Neues vom Karlsruher SC
Abstiegskampf: „Elf Tiere“ bringen den Karlsruher SC in prekäre Lage

Neues vom Karlsruher SC Abstiegskampf: „Elf Tiere“ bringen den Karlsruher SC in prekäre Lage

Quelle: Tim Carmele | TMC-Fotografie.de

Der Karlsruher SC befindet sich nach der 0:2-Niederlage gegen den SV Sandhausen im Abstiegskampf. KSC-Trainer Christian Eichner verfällt aber noch nicht in Panik. Unruhiger präsentieren sich dagegen seine Mannschaft und die eigenen Fans.

Die Lage ist brenzlig und die eigenen Anhänger werden unruhiger. Trainer Christian Eichner vom Karlsruher SC weiß das. Anstatt den Vorsprung auf den SV Sandhausen im Nachholspiel des 20. Spieltags zu vergrößern, ist der Abstand am Dienstagabend durch das 0:2 (0:1) gegen den neuen Tabellen-15. der 2. Liga auf drei Punkte geschrumpft.

Wachgerüttelt fühlt sich Eichner deswegen aber nicht. «Uns muss niemand wecken», sagte er. «Wir gehören jetzt zum Kreis der Mannschaften, die darum kämpfen, am Ende nicht auf dem 16. Platz oder darunter zu stehen. Wir werden aber Ruhe bewahren. In Karlsruhe spielen wir nur um den Klassenerhalt, das sollten wir uns immer wieder in Erinnerung rufen.»

Während Sandhausens Trainer Alois Schwartz einen klaren Plan verfolgte, waren Eichners Vorgaben zu selten erkennbar. Der 39-Jährige, der in Schwartz‘ Karlsruher Zeit zwischen 2017 und 2020 als Co-Trainer arbeitete, bekam von seinem ehemaligen Chef eine Lehrstunde erteilt.

«Ich erwarte mehr Cleverness. Wir waren viel zu hektisch und haben es in der zweiten Halbzeit nicht mehr geschafft, fußballerische Lösungen zu finden», beklagte sich Eichner über die Unruhe in seiner Mannschaft.

«Für die nächsten Wochen wird es wichtig sein, das Positive hervorzuheben. Wenn wir hinten achtsam sind und vorne Chancen kreieren, dann werden wir uns auch belohnen», sagte Daniel Gordon. Der Innenverteidiger erinnerte auch daran, dass keine Zeit zum Nachdenken bleibe, denn schon an diesem Samstag geht es gegen den 1. FC Nürnberg weiter (13.30 Uhr/Sky).

Hinsichtlich der Mentalität können sich er und seine Mitspieler an den SVS-Profis, die den Abstiegskampf angenommen haben, orientieren. Auch Eichner sagte: «Wir haben gegen elf Tiere gespielt, die uns in vielen Bereichen etwas vorgemacht haben.»

 

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