldet, die Gesamtzahl beträgt nun 12 795, wie die Behörde mitteilte. Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen ging um 11 zurück auf 575.

 

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