Gemeinsamer Appell zur Urlaubssaison
Appell zum Ferienstart: „Achtsam und verantwortungsvoll bleiben“

Gemeinsamer Appell zur Urlaubssaison Appell zum Ferienstart: „Achtsam und verantwortungsvoll bleiben“

Quelle: Isabel Ruf

Zu Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg wenden sich Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel, mit einem gemeinsamen Appell an die Karlsruher aus dem Stadt- und Landkreis.

Gemeinsamer Appell zur Urlaubssaison 2020

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel wenden sich zum Start der Sommerferien mit einem gemeinsamen Appell an die Menschen in Stadt und Region: „Wir alle sind bislang durch konsequentes Handeln und umsichtiges Verhalten sehr gut durch die Corona-Krise gekommen“, verweisen Mentrup und Schnaudigel auf die erfolgreiche Eindämmung der Pandemie vor Ort. „Jetzt dürfen wir die in Teilen wiedergewonnene Normalität nicht aufs Spiel setzen“, so die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung.

 

Weniger Menschen halten sich an die Hygieneregeln

Nach Beobachtungen des kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Karlsruhe und der Polizei hielten sich immer weniger Menschen im Alltag an die nach wie vor geltenden Hygieneregeln. Die Zahl der Hinweise und Beschwerden aufgrund von Verstößen gegen die bestehenden Corona-Regeln stieg nämlich deutlich an.

Manche Gastronomiebetriebe verzichten auf die Erfassung von Gästedaten, die wichtig sind, um Infektionsketten nachverfolgen zu können. Gemeldet werden aber auch Reisende, die in Bussen und Bahnen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, oder Menschenansammlungen im öffentlichen Raum, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. „Wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben – in Verantwortung für unsere Familien, uns selbst und andere“.

 

Aktuelles Infektionsgeschehen aufmerksam verfolgen

Besonders während der jetzt beginnenden Urlaubssaison empfehlen Landrat und Oberbürgermeister Reisenden das aktuelle Infektionsgeschehen aufmerksam zu verfolgen. „Das Corona-Geschehen in Europa mit teilweise deutlich steigenden Infektionszahlen zeigt, dass die Krise noch nicht überwunden ist“, mahnen Schnaudigel und Mentrup.

Viele Länder sehen sich gezwungen, erneut beschränkende Maßnahmen zu erlassen, um dem Infektionsgeschehen zu begegnen. Jeder, der aus einem Risikogebiet zurückkommt, ist verpflichtet sich beim zuständigen Ordnungsamt zu melden. Außerdem besteht die Verpflichtung zur Einhaltung einer 14-tägigen Quarantäne. Diese kann entfallen, wenn ein ärztliches Attest vorgelegt wird, welches sich auf eine negative Testung stützt.

 

„Bleiben Sie auch im Urlaub achtsam & verantwortungsvoll“

„Ein relevanter Anteil der Infektionen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe lassen sich auf Einreisen aus dem Ausland zurückführen“, machen der Landrat und der Oberbürgermeister deutlich. „Es kann natürlich nicht in unser aller Interesse liegen, das Risiko unbedacht zu importieren“. Denn für viele Betriebe und Einrichtungen sind die aktuellen Corona-Lockerungen von existentieller Bedeutung. Auch für viele Eltern würde es eine massive Einschränkung bedeuten, wenn ihre Kinder nicht mehr in Schule oder Kitas gehen können.

Landrat Dr. Schnaudigel und Oberbürgermeister Dr. Mentrup abschließend: „Bleiben Sie auch im Urlaub achtsam und verantwortungsvoll, damit die Ferien für uns alle die schönsten Wochen des Jahres bleiben“.

Mehr zum Thema

Vier Omikron-Fälle in Baden-Württemberg nachgewiesen

Auch in Baden-Württemberg sind nun die ersten Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron aufgetaucht.

Geld Münzen

Tarifabschluss kostet das Land 190 Millionen Euro

Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder kostet Baden-Württemberg 190 Millionen Euro in den Jahren 2022 und 2023 zusätzlich.

Landesgesundheitsamt meldet mehr Corona-Ausbrüche in Kitas

Die Zahl von Corona-Ausbrüchen in baden-württembergischen Kitas ist im vergangenen Monat deutlich gestiegen.

Straßburg und weiteres Umland feiern ohne Böller Silvester

Die Menschen in Straßburg und in der weiteren Umgebung sollen in diesem Jahr ohne Böller und Raketen Silvester feiern.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 

Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

100%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.