Spieltag 13
Bei Nebel, Flutlicht & vollem Haus: KSC & HSV trennen sich 1:1

Spieltag 13 Bei Nebel, Flutlicht & vollem Haus: KSC & HSV trennen sich 1:1

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Am Samstag, 06. November 2021 (20:30 Uhr), empfing der KSC den HSV im Wildpark. Gegen die Hanseaten wollten die Badener, nach zwei Liga-Niederlagen, wieder siegreich sein. Für drei Punkte reichte es allerdings nicht – die Partie endete 1:1 (1:1).

Der Karlsruher SC empfing den HSV

Am 13. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga empfing der Karlsruher SC am Samstagabend, 06. November 2021, (20:30 Uhr), den Hamburger SV. Mit einem Sieg wollten die Badener den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten. In der Liga kassierten die Blau-Weißen allerdings zuletzt zwei Niederlagen nacheinander.

Das Duell mit den Hanseaten war allerdings bereits im Vorfeld in mehrfacher Hinsicht spannend. Zum einen wird der HSV vom früheren Karlsruher Nachwuchscoach Tim Walter trainiert. Zum anderen hat der KSC immer noch an der Bundesliga-Relegation von 2015 zu knabbern, in der er gegen den HSV verloren hatte.

Die KSC-Startelf: Marius Gersbeck, Marco Thiede, Christoph Kobald, Daniel Gordon, Philip Heise, Jerome Gondorf, Marvin Wanitzek, Kyoung-Rok Choi, Tim Breithaupt, Marc Lorenz, Philipp Hofmann

 

Halbzeit 1 – Frühe Tore auf beiden Seiten

Beide Mannschaften starteten mit viel Spielfreude und 20.000 lautstarken Fans im Stadion in die Partie: während der KSC die erste Ecke rausholte, lieferte der HSV die erste nennenswerte Torchance in der 5. Minute. Doch auch der KSC brachte mit Schüssen von Marc Lorenz und Tim Breithaupt das gegnerische Tor früh in Gefahr.

Doch es waren die Gäste, die in Führung gingen: In der 14. Minute erzielte der HSV das 0:1 durch Sonny Kittel. KSC-Stürmer Philipp Hofmann lieferte wenige Minuten später allerdings mit einem Kopfball-Treffer direkt die passende Antwort und es stand bereits  1:1 nach 18 Minuten.

Der HSV erhöhte daraufhin den Druck auf das Tor von Marius Gersbeck – der KSC konnte den Offensiv-Bemühungen der Gäste standhalten. Der KSC zeigte sich zum Ende der ersten Hälfte ebenfalls nochmal deutlich gefährlicher. Doch es fielen keine weiteren Tore in Halbzeit 1.

 

Halbzeit 2 – Eine umkämpfte zweite Hälfte

Der HSV eröffnete die zweite Hälfte mit einer guten Torchance – doch der KSC war ebenfalls hellwach aus der Kabine gekommen und verhinderte einen möglichen frühen Rückstand. In der 54. Minute setzte Marvin Wanitzek mit einem Schuss auf das HSV-Tor ein Offensiv-Zeichen der Karlsruher – auch wenn der Ball knapp über den Kasten flog.

Die Mannschaften begegneten sich weiterhin auf Augenhöhe und es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit einigen Fouls, welche wiederum oftmals den Spielfluss unterbrachen. Nachdem die Hanseaten ab der 60. Minute wieder offensiver wurden, wechselte KSC-Trainer Christian Eichner Fabian Schleusener für den angeschlagenen Marc Lorenz in der 70. Minute ein.

Zu Beginn der Schlussphase erhöhten beide Teams nochmals das Tempo. Während der HSV wiederholt an Marius Gersbeck scheiterte, traf der KSC in der 79. nur den Pfosten. Doch auch Marko Johansson hielt die Gäste mit sehenswerten Paraden im Spiel. Das bereits recht ruppige Match wurde nach der 82. Minute nochmals rauer, denn sowohl der KSC als auch der HSV waren einem Sieg nahe.

Karlsruhe wechselte nochmal und es kamen in der 89. Minute Lucas Cueto für Kyoung-Rok Choi. Am Ende mussten sich alle allerdings mit der Punkteteilung begnügen – die durchweg spannende Partie endete 1:1-Unentschieden.

 

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