News aus Baden-Württemberg
Zögerlicher Rücklauf bei Grundsteuererklärungen

News aus Baden-Württemberg Zögerlicher Rücklauf bei Grundsteuererklärungen

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild
dpa

Die neue Grundsteuer hat bereits bei vielen Eigentümern für Ärger gesorgt. Das Ausfüllen des elektronischen Formulars ist kompliziert. Ende Januar läuft die Frist ab.

Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken sind weiterhin zögerlich bei der Abgabe ihrer Grundsteuererklärung. Die Abgabenquote liege kurz vor Weihnachten bei rund 43 Prozent, wie eine Sprecherin des Finanzministeriums in Stuttgart erklärte. «Erfahrungsgemäß werden mehr Erklärungen eingereicht je näher der Abgabetermin rückt.» Insgesamt seien im Südwesten 5,6 Millionen Grundstücke neu zu bewerten. Die Fristverlängerung für die Grundsteuer B endet am 31. Januar 2023. Daran schließt sich ein Erinnerungsverfahren an.

Die Feststellungserklärung muss nach dem Willen des Fiskus elektronisch abgegeben werden. Papierformulare sollen nur noch in Ausnahmefällen zulässig sein. Nach Angaben des Finanzministeriums in Stuttgart werden – anders als in anderen Bundesländern – lediglich das Aktenzeichen, die Grundstücksfläche, der Bodenrichtwert und unter Umständen die überwiegende Nutzung zu Wohnzwecken abgefragt. Der Bodenrichtwert wird vom Gutachterausschuss der jeweiligen Kommune ermittelt. Er gibt den durchschnittlichen Lagewert des Bodens in Euro pro Quadratmeter innerhalb eines bestimmten Gebiets wieder. Angaben über Art der Immobilie, die Wohn- und Nutzfläche oder das Baujahr werden nicht benötigt.

Von 2025 an soll eine neue Grundsteuer-Berechnung gelten. Das geschieht auf Grundlage von Angaben, die Eigentümer nun einreichen müssen.

 

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