News aus der Fächerstadt
Aus drei mach eins: Zentraler Campus für Werner-von-Siemens-Schule

News aus der Fächerstadt Aus drei mach eins: Zentraler Campus für Werner-von-Siemens-Schule

Quelle: Thomas Riedel

Die derzeit auf drei Areale verteilte, inklusiv ausgerichtete Werner-von-Siemens-Schule in Karlsruhe soll am Hauptstandort an der Kurt-Schumacher-Straße 1 konzentriert, dieser dazu baulich erweitert, modernisiert und barrierefrei gestaltet werden.

Areale der Werner-von-Siemens-Schule werden vereint

Die aktuell auf drei Areale verteilte, inklusiv ausgerichtete Werner-von-Siemens-Schule soll am Hauptstandort an der Karlsruher Kurt-Schumacher-Straße 1 konzentriert, dieser dazu baulich erweitert, modernisiert und barrierefrei gestaltet werden, informiert die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung.

Damit strebt die Stadt ein gut funktionierendes, optisch einheitliches Schulensemble an, das Grund- und Werkrealschule, Neubau und Bestand miteinander vereint. Im Endausbau werden, so die Stadt, maximal 696 Schülerinnen und Schüler am neu entstehenden Campus in der Nordweststadt unterrichtet werden können. Auch aus pädagogischer Sicht versprechen sich die Verantwortlichen darüber eine Erleichterung des Schulalltags für die aktuell dreizügige Grund- und die zweizügige Werkrealschule im gebundenen Ganztag.

 

Gut eingebunden, gestalterisch hochwertig & nachhaltig

Für die städtebauliche Untersuchung unter Einbezug einer Zweifeld-Sporthalle, die Planung des Erweiterungsneubaus und die Modernisierung sowie Neuorganisation des Bestands lobte die Stadt einen Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren in Anlehnung an die grundlegende Richtlinie für Planungswettbewerbe von 2013 aus.

Ziel ist es, über einen architektonisch anspruchsvollen, funktional und städtebaulich stimmigen Entwurf eine Planungsgrundlage zu erhalten. Qualitative Einbindung in den Kontext, architektonische Qualität, Funktion und Organisation sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bilden die Kernkriterien, so die Stadt weiter.

Am überzeugendsten erfüllte der Beitrag des Stuttgarter Büros Thoma.Lay.Buchler.Architekten diese Voraussetzungen, um unter anderem Aufgabe und Areal gerecht zu werden, das Quartier angemessen aufzuwerten und wie erwünscht besonders nachhaltig im Sinne eines Nullenergiegebäudes zu gestalten, urteilte die Fachjury einstimmig.

 

Der Siegerbeitrag aus dem Planungswettbewerb für die Werner-von-Siemens-Schule. | Quelle: Stadt Karlsruhe

 

Projekt ist für den Doppelhaushalt 2024/2025 geplant

Positiv fiel auch „die Durchlässigkeit des gesamten Areals“ auf. Die Grundrissstruktur lasse „eine hohe Flexibilität hinsichtlich räumlicher Veränderungen zu“ und sei so klar, dass auch die deutlich herausragende Viergeschossigkeit des Klassenhauses gegenüber den anderen Baukörpern nicht störe, teilt die Stadt weiter mit.

Teile der seit 1960 auf dem Grundstück errichteten sechs Gebäude sollen abgerissen und durch den geplanten Neubau ersetzt werden. Die mitbedachte Sporthalle umfasst gegenwärtig eineinhalb Felder. Der Jugendtreff soll erhalten, unter anderem die Mensa wie der Ganztagesbereich erweitert werden.  Die Vorbereitung des Projekts ist für den Doppelhaushalt 2024/2025 geplant.

 

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