Corona in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg zieht die Reißleine: Kultur- & Sportevents sollen untersagt werden

Corona in Baden-Württemberg Baden-Württemberg zieht die Reißleine: Kultur- & Sportevents sollen untersagt werden

Quelle: Pixabay

Nun zieht das Land die Reißleine: Damit Weihnachten nicht zur Katastrophe wird auf den Intensivstationen, schreitet Baden-Württemberg mit harten Maßnahmen voran. Freizeit- und Sportveranstaltungen sollen untersagt werden – auch für Geimpfte.

Freizeit-, Kultur und Sportveranstaltungen sollen in Baden-Württemberg wegen der sich zuspitzenden Corona-Pandemie verboten oder zumindest deutlich beschränkt werden. Die Kontakte müssten nun radikal reduziert werden, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Montag beim Besuch eines Impfzentrums des Klinikums Stuttgart an. Leider gelte das auch für Geimpfte, weil der Impfschutz nach vier bis sechs Monaten nachlasse.

Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes werde die Landesregierung am Dienstag im Kabinett entsprechende Beschlüsse fassen, sagte Kretschmann. Es werde zur «weiteren Untersagung oder Beschränkung von Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen kommen». Wie das im Einzelnen aussehe, werde man besprechen. «Auch Sportgroßveranstaltungen werden wir massiv einschränken oder gar untersagen.»

Kretschmann forderte spätestens für Mittwoch eine neue Ministerpräsidentenkonferenz. Es sei höchste Eisenbahn für ein solches Treffen, sagte er. Er glaube nicht, dass der rechtliche Rahmen durch das Infektionsschutzgesetz im Kampf gegen die Pandemie ausreiche. «Wir brauchen den gesamten Instrumentenkasten.»

Baden-Württemberg ist verhältnismäßig stark von der sich derzeit bundesweit zuspitzenden Corona-Lage betroffen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag am Sonntag bei 519,5, am vorherigen Sonntag bei 454,1. Mehrere Covid-19-Patienten sind bereits in andere Bundesländer verlegt worden.

Wegen der sich zuspitzenden Pandemie gilt in Baden-Württemberg bereits bei allen Veranstaltungen in Kultur, Freizeit und Sport die Regel 2G plus. Das heißt, dass zu allen Veranstaltungen bislang nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt haben, die zusätzlich einen negativen Test vorweisen können. Die Landesregierung hatte aber bereits am Sonntag weitere Corona-Verschärfungen angekündigt.

 

Weitere Nachrichten

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.

Cyberangriff auf Hochschulen im Land: Das weiß man zum Datenabfluss

Notensysteme und Stundenpläne waren nach dem Angriff offline, Lehrkräfte konnten zunächst nicht bezahlt werden. Die Ermittlungen sind nun vorangekommen und es gibt neue Infos zu der Attacke.

Karlsruher Psychologin: Männer suchen spät Hilfe - "Ist das schlimm genug?"

Schnurrbart als Symbol: Aus Moustache und November wird «Movember». In diesem Monat sollen Männergesundheit und mögliche Tabuthemen in den Fokus rücken. Ein Aspekt dabei: die psychische Verfassung.

Feuerwehreinsatz in Stutensee-Büchig – Menschen mit Kohlenmonoxid-Vergiftung in Klinik

Nach einem Feuerwehreinsatz in Stutensee-Büchig sind zwei Menschen mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Das teilte die Polizei Karlsruhe auf Anfrage am Sonntagabend, 25. Oktober 2026, mit.

Erstes Wochenende mit Schnee im Hochschwarzwald

Nachdem die Skipisten am Feldberg nach dem ersten Schnee diese Woche erst wieder grün wurden, sind sie nun wieder mit einer dünnen Schneeschicht belegt: Das weckt Freude auf die Skisaison.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.