Corona in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg: Immer mehr Hoffnung auf Öffnungen zu Pfingsten

Corona in Baden-Württemberg Baden-Württemberg: Immer mehr Hoffnung auf Öffnungen zu Pfingsten

Quelle: Daniel Karmann

In den baden-württembergischen Städten und Landkreisen wächst die Hoffnung, rechtzeitig zu den Pfingstferien die wichtige Schwelle bei der Corona-Belastung erreicht zu haben und Öffnungen in Angriff nehmen zu können.

Lagen am Sonntag noch 37 der 44 Regionen über dem Wert von 100 Ansteckungen bei 100 000 Einwohnern binnen einer Woche, so unterschritten am Montag zwei weitere den wichtigen Wert. Mehrere andere Kreise wie der Ortenaukreis und die Stadt Karlsruhe dürfen in den kommenden Tagen folgen, wie aus den Angaben des Landesgesundheitsamtes (LGA) von Montag (Stand 16.00 Uhr) hervorgeht.

Das Land will den Betrieb von Biergärten und Außengastronomie sowie Hotels in weniger pandemiebelasteten Stadt- und Landkreisen erlauben, wenn es die Corona-Belastung zulässt. Bedingung ist aber, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in diesen Regionen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen stabil unter 100 Fällen pro 100 000 Einwohnern und binnen einer Woche liegt. Beschlossene Sache ist das aber noch nicht.

Laut LGA ist die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Montag weiter gesunken. Im landesweiten Schnitt wurde innerhalb der vergangenen Woche bei 140,6 von 100 000 Einwohnern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Am Vortag hatte der Wert bei 145,2 gelegen, vor einer Woche sogar bei 173,1.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 996 auf 467 965 Fälle. Inzwischen sind 9565 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben – 28 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 414 936 Menschen (plus 2167).

21 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen bei den Corona-Zahlen über der 150er Inzidenz. Am höchsten ist der Wert im Zollernalbkreis mit 252,4 und am niedrigsten mit 49,8 weiterhin im Main-Tauber-Kreis.

In Baden-Württemberg sind nach Daten des Robert Koch-Instituts bisher 32,1 Prozent der Bevölkerung einmal gegen das Virus geimpft worden. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Wirkstoffen nötig ist, haben 9,0 Prozent erhalten; sie gelten damit als vollständig geimpft. (Stand 10. Mai, 8.00 Uhr)

87,5 Prozent der nutzbaren 2428 Intensivbetten im Land sind laut Landesgesundheitsamt und nach Daten des Divi-Intensivregisters derzeit belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden auch nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für andere gravierende Erkrankungen.

 

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