Coronavirus in Karlsruhe
Karlsruhe verlängert Hilfe für Familien bei Kinderbetreuung – aktuelle Corona-Infos

Coronavirus in Karlsruhe Karlsruhe verlängert Hilfe für Familien bei Kinderbetreuung – aktuelle Corona-Infos

Quelle: Melanie Hofheinz

Die Coronavirus-Pandemie legt das öffentliche Leben lahm. Auch im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind bereits Hunderte Fälle bekannt. Infos zur aktuellen Situation Karlsruhe und weitere Informationen über das Corona-Virus gibt es im meinKA-Überblick.

Inhalt

Dieser Artikel wird fortlaufend mit den aktuellen Informationen ergänzt. Die Stadtverwaltung Karlsruhe hat zwischenzeitlich ein eigenes Portal eingerichtet, auf dem alle offiziellen Infos rund um das Coronavirus in Karlsruhe zusammengefasst werden.

Dieser Artikel ist mit aktuellen Informationen ab dem 01. April gefüllt. Alle Meldungen zuvor (Februar und März) gibt es im vorigen Ticker zum Nachlesen!

 

Karlsruhe verlängert Hilfe für Familien bei Kinderbetreuung

30. April 2020

Die Stadt Karlsruhe verlängert die Hilfe für Familien mit Kindern, fördert auch weiterhin die Kinderbetreuung und setzt sich für ein solidarisches Miteinander in der gegenwärtigen Ausnahmesituation ein. „Wir stehen an der Seite der Familien, unterstützen Einrichtungen zur Kinderbetreuung nach Kräften und streben eine gerechte Lastenverteilung an“, betont Sozialbürgermeister Martin Lenz die Leitlinie der Stadt.

Vor dem Hintergrund eines zweiten Soforthilfepakets von noch einmal 100 Millionen Euro, das am Dienstag, den 28. April 2020 parallel zur Sitzung des Gemeinderats von der Landesregierung angekündigt wurde, wird die bisherige Regelung bis 15. Juni 2020 verlängert, für die nicht in Anspruch genommenen städtischen Kinderbetreuungsplätze keine Beiträge einzuziehen. Den freien Trägern werden die Beiträge für die nicht durch Notbetreuung belegten Kita-Plätze bis zur Höhe der städtischen Beitragssätze erstattet. Damit folge die Stadt auch den Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände, betont BM Lenz.

Die Notbetreuung, die künftig von einem deutlich erweiterten Kreis von Berechtigten in Anspruch genommen werden kann, soll ab dem 1. Mai 2020 in städtischen Einrichtungen nicht mehr kostenfrei bleiben. Die freien Träger sind aufgefordert, sich diesem Verfahren anzuschließen.

 


 

Videobotschaft von OB Mentrup: „Nehmen Sie das Maskentragen ernst!“

29. April 2020

Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup wendet sich in einem Videostatement an die Karlsruher und erklärt, wie das Masken tragen funktionieren kann.

 

 


 

Ab Montag: Wer der Maskenpflicht nicht nachkommt, zahlt ein Bußgeld

29. April 2020

Nach dem neuen Bußgeldkatalog der Stadt Karlsruhe müssen Betroffene Personen, die der „Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen“, nicht nachkommen, ab dem 04.05.2020 damit rechnen, ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro bis 30 Euro bezahlen zu müssen.


 

L-Bank zahlt 1,58 Milliarden Euro Corona-Soforthilfe aus

29. April 2020

Aus der Corona-Soforthilfe des Landes sind bisher mehr als 1,58 Milliarden Euro an kleine Unternehmen, Freiberufler und sogenannte Solo-Selbstständige geflossen, darüber berichtet die dpa. Etwa 163.000 Anträge seien bewilligt, rund 20.000 abgelehnt worden, sagte die Vorstandsvorsitzende der L-Bank, Edith Weymayr, am Mittwoch, den 29. April 2020.

Die L-Bank ist die Förderbank des Landes, die über die Auszahlung der Zuschüsse aus dem Hilfsfonds entscheidet. Unternehmen, die durch die Folgen der Coronavirus-Krise in Bedrängnis geraten sind, können daraus bis zu 30.000 Euro bekommen. Zeitweise seien bis zu 1.000 Mitarbeiter der Bank nur damit beschäftigt gewesen, die Anträge zu bearbeiten, sagte Weymayr.

 

31.406 nachgewiesene Corona-Fälle im Südwesten: 1307 Tote

29. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 31.406 gestiegen. Das waren 229 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte (Stand: 28. April, 16:00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 38 – auf 1307. Rund 21.700 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung wieder genesen, hieß es.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,9 angegeben. Das bedeutet laut Ministerium, dass im Mittel fast jeder mit Sars-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt.

 

Gottesdienste mit variabler Besucherzahl bald möglich

29. April 2020

Die Christen im Südwesten dürfen laut der Deutschen Presseagentur nach wochenlanger Corona-Zwangspause vom 10. Mai an wieder öffentliche Gottesdienste feiern – mit Auflagen. Dabei werde es aber nicht wie in anderen Bundesländern eine maximal erlaubte Zahl von Besuchern geben, sagte der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, am Dienstagabend. Den Berechnungen werde ein Mindestabstand zwischen den Gläubigen von mehr als 1,5 Metern zugrunde gelegt. So ergebe sich für jede Kirche eine andere Kapazität. Cornelius-Bundschuh hatte wie die drei anderen Bischöfe im Südwesten an einer Telefonkonferenz mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) teilgenommen.

Auf das gemeinsame Singen werden die Kirchen wegen der möglichen Tröpfcheninfektion verzichten, wie der Bischof mitteilte. Das Tragen von Masken werde nicht obligatorisch, sondern nur empfohlen. Lockerungen gibt es bei Beerdigungen und religiösen Veranstaltungen unter freiem Himmel.

Separat gab es Gespräche zwischen der Landesregierung und den beiden Israelitischen Religionsgemeinsschaften sowie mit Islamverbänden.

 

Entlastung für Karlsruher Betriebe in Corona-Zeiten

28. April 2020

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise und die Maßnahmen der Stadt haben den Wirtschaftsförderungsausschuss beschäftigt, der am Dienstag, 21. April, in einer Videokonferenz unter Vorsitz von Erster Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz zusammen kam.

Um Liquiditätsengpässe der Karlsruher Unternehmen zu verhindern oder abzumildern, stundet die Stadt zinslos alle direkten Forderungen an Betriebe zunächst bis zum 30. Juni 2020. Das gilt etwa für Gewerbesteuer, Grundsteuer und Mieten. Davon profitieren auch Mieter von Gewerbeimmobilien der Stadt, der Karlsruher Fächer GmbH und der Volkswohnung GmbH. Daneben unterstützt die Wirtschaftsförderung die Karlsruher Unternehmen und Betriebe mit Informationen zu wichtigen Fördermaßnahmen und steht mit den regionalen Wirtschaftskammern und Netzwerken laufend im Austausch, um gezielt handeln zu können. Aktiv unterstützt werden derzeit die Karlsruher Einzelhändler und Gastronomen bei der Aktion „Dem Corona-Virus trotzen – Gemeinsam stehen wird das durch!“, der City Initiative, Karlsruhe Marketing und Event GmbH sowie der Wirtschaftsförderung Karlsruhe. Dabei übernimmt die Wirtschaftsförderung die Kosten der Radkuriere, die den lokalen Kunden die Waren frei Haus liefern.

Darüber hinaus ist geplant, im Rahmen der Chefgespräche der Wirtschaftsbürgermeisterin mit Vertretern der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, dem DGB Stadtverband Karlsruhe, der IHK, der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, aber auch mit Mitgliedern des DEHOGA und der City Initiative Karlsruhe zu erörtern, welche weiterführenden Maßnahmen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft ergriffen werden sollten.

 

1.327 bekannte Corona-Fälle im Stadt- und Landkreis

28. April 2020

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind derzeit (Stand 28. April, 09:00 Uhr) 1.327 bestätigte Covid-19 Fälle bekannt. Dabei handelt es sich um 366 Personen aus dem Stadtkreis Karlsruhe und 961 Personen aus dem Landkreis Karlsruhe. 835 Personen gelten als genesen, bislang sind 73 Menschen verstorben.

Dr. Uwe Spetzger, Medizinischer Geschäftsführer des Städtischen Klinikums, ist mit der Entwicklung der Infektionsrate im Stadt und Landkreis Karlsruhe aktuell zufrieden. Die Zahlen sind stabil, die Eindämmung des Coronavirus ist bis zur Stunde in der Region gelungen. Dennoch gibt es aus seiner Sicht keinen Grund zur Entwarnung. „Abstand halten und weiterhin vorsichtig sein“ ist für ihn weiter das Gebot der Stunde. Auch die gelungene Umstrukturierung in zwei Krankenhäuser – „eines ist Coronafrei, das andere ist für die infizierten Patienten“ – wird nach seinen Worten noch lange erhalten bleiben. Man befinde sich im ersten Teil eines Marathons, dessen Ziel nicht in Sicht sei.

 

 

Corona bremst Handel trotz Lockerungen weiter aus

27. April 2020

Obwohl viele Geschäfte im Südwesten nunmehr öffnen können, befindet sich der Handel weiterhin im Corona-Krisenmodus. Das teilt die Deutsche Presseagentur mit. So haben die Händler in den ersten Tagen der Wiedereröffnung nach Angaben des Handelsverbands Baden-Württemberg massive Umsatzeinbrüche verzeichnet. In einer Blitz-Umfrage unter 200 Händlern bewerteten rund 75 Prozent der Befragten die Kundenfrequenz mit „ausreichend“ oder „sehr schlecht“, wie der Verband am Montag mitteilte. Entsprechend verhalte es sich mit dem Umsatz.

Kritik übte der Handelsverband an der Maskenpflicht: Sie werde zwar ausdrücklich befürwortet und voll unterstützt, belaste die Branche in Kombination mit den umfassenden, notwendigen Hygienemaßnahmen finanziell jedoch zusätzlich. „Der Händler ist nicht nur verpflichtet, seine Mitarbeiter mit Masken auszustatten, sondern hat darüber hinaus erhebliche Hygienemaßnahmen durchzuführen, etwa die Installation von Plexiglasscheiben, die Desinfektion von Einkaufswagen und Körben am Haltegriff und die Einlasskontrollen, um nur einige zu nennen“, sagte die Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann. Diese Maßnahmen seien mit erheblichen Kosten verbunden.

Der Verband dringt deshalb auf zusätzliche Unterstützung: „Über einen Entschädigungsfonds für den Handel zum Ausgleich der Schäden, insbesondere den Umsatzeinbrüchen von 100 Prozent während der Zwangsschließungen und 70 bis 80 Prozent nach Wiedereröffnung im Durchschnitt bei gleichbleibenden oder teils sogar höheren Kosten, müssen wir uns unterhalten“, sagte Hagmann. Der Handelsverband fordert schon seit Wochen einen staatlichen Entschädigungsfonds für den Einzelhandel, ähnlich wie es ihn für die Gastronomie gibt.

 

Ministerium unterstützt Obdachlose mit rund 750.000 Euro

27. April 2020

Um die Folgen der Corona-Krise für Obdachlose abzumildern, will das Sozialministerium rund 750.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung stellen. „Obdachlose trifft die Corona-Krise ganz besonders. Diese Menschen lassen wir nicht allein“, sagte Minister Manne Lucha (Grüne) am Montag in Stuttgart. Das teilte die Deutsche Presseagentur mit. Für diese Menschen sei die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Sie lebten auf der Straße, hätten keinen Rückzugsort und zudem hätten auch nicht alle Notunterkünfte rund um die Uhr geöffnet.

Das Geld soll den Kommunen, Stadt- und Landkreisen die Möglichkeit geben, zusätzliche geeignete Räumlichkeiten zu finden, in denen Obdachlose schlafen und sich auch tagsüber aufhalten könnten. Dafür seien rund 500.000 Euro gedacht. Die restlichen 250.000 Euro stelle das Land der Liga der freien Wohlfahrtspflege für die Versorgung von Obdachlosen zur Verfügung.

 

30.739 Corona-Infektionen im Südwesten: 1.237 Tote

26. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 30.739 gestiegen, so die dpa in einer Meldung. Das waren 370 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Samstag, den 25. April 2020 in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 34 – auf 1237. 20.032 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung wieder genesen.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,8 angegeben. Das heißt, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt – und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt.

 

30.369 Corona-Infektionen im Südwesten: 1.203 Tote

24. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf 30.369 gestiegen. Das waren 457 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Freitag ,den 24. April 2020 in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 31 – auf 1.203.

 

29.912 Corona-Infektionen im Südwesten: 1.172 Tote

23. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf 29.912 gestiegen. Das waren 562 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag, den 23. April 2020 in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 69 – auf 1172. 18 558 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung wieder genesen, hieß es gegenüber der dpa.

 

Videostatement Dr. Frank Mentrup: „Die Menschen handeln sehr verantwortlich“

22. April 2020

Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup lobt die Bevölkerungen in ihrem verantwortlichen Handeln nachh den ersten Ladenöffnungen. Man sammle aktuell Erfahrungen. Er äußerte auch die vorsichtige Hoffnung, dass weitere Öffnungen im Handel folgen könnten.

 

 

93.600 Betriebe im Südwesten haben Kurzarbeit angemeldet

22. April 2020

Die Zahl der Betriebe in Baden-Württemberg, die Kurzarbeit angemeldet haben, ist weiter gestiegen, darüber berichtet die spa. Mittlerweile sind es rund 93.600, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Das sind knapp 32 Prozent aller Unternehmen im Südwesten, in dem mindestens ein Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Vor einer Woche hatte die Zahl bei gut 89.000 gelegen.

 

Kretschmann rechnet mit längeren Kontaktbeschränkungen

21. April 2020

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) geht davon aus, dass die Corona-Kontaktsperren noch länger andauern werden. «Sicher ist mit Monaten zu rechnen und nicht mit Wochen», sagte Kretschmann (Grüne) den Funke-Zeitungen auf eine entsprechende Frage. „Abstandsgebot, keine Gruppen, Hygienemaßnahmen werden uns noch lange begleiten.“

 

28.078 Corona-Infektionen im Südwesten: 965 Tote

20. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Baden-Württemberg ist auf mindestens 28.078 gestiegen. Das waren 368 mehr als am Vortag (27.710), wie das Ministerium für Soziales und Integration unter Berufung auf die Daten des Gesundheitsministeriums am Sonntag, den 19. April 2020 mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg von 952 auf 965.

Mindestens 15.861 Menschen seien von ihrer Covid-19-Erkrankung wieder genesen, hieß es. (dpa)

 

 

Minister Lucha rät zu Masken im Nahverkehr und beim Einkauf

17. April 2020

Gesundheitsminister Manne Lucha hat auf den Nutzen von Schutzmasken in der Corona-Krise hingewiesen und eine Maskenpflicht im Südwesten zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Der Grünen-Politiker appellierte im «SWR»-Radio an alle Bürger, freiwillig eine solche Maske zu tragen: «Ich bin ein großer Befürworter dieser Mund- und Nasenschutzmasken, wenn man sich im öffentlichen Nahverkehr bewegt oder wenn man in den Kaufladen geht und manchmal in der Kontaktnähe den Mindestabstand von anderthalb Meter nicht einhalten kann.»

Lucha schloss nicht aus, dass die Landesregierung zu einem späteren Zeitpunkt ihre derzeitige Haltung überdenken werde. Als möglichen Zeitpunkt nannte er den Monat Mai, wenn die ersten 200 000 Jungen und Mädchen wieder zur Schule gehen. Dann könnte eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit erneut auf die Tagesordnung kommen.

Am Freitag war die Zahl der Infizierten im Südwesten um 698 auf 27 328 gestiegen. Nach weiteren Angaben des Landesgesundheitsamts waren mehr als 14 400 Menschen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

 


Abholservice bei Eisdielen unter bestimmten Bedingungen erlaubt

17. April 2020

Bei Eisdielen war bis jetzt mit Blick auf die bestehenden Corona-Verordnungen nur der Lieferservice gestattet. Das ändert sich jetzt: Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen Eisdielen jetzt auch ihr Eis zur Abholung verkaufen. Das teilte das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe mit.

Dabei gilt: Der Abhol- und Lieferservice für Eisdielen ist erlaubt. Außer-Haus-Verkauf ist verboten.

Es gibt aber Voraussetzungen: Die Ware muss telefonisch oder elektronisch vorbestellt werden. Der Bestellvorgang muss vor Abholung der Ware abgeschlossen sein. Die Bestellung darf nicht in unmittelbarer Nähe (mit Sichtkontakt) erfolgen. Das Eis darf nicht auf der Verkaufsfläche der Eisdiele abgeholt werden. Der Verkauf findet außerhalb der Verkaufsfläche der Eisdiele statt.

 


 

Rund 600 Schutzanzüge für das Städtische Klinikum

17. April 2020

Schutzausrüstung ist angesichts der weltweiten Dimension der Corona-Krise ein rares Gut. Umso mehr freuten sich Geschäftsführung und Mitarbeitende des Städtischen Klinikums Karlsruhe über rund 600 Schutzanzüge, die der ABC-Zug der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe und die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) in einer partnerschaftlichen Aktion gespendet haben.

Als Kommandant kann Philipp Moisei die privaten Bestände des ABC-Zugs, der für die Beseitigung von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren zuständig ist, gut einschätzen: „Die Schutzanzüge werden beim ABC-Zug normalerweise vorrangig in der Ausbildung verwendet.“ Dabei kam er auf die Idee, auch bei anderen Einrichtungen nachzufragen, die Schutzausrüstung aufgrund des eingeschränkten Betriebs derzeit nicht oder nur in geringerer Anzahl benötigen. „Es muss nicht sein, dass Menschen sich Anzüge selber basteln müssen, während sie woanders ungenutzt im Lager liegen“, betont Moisei.

Natürlich sei es in dieser Situation schwer, Besitzer von Schutzkleidung von der Abgabe zu überzeugen. „Deswegen bin ich allen dankbar, die sich so schnell und unbürokratisch an der Aktion beteiligt haben“, betont Moisei. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit beim ABC-Zug weiß er, wie schnell Reserven manchmal benötigt werden.

„Die Anzüge können wir sehr gut gebrauchen und die erste Kiste ist direkt auf Station gegangen“, ergänzt Michael Zorn, Stabsstelle Umwelt, Energie und Arbeitssicherheit im Klinikum. „Wir sind zwar ausreichend mit Schutzausrüstung versorgt, die Beschaffung ist aber deutlich aufwändiger als vor Corona.“

 

 


 

Schutzausrüstung für medizinisches Personal: Eine Million Masken bestellt

16. April 2020

Die Versorgung des Karlsruher Klinik- und Pflegepersonals mit einfachen Schutzmasken ist fürs Erste sichergestellt. Die Stadt Karlsruhe hat eine Million Exemplare bei der Rastatter Firma DACH Schutzbekleidung in Auftrag gegeben. Das Unternehmen produziert selbst Schutzausrüstung und nutzt zudem Kontakte zur chinesischen Regierung, um von dort zusätzliches Material zu ordern.

Die aktuelle Lieferung aus Shenzhen, die bereits in Deutschland eingetroffen ist, umfasst mehrere Millionen Masken, von denen viele ihren Weg in die Region Karlsruhe finden werden. Eine Taskforce der Branddirektion übernimmt dann die gerechte Verteilung.

Transportiert wird die wichtige Schutzausrüstung mit einer Boeing 767 Passagiermaschine der Firma Condor. Diese für Warenlieferungen ungewöhnliche Reiseart entstand unter anderem durch die Vermittlung des Karlsruher Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup. Die von DACH gecharterte Maschine wird nun wöchentlich Schutzausrüstung von China nach Deutschland fliegen.

 

Schutzausrüstung Schutzmasken Flugzeug

Die Masken werden in einem Passagierflugzeug vom Typ Boeing 767 transportiert. | Quelle: DACH Schutzbekleidung

 


 

Unterstützung für Familien: Anpassung des Kinderzuschlags

16. April 2020

In der Corona-Krise wird der Kinderzuschlag (KiZ) vorübergehend zum Notfall-KiZ. Er soll insbesondere Familien helfen, die kurzfristig ein geringeres Einkommen haben und deswegen Unterstützung benötigen. Das teilte die Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt mit.

Viele Familien stehen zurzeit vor existenziellen Sorgen. Familien, die wegen der Corona-Epidemie Einkommenseinbußen erleiden und jetzt (nur noch) ein kleines Einkommen für sich und ihre Kinder haben, sollen in dieser Zeit besser unterstützt werden. Deshalb wurde der Kinderzuschlag vom 01. April bis zum 30. September 2020 zu einem Notfall-KiZ umgebaut.

Neu ist: Ausschlaggebend für die Prüfung, ob Notfall-KiZ bewilligt wird, ist für Anträge ab dem 01. April 2020 das Einkommen der Eltern im letzten Monat und somit nicht mehr der Durchschnitt der letzten sechs Monate. Beim Notfall-KiZ müssen Eltern zudem keine Angaben mehr zum Vermögen machen, wenn sie kein erhebliches Vermögen haben.

Der Kinderzuschlag erreicht auch Selbständige oder Eltern, die noch keine 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und deswegen keinen Zugang zu Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld haben. Eltern, die den Kinderzuschlag beziehen und bereits den Höchstsatz von 185 Euro erhalten, bekommen eine automatische Verlängerung der Leistung für weitere sechs Monate.

Nähere Informationen gibt es auch unter: www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz.

 


 

1.167 bestätigte Fälle im Stadt- und Landkreis

16. April 2020

Mehrmals in der Woche tagt der Verwaltungsstab der Stadt Karlsruhe, in dem Vertreter der zuständigen Behörden und Ämter, von Branddirektion, Polizei, Gesundheitsamt und Städtischem Klinikum vertreten sind. Unter ihnen auch der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der Stellvertreter des Karlsruher Landrats Knut Bühler und Experten weiterer Institutionen. Den Vorsitz hat Dr. Björn Weisse, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts. Im Stab werden alle relevanten Entscheidungen gefällt und Maßnahmen koordiniert.

Obwohl einige medizinische und soziale Einrichtungen durch die Ausbreitung des Virus mittlerweile in ihrem Betrieb beeinträchtigt oder geschlossen sind, ist die medizinische Betreuung weiter gewährleistet. In einzelnen Heimen ist die pflegerische und medizinische Betreuung teilweise nur erschwert möglich. Der Mangel an geeigneter Schutzausrüstung ist in vielen Einrichtungen noch immer ein Problem. In den Heimen mit relevanten Ausbrüchen ist der Ausfall qualifizierten Personals nach wie vor ein Thema.

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind derzeit (Stand 16. April, 07:30 Uhr) 1.167 bestätigte Covid-19 Fälle bekannt. Dabei handelt es sich um 328 Personen aus dem Stadtkreis Karlsruhe und 839 Personen aus dem Landkreis Karlsruhe. Bislang sind 45 Menschen verstorben.

 


 

Jeder zweite Intensiv-Beatmungsplatz im Land noch frei

15. April 2020

Obwohl in diesen Tagen der Höhepunkt der Corona-Krise erwartet wurde, ist knapp die Hälfte der Beatmungsplätze auf Intensivstationen in Baden-Württemberg derzeit nicht belegt. Das Land verfügt aktuell über 3140 solcher Beatmungsplätze; davon sind 1495 frei. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Außerhalb von Intensivstationen seien 788 weitere Beatmungsplätze vorhanden, wie zum Beispiel Beatmungsgeräte in OPs. Von diesen sind sogar noch 684 frei, um etwa Patienten mit weniger schweren Verläufen zu behandeln.

„Es ist gut, dass wir derzeit – von vereinzelten lokalen Engpässen abgesehen – noch ausreichend freie Beatmungskapazitäten in den Intensivstationen haben“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne), der für Ostern mit einem „gewissen Peak an Behandlungen“ gerechnet hatte. „Das ist mit Sicherheit ganz wesentlich ein Erfolg der eingeleiteten gravierenden Maßnahmen.“ Allerdings dürfe weiterhin keinesfalls Entwarnung gegeben werden. (dpa)

 


 

Fazit der Polizei nach den Osterfeiertagen

14. April 2020

Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer Pressemeldung mitteilt, hatte sich die Bevölkerung über das verlängerte Wochenende überwiegend an die Corona-Regeln gehalten. Sowohl am Ostersonntag als auch am Ostermontag waren demnach insgesamt weniger Personen auf Straße, Plätzen und öffentlichen Anlagen festzustellen wie die Tage zuvor. Die geltenden Beschränkungen wurden größtenteils eingehalten. Vereinzelt gab es Verstöße gegen das Ansammlungsverbot. Es wurden 47 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In Ettlingen waren Streifen der Reiterstaffel zur Unterstützung des Polizeireviers im Einsatz. In Bruchsal hatte am Sonntag eine Gaststätte  geöffnet. Nachdem die Beamten den Betreiber über die aktuelle Rechtslage informiert hatten, wurde die Gaststätte geschlossen.

 


 

1141 Corona-Infektionen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe

14. April 2020

1141 Corona-Infektionen sind im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bislang nachgewiesen. Davon sind es im Stadtkreis 322 Betroffene, im Landkreis 819. Das teilte das Gesundheitsamt Karlsruhe mit. 447 Personen gelten bereits als genesen. 31 Corona-bedingte Todesfälle mussten registriert werden – der ganz überwiegende Teil davon sind Bewohner von Pflegeheimen.

 


 

Corona-Infektionen in Pflegeheim in Wössingen

12. April 2020

Nach Auftreten von Corona-Infektionen im Seniorenzentrum „Am Losenberg“ in Walzbachtal-Wössingen wurden die Schutzmaßnahmen verstärkt und damit begonnen, alle Bedienstete und Bewohner zu testen. 23 der 75 Bewohner sowie elf Mitarbeiter sind (Stand Ostersamstag) mit dem Virus infiziert, wobei die Testung noch nicht abgeschlossen ist. Ein Bewohner ist verstorben.

Um die Heimleitungen und ihre Pflegeteams zu unterstützen, haben das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht des Landkreises gemeinsam mit den Kliniken ein umfangreiches Paket geschnürt. Dieses reicht von individuellen Kontaktdaten bis hin zur bevorzugten Belieferung mit Schutzausrüstung.

Um die ärztliche Versorgung in den Heimen zu sichern, hatte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel an die Hausärzte appelliert, gerade über die Feiertage den Patienten in den Pflegeheimen weiter persönlich zur Seite zu stehen. Daneben stellt der Landkreis Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern von Heimen über die psychologischen Beratungsstellen seine Kapazitäten für eine psychosoziale Betreuung zur Verfügung.

Um einen Weiterbetrieb der Heime auch in dem Fall zu erreichen, wenn eine größere Anzahl von Mitarbeitende erkrankt sind, rufen Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Timur Özcan weiter alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörigen pflegenaher Berufsgruppen auf, sich freiwillig zu melden: unter www.landkreis-karlsruhe.de/…ist hierzu ein Portal geschaltet, Meldungen nimmt auch Bürgermeister Timur Özcan (rathaus@walzbachtal.de) direkt entgegen.

 


 

Zahl steigt weiter : 24.431 Corona-Infektionen im Südwesten

12. April 2020

Wie aus einer Meldung der dpa hervorgeht, ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten auf mindestens 2.431 gestiegen (Stand: 16.00 Uhr). Das waren knapp 500 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Sonntagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 28 auf nun 669.

10.488 Menschen im Südwesten seien inzwischen wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt weiterhin 51 Jahre – bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Gestorbenen waren 36 bis 102 Jahre alt. 61 Prozent von ihnen waren 80 Jahre alt oder älter.

 

23.938 Corona-Infektionen im Südwesten: 27 weitere Tote

12. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 23.938 gestiegen, so die dpa. Das waren 460 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Samstagabend, den 11. April 2020 mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 27 – auf nun 641. Unterdessen seien 9856 Menschen im Südwesten wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter.

 

23.478 Corona-Infektionen im Südwesten – 50 weitere Tote

11. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 23.478 gestiegen . Das waren 1.180 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Freitagabend, 10. April 2020, mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg wie schon am Vortag um 50 – auf nun 614.

Unterdessen seien 9.178 Menschen im Südwesten wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre – bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Gestorbenen waren 36 bis 100 Jahre alt. 60 Prozent von ihnen waren 80 Jahre oder älter.

 

22.298 Corona-Infektionen im Südwesten: 564 Tote

10. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 22.298 gestiegen, so die dpa. Das waren 808 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Donnerstagabend, den 09. April 2020. mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 50 auf 564.

Nachweislich 8.482 Menschen seien bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter.

 

Aktion Hilf-im-Heim: Schon 27 Meldungen von Interessierten

09. April 2020

Kaum 24 Stunden nach dem Aufruf von Stadt und Landkreis Karlsruhe an derzeit nicht in der Pflege Tätige, sich online als potenzielle Hilfen in Pflegeeinrichtungen zu melden, haben bereits 27 Personen über die städtische Internet-Adresse ihr Interesse bekundet. „Eine tolle erste Zwischenbilanz und ein großartiger Beleg der an vielen Ecken spürbaren und auch gelebten Solidarität in der Krise“, zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup erfreut.

Mit Landrat Dr. Christoph Schnaudigel hatte er am Mittwochnachmittag im Rahmen einer Corona-Zwischenbilanz auch die Aktion Hilf-im-Heim per Videokonferenz ins Leben gerufen. Dabei versicherten beide außerdem, dass vor alle betroffene Pflegeheime mit Schutzmaterialien ausgestattet werden.

Bislang konnten laut eine Mitteilung der Stadt insgesamt über 100.000 einfache Mund-Nase- und höherwertige FFP2-Masken von der Stadt verteilt werden. Davon erhielten die stationären Pflegeheime 35.500 und die ambulanten Pflegedienste 15.500 Stück. An Krankenhäuser gingen 21.000 Masken. Zahnärzte konnten mit 4.800 Einheiten ausgestattet werden. An Hebammen, weitere (Fach-)Ärzte sowie Tageskliniken, das Friedhofsamt und das Amt für Abfallwirtschaft sowie die Feuerwehr wurden insgesamt 25.000 Exemplare ausgegeben werden.

„Alle diese Berufsgruppen stehen in der Corona-Krise in der vordersten Reihe und ihr Einsatz verdient von uns allen höchsten Respekt“, unterstrich das Stadtoberhaupt. Er versicherte, dass man die Pflegeheime auch über Ostern hinaus im Blick habe und weiterhin für Schutzausrüstung sorgen möchte.

 


 

Polizei intensiviert Corona-Kontrollen am Wochenende

09. April 2020

Auch über die Osterfeiertage gelten die Kontaktbeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Aus diesem Grund verstärkt das Polizeipräsidium Karlsruhe am verlängerten Wochenende alle Polizeireviere mit verfügbaren zusätzlichen Kräften. Es soll kontrolliert werden, ob sich die Menschen an die Regelungen halten. Für den Bereich von Ettlingen und Rheinstetten stehen Polizeireiter bereit, aber auch die Polizeihundeführerstaffel und bei Bedarf auch ein Polizeihubschrauber können im gesamten Stadt- und Landkreis zum Einsatz kommen, teilten die Beamten mit.

Ein besonderes Augenmerk legt die Verkehrspolizei am Osterwochenende auf Motorradfahrer. Es habe sich gezeigt, dass aufgrund des schönen Wetters viele Motorradgruppen unterwegs waren, die sich bei Pausen nicht an die vorgeschriebenen Abstandsregeln hielten. Die Polizei appelliert an die Zweiradfahrer, sich an die Geschwindigkeitsregeln zu halten oder auf eine Ausfahrt ganz zu verzichten, um Unfälle zu vermeiden. Unfälle würden die Kliniken zusätzlich belasten, da eventuell Intensivplätze benötigt werden würden.

Lob gibt es hinsichtlich der laufenden Woche. Die Bevölkerung halte sich an die Regeln. Es habe lediglich einige Ordnungswidrigkeiten gegeben, die geahndet wurden.

 


 

Oberbürgermeister dankt Karlsruhern für ihr Verhalten

09. April 2020
In einer Pressemitteilung dankt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup den Karlsruhern für ihr „umsichtiges und solidarisches Verhalten auch seit den ersten Frühlingstagen“. Es sei ihm bewusst, dass das weiter notwendige konsequente Einhalten der Corona-Auflagen gerade jetzt über die Ostertage manchen schwer falle. „Traditionen wie Familientreffen oder Gottesdienstbesuche, die für viele einfach dazugehören, brechen weg“, so Mentrup. Doch auch, wenn sich der Anstieg abflache, steckten sich täglich noch immer zu viele Menschen neu mit dem Corona-Virus an.Er appellierte deshalb, weiterhin konsequent zu bleiben, um den bisherigen Erfolg – den Rückgang der Neuinfektionen – nicht zu gefährden. Es sei eine schwierige Zeit voller nie erlebter, aber notwendiger Einschränkungen. „Aber ich bin sicher, dass wir diese Krise durch vernünftiges Handeln gemeinsam meistern werden“, so Mentrup.Der Karlsruher Oberbürgermeister wünscht sich von den Menschen, die persönlichen Begegnungen mit Freunden, Verwandten und Nachbarn durch umso intensiveren Kontakt über Telefon oder das Internet zu halten. „Wir müssen auch an die Menschen denken, die einsam zu Hause sind, die Großeltern, die Patienten in den Krankenhäusern, die Bewohner in den Heimen“, sagte er.Gleichzeitig zeigte sich der Oberbürgermeister erfreut über ein „neues Miteinander in der Stadtgesellschaft.“ „Das ‚Ich-Denken‘ hat dem ‚Wir‘ Platz gemacht“, so Mentrup. Die Menschen hielten Abstand, nähmen Rücksicht, kümmerten sich in vielfältigen Aktionen umeinander. Gerade die Nachbarschaftshilfe oder die zahlreichen Gabenzäune zeigten, dass die Bürger füreinander da sein wollten. „Wenn wir diesen Zusammenhalt in die Zeit nach der Krise mitnehmen, wird unsere Stadt noch lebenswerter“, zeigte sich Mentrup überzeugt.

 


 

Hotline der Stadt am Ostersamstag besetzt

09. April 2020

Die zentrale Telefon-Hotline von Stadt und Kreis (0721/133-3333) für Rat zum Corona-Virus und zu seinen Auswirkungen Suchende ist zu Ostern am Karsamstag, 11. April, 09:00 bis 16:00 Uhr, besetzt. Der Service ruht Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag, um am Dienstag, 14. April, wieder seinen regulären Betrieb aufzunehmen. Gleiches gilt für die beratenden Fachkräfte an der gemeinsamen psychosozialen Hotline unter 0721/133-1313.

 

Fast 21.500 Corona-Infektionen im Südwesten: 514 Tote

08. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 21.490 gestiegen, so die dpa. Das waren 855 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Mittwochabend, den 08. April 2020 mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 50 auf 514.

Nachweislich 12.267 Menschen seien bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter.

 

Zweiter Corona-Patient im Städtischen Klinikum geheilt

08. April 2020

Wie das Städitsche Klinikum auf seinen Social Media Kanälen mitteilt, wurde die zweite Karlsruher Corona-Patientin nun gesund aus dem Krankenhaus entlassen.

 

 

1.000 Studenten helfen in der Corona-Krise

07. April 2020

Rund 1000 Studenten in Baden-Württemberg sind einem Aufruf des Wissenschaftsministeriums gefolgt und helfen während der Corona-Krise in Krankenhäusern, Gesundheitsämtern oder Laboren. Mehr als 5000 hätten sich bislang gemeldet, ein Fünftel davon sei bereits im Einsatz, teilte das Ministerium am Dienstag in Stuttgart mit.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hatte am 18. März Studenten dazu aufgerufen, sich bei den medizinischen Fakultäten in Ulm, Mannheim, Tübingen, Heidelberg oder Freiburg zu melden. „Ich bin beeindruckt von diesem herausragenden Engagement“, sagte sie nun. „Wenn uns diese Krise eines zeigt, dann ist es, dass Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten unser Land auszeichnet und dass die jungen Menschen ihre Verantwortung wahrnehmen.“ In Ulm meldeten sich 690 Studenten, in Mannheim 590, in Tübingen 1200, in Heidelberg 1140 und in Freiburg 1408.

Viele Helfer studieren Medizin, es sind aber auch andere Fächer vertreten. Sie arbeiten in der medizinischen Versorgung, helfen Pflegern in der Patientenaufnahme oder in der Notaufnahme oder kümmern sich um die Kinderbetreuung. Sie arbeiten bei Telefon-Hotlines der Gesundheitsämter oder bei Boten- und Pfortendiensten in Laboren.

„Medizinstudierende denken nicht, dass sie examinierte Pflegekräfte ersetzen können“, betonte Heiner Averbeck von der Fachschaft Medizin in Mannheim. „Wir sind für ärztliche und pflegerische Unterstützung da.“ Die Studenten hätten alle Arbeitsverträge, in der Regel seien sie als studentische Hilfskräfte angestellt. Ihr Engagement solle nicht ehrenamtlich ausgenutzt werden.

 


 

Läden bleiben Karfreitag und Ostersonntag geschlossen

06. April 2020

Wie die Landesregierung in der aktualisierten Fassung der „Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung“ mitteilt, gelten über Ostern die folgenden Öffnungszeiten für die erlaubten Geschäfte:

Öffnung an Sonn- und Feiertagen: Die Öffnung ist an allen Sonn- und Feiertagen beschränkt auf den Zeitraum von 12:00 bis 18:00 Uhr zulässig, sofern eine Öffnung der jeweiligen Einrichtungen an Sonn- und Feiertagen nicht ohnehin schon nach sonstigen Vorschriften zulässig ist. Danach sollen Öffnungszeiten ausschließlich erweitert und im Einklang mit sonstigem Recht bestehende Öffnungszeiten nicht eingeschränkt werden.

Die erweiterten Öffnungszeiten gelten auch für den Ostermontag. Am Karfreitag und Ostersonntag bleiben in Baden-Württemberg alle Geschäfte geschlossen.

 

Karlsruher Polizei zieht positives Fazit

05. April 2020

Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe am Sonntagabend mitteilte, hielten die Bürger die Bestimmungen der Corona-Verordnung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe am Wochenende weitestgehend ein. Zwar waren wegen des schönen Wetters viele Menschen im Freien unterwegs, von den allermeisten Bürgern wurden die Kontaktverbote den Bestimmungen gemäß aber eingehalten.

Trotzdem mussten die Beamten einige Ordnungswidrigkeiten und Vergehen ahnden. So spielten am Sonntagnachmittag im Otto-Dullenkopf-Park Fußball. Sie erhielten Platzverweise und müssen mit einer Anzeige rechnen. Bereits am Samstagabend trafen die Polizisten in der Adlerstraße auf zwei Kunden, die in einer Shisha-Bar Tabak kauften. Der Inhaber bot trotz des Verbots sein Sortiment an. Ihn erwartet nun auch eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit. Wegen einem Vergehen nach dem Infektionsschutzgesetz werden drei Prostituierte angezeigt, die vom Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Karlsruhe am späten Samstagabend in der Ottostraße angetroffen wurden.

 


 

Mehr als 18.000 Corona-Infektionen: 42 weitere Tote

04. April 2020

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf 18.515 gestiegen (Stand 16:00 Uhr). Das waren 1335 mehr als am Vortag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Samstagabend mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus stieg um 42 auf 363.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 50 Jahre – bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Nachweislich 1112 Menschen seien bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen, hieß es weiter.

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe beträgt die Zahl der Infizierten 849 – davon 228 im Stadtkreis und 621 im Landkreis. Elf Todesfälle gibt es zu verzeichnen, 223 Personen gelten als genese.

 


 

Land gibt Millionen für ehrenamtliche Corona-Helfer

04. April 2020

Baden-Württemberg stellt 15,3 Millionen Euro für ehrenamtliche Helfer im Bevölkerungsschutz zur Verfügung. Das teilte die Deutsche Presseagentur mit. Mit dem Geld sollen Verdienstausfall, Aufwendungen und Schäden ersetzt werden, teilte das Innenministerium am Samstag mit.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) lobte die ehrenamtlichen Helfer im Einsatz gegen die Coronavirus-Pandemie. „Für ihren großartigen Einsatz gebührt ihnen Anerkennung und Dank.“ Er wisse, dass viele weit über das übliche Maß hinaus arbeiteten, an der Grenze des physisch und psychisch Möglichen. „Wer sich so einbringt, dem darf durch seinen Einsatz kein finanzieller Nachteil entstehen.“

Die Regelung gilt nach Angaben des Ministeriums für ehrenamtliche Helfer, die auf Veranlassung eines Landratsamts oder in den Stadtkreisen des Bürgermeisteramts, eines Regierungspräsidiums oder eines Ministeriums zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie eingesetzt werden.

 


 

Kein Klopapier? Notfall-Station in Weingarten hilft

03. April 2020

Wer im nördlichen Baden unter Klopapiernot leidet, kann in Weingarten (Kreis Karlsruhe) Hilfe finden. Auf dem Grundstück der Mühle Weingarten steht eine „Klopapier Notfall-Station“. Dort dürfe man sich ein Paket mit mehreren Rollen nehmen und – wenn man will – eine Spende hinterlassen, sagte der theologische Leiter der Einrichtung, Stefan Lepp, am Freitag. Zuvor hatte die Zeitung „Badische Neueste Nachrichten“ darüber berichtet. Außerdem gibt die christliche Einrichtung einen großen Berg Tomaten in Dosen kostenlos ab.

 

Weingarten Klopapier Notfallstation

| Quelle: dpa/Uli Deck

 

77 Verstöße: Karlsruher Polizei verstärkt Kontrollen am Wochenende

03. April 2020

Angesichts der vorhergesagten Frühlingstage hat Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup erneut an die Bürger appelliert, sich strikt an die Corona-Anordnungen der Landesregierung zu halten. „Leider gibt es immer noch zu viele Unbelehrbare, die sich über das Kontaktverbot hinwegsetzen oder etwa die Mindestabstände nicht einhalten“, sagte er.

Die jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (Stand 03. April 2020) zur Infektionsrate zeigten, dass die Maßnahmen zu wirken beginnen. Umso mehr komme es jetzt darauf an, sich weiter konsequent an die Beschränkungen zu halten, unterstrich der Karlsruher OB. Man stehe immer noch am Anfang der Corona-Epidemie.Wie der Oberbürgermeister mitteilte, komme es im Stadt- und Landkreis nach wie vor zu zahlreichen Verstößen. Allein am Donnerstag, 02. April 2020, habe die Polizei bei Kontrollen 77 Ordnungswidrigkeiten geahndet. „Dieses Verhalten Einzelner ist unsolidarisch und verantwortungslos“, kritisiert Mentrup.

Am Wochenende werden die Polizeireviere im Stadt- und Landkreis für die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen nochmals personell verstärkt. Verstöße würden konsequent geahndet, wenn entsprechende Aufforderungen nicht genügten. „Ich hoffe auf die Einsicht der bis jetzt Unvernünftigen, denn wir wollen die Maßnahmen und Verbote nicht noch weiter ausweiten müssen“, sagte der Oberbürgermeister.

 


 

Viele Infektionen in Brettener Pflege- und Altenwohnheim erwartet

03. April 2020

Nach Auftreten von COVID-19-Infektionen im Pflege- und Altenwohnheim Schönblick in Bretten-Neibsheim wurde damit begonnen, Bedienstete und Bewohner zu testen. Nach dem momentanen Stand sind 68 Bewohner und 36 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Fünf Bewohner sind verstorben. Im Pflegeheim arbeiten insgesamt 166 Bedienstete und es leben 181 Bewohner dort.

Es wird davon ausgegangen, dass die weiteren Tests ähnliche Ergebnisse bringen und Betroffene im weiteren Krankheitsverlauf auch stationärer Behandlung bedürfen. Deshalb haben die Kliniken des Landkreises bereits Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten aufgenommen. Der Landkreis beliefert die Einrichtung bevorzugt mit Schutzmaterialien und wird in diesem speziellen Fall für die besonders belasteten Pflegekräfte psychosoziale Beratung anbieten.

Ausdrücklich schließen sich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und der Brettener Oberbürgermeister Martin Wolff der Aufforderung des Landes Baden-Württemberg an, wonach sich alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörigen pflegenaher Berufsgruppen melden sollen, um bei der Bewältigung der Corona-Krise Unterstützung zu leisten: „In der Neibsheimer Einrichtung nützt jetzt jede kundige helfende Hand“, appellieren Landrat und Oberbürgermeister. Melden kann man sich direkt bei Oberbürgermeister Martin Wolff (Martin.Wolff@bretten.de); die Stadtverwaltung koordiniert dann in Absprache mit dem Landkreis einen eventuellen Einsatz.

 


 

Lucha rechnet mit Höhepunkt der Corona-Krise an Ostern

03. April 2020

Nach Einschätzung von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) könnte die Corona-Krise an Ostern auf einen Höhepunkt zusteuern. „Wir rechnen Stand heute etwa an Ostern mit einem gewissen Peak an Behandlungen“, sagte Lucha der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. 15 971 Menschen im Land haben sich laut Gesundheitsministerium bis Donnerstagnachmittag infiziert, 281 Infizierte sind gestorben. Die Neuerkrankungsraten seien in den letzten Tagen aber nicht mehr exponentiell gestiegen, sondern auf ähnlichem Niveau stabil geblieben, sagte Lucha. „Wir müssen mindestens bis zum Ende der Osterferien konsequent durchhalten und können vorher sicher überhaupt keine Signale geben, dass wir irgendwo locker lassen.“

Weiter sagte Lucha: „Wir rüsten uns, dass wir an den Ostertagen maximal einsatzfähig sind.“ Am 1. März standen 2200 Beatmungsplätze im Land zur Verfügung, nun seien es schon rund 2800. Bis zum 13. April sollen 3 800 Beatmungsplätze zur Verfügung stehen. Die Zahl der Krankenhausbetten wurde in dem Zeitraum erhöht von 54 526 auf 55 118.

 

Fast 16.000 Corona-Infektionen im Südwesten: 281 Tote

02. April 2020

In Baden-Württemberg haben sich nachweislich weitere 1391 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten im Südwesten auf mindestens 15 971, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Stuttgart mit (Stand: 02. April, 16.00 Uhr). 281 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang gestorben. Ungefähr 880 Menschen sind bislang von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

 

Situation im Pflege- und Altenwohnheim in Bretten

02. April 2020

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind derzeit 649 COVID-19-Fälle bestätigt, davon 43 in Bretten (Stand 2. April), von denen 13 bereits wieder genesen sind. Das teilte die Stadt Karlsruhe auf ihrer Informationsseite zum Coronavirus mit.

Neun Infektionen sind im Pflege- und Altenwohnheim Schönblick in Bretten-Neibsheim bestätigt. Kein Krankheitsverlauf ist aktuell so schwerwiegend, dass eine stationäre Behandlung in einer Klinik erforderlich ist. Zwei Betroffene, die zuvor schon schwer krank waren, sind mittlerweile verstorben. Nach Auftreten der ersten Fälle wurden bis jetzt alle 160 Bediensteten und fast alle der rund 200 Bewohnerinnen und Bewohner getestet. Die Ergebnisse stehen aktuell noch aus.

Neben dem schon seit mehreren Tagen geltenden Besuchsversbot hat das Landratsamt beim Auftreten der ersten bestätigten Fälle in Bretten einen Aufnahmestopp verfügt. Darüber hinaus finden keine gemeinsamen Aktivitäten mehr statt. Die Bewohnerinnen und Bewohner bleiben nun dauerhaft auf ihren Zimmern und die Betreuung wurde so organisiert, dass die Corona-Patienten soweit möglich vom selben Personal versorgt werden. Alle Tätigkeiten zur Pflege erfolgen nur mit Schutzmaske.

 


 

Neue Plattform für freiwillige Pflegekräfte

02. April 2020

Freiwillige Pflegekräfte außer Dienst können in der Corona-Krise über eine Plattform an Krankenhäuser sowie stationäre und ambulante Einrichtungen vermittelt werden, die Unterstützung benötigen. Das teilt die Deutsche Presseagentur mit. Einsatzbereite Pflegekräfte müssen auf der Plattform #pflegereserve Angaben zu ihrer Qualifikation, zu möglichen Einsatzbereichen und der gewünschten Arbeitszeit machen und sich registrieren. „Einrichtungen, die weitere Unterstützung benötigen, können anschließend durch Angabe ihrer Präferenzen mit den einsatzbereiten Menschen in Kontakt treten“, teilte das Sozialministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Verhandelt werde dann außerhalb der Plattform.

Die Einrichtungen sollen nach Angaben des Ministeriums von der kommenden Woche an ihren Bedarf melden können. Gesucht werden examinierte Alten-, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger sowie Pflegehelferinnen und -helfer und Angehörige weiterer pflegenaher Gesundheitsberufe, wie es hieß. Betrieben wird die Plattform von der Bertelsmann Stiftung.

 


 

Neue Termine für Azubi-Abschlussprüfungen bekannt

02. April 2020

Die schriftlichen Abschlussprüfungen in Baden-Württemberg werden für nahezu alle Berufe gemeinsam mit den Berufsschulen im Land nach jetzigem Stand in der Zeit vom 23. bis zum 25. Juni 2020 nachgeholt. Darauf haben sich die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Land heute mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und den anderen zuständigen Stellen verständigt. Die für Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen müssen auf Grund der Corona-Pandemie in den Sommer 2020 verschoben werden. Hiervon sind rund 3.300 Auszubildende in IHK-Berufen im Bezirk der IHK Karlsruhe (45.000 in Baden-Württemberg) betroffen.

 


 

Agentur für Arbeit vermittelt Corona-Helfer an Unternehmen

01. April 2020

Infolge der Corona-Pandemie werde viele Beschäftige durch Kurzarbeit und drohende Arbeitslosigkeit mit teilweise existenziellen Herausforderungen konfrontiert. Die Bundesregierung hat daher Sofortmaßnahmen und Hilfspakete beschlossen, die helfen sollen. Fakt ist: In den systemrelevanten Berufen müssen ausreichend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Deswegen tritt in der Zeit vom 01. April 2020 bis 31. Oktober 2020 eine befristete Sonderregelung in Kraft. Damit ist es für Berufstätige in Kurzarbeit leichter, sich etwas dazuzuverdienen.

Wird nach Eintritt von Kurzarbeit eine geringfügige Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Bereich aufgenommen, wird das Entgelt daraus nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, die Nebentätigkeit ist versicherungsfrei. Bei mehr als geringfügigen Beschäftigungen in systemrelevanten Bereichen bleibt das daraus erzielte Arbeitsentgelt anrechnungsfrei, wenn die Summe aus Restlohn aus der Hauptbeschäftigung (Ist-Entgelt), Kurzarbeitergeld und Entgelt aus der Nebenbeschäftigung den bisherigen Bruttolohn (Soll-Entgelt) nicht übersteigt.

Zu den systemrelevanten Unternehmen gehören Branchen und Berufe, die in der Krise für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen unabdingbar sind.

Agentur für Arbeit vermittelt Interessierte an Betriebe

Systemrelevante Unternehmen, die aktuell Personal suchen, und Interessierte, die in dieser Ausnahmesituation einen Beitrag im Gesundheitswesen, im Lebensmitteleinzelhandel, bei Lieferdiensten oder in anderen Bereichen leisten möchten, können sich unter karlsruhe-rastatt.corona-helfer@arbeitsagentur.de an die Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt wenden. Interessierte werden an die suchenden Betriebe weitervermittelt.

Bürgerinnen und Bürger, die in der Landwirtschaft unterstützen möchten bei den in den nächsten Wochen und Monaten anstehenden Pflanz- und Erntearbeiten, können sich auf der Plattform www.daslandhilft.de anmelden. Diese Plattform vermittelt den Kontakt zu Landwirten, die ganz aktuell nach Erntehelfern suchen.

 


 

14.580 Corona-Infektionen im Südwesten: 239 Tote

Im Südwesten haben sich nachweislich weitere 1267 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Damit steige die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit (Stand: 16:00 Uhr). 239 infizierte Menschen seien im Zusammenhang mit Corona bislang im Südwesten gestorben. Ungefähr 764 Menschen sind bislang von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. (dpa)

 


 

Kontaktbeschränkungen gelten bis mindestens 19. April

01. April 2020

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dazu aufgerufen, wegen des Coronavirus zu Ostern auf Besuche bei Verwandten und Freunden zu verzichten. „Bleiben sie Ostern möglichst zu Hause“, sagte Kretschmann am Mittwoch in einem im Internet übertragenen Statement. Das teilte die Deutsche Presseagentur mit. Die Menschen seien aufgerufen, nach wie vor alle Kontakte zu vermeiden, die nicht notwendig seien. Auch Ostergottesdienste dürften nicht besucht werden. Wer auf Gottesdienste nicht verzichten wolle, solle Übertragungen in den Medien nutzen. Es sei schmerzlich, sagen zu müssen, dass man Großeltern in diesem Jahr nicht besuchen solle, räumte Kretschmann ein. Aber ältere Menschen seien durch das Virus besonders gefährdet.

Zuvor hatten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) telefonisch ausgetauscht. Bund und Länder einigten sich darauf, die bestehenden Einschränkungen für das öffentliche Leben mindestens bis zum Ende der Osterferien zu verlängern. Wie Kretschmann sagte, beschloss Baden-Württemberg bereits, dass die Regeln bis zum 19. April gelten. Dem seien die anderen Bundesländer jetzt gefolgt. Nach Ostern wolle man wieder beraten und sehen, wie sich die Lage entwickelt habe.

Kretschmann bekräftigte, dass es derzeit keinen Grund zur Entwarnung gebe. Es sei nicht sinnvoll, jetzt über ein Ende der Maßnahmen zu diskutieren. „Die Lage ist unverändert ernst.“ In den nächsten Tagen seien sehr viele Menschen, die schwer erkrankt seien, in den Krankenhäusern zu erwarten. (dpa)

 


 

Acht Todesfälle im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zu verzeichnen

01. April 2020

Täglich veröffentlicht die Stadt Karlsruhe aktuelle Zahlen zu Corona-Infizierten im Stadt- und Landkreis. Stand 1. April 11:30 Uhr sind 588 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 116 Menschen gelten als genesen, acht Todesfälle gibt es zu verzeichnen.

 

Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

100%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.