Corona in Baden-Württemberg
Corona-Lage verbessert sich weiter: Inzidenz bei 23,9

Corona in Baden-Württemberg Corona-Lage verbessert sich weiter: Inzidenz bei 23,9

Quelle: Oliver Berg

Das Corona-Infektionsgeschehen hat sich im Südwesten weiter entspannt. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz sank am Sonntag in Baden-Württemberg.

Bei 23,9 Personen je 100.000 Einwohner wurde nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart in den vergangenen sieben Tagen eine Infektion festgestellt (Stand Sonntag: 16.00 Uhr). Am Vortag hatte der landesweite Wert noch 25,5 betragen, vor einer Woche lag er bei 29,4.

42 der 44 Regionen im Südwesten liegen unter der 50er-Marke, die Stadt Karlsruhe sogar nur bei 7,0. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz hingegen mit 64,8 in der Stadt Heilbronn.

Damit lag der Wert in der Stadt den dritten Tag in Folge über der 50er-Marke. Ab Dienstag treten dort automatisch strengere Regelungen der Corona-Landesverordnung in Kraft, wie es in einer Mitteilung hieß. Es gelten etwa wieder mehr Einschränkungen bei privaten Treffen und Veranstaltungen.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Südwesten seit Beginn der Pandemie stieg den Angaben zufolge um 108 auf 498.471. Inzwischen sind 10.076 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben. Das waren zwei mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 480.580 Infizierte (plus 616).

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 138 087 Fälle mit Hinweisen auf «besorgniserregende Varianten» übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben, wie sie beispielsweise in Großbritannien (B.1.1.7/Alpha) und Südafrika (B.1.351/Beta) entdeckt worden waren. Mit einem Anteil von 96,1 Prozent in den vergangenen zwei Wochen dominiert der Typ Alpha.

14,6 Prozent der 2352 betreibbaren Intensivbetten sind der Mitteilung nach im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern ebenso für Menschen mit anderen gravierenden Erkrankungen.

 

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