News aus der Fächerstadt
75-Jährige durch Wurf einer Gaskartusche tödlich verletzt: 13-jähriger Tatverdächtiger ermittelt

News aus der Fächerstadt 75-Jährige durch Wurf einer Gaskartusche tödlich verletzt: 13-jähriger Tatverdächtiger ermittelt

Quelle: Thomas Riedel

Wie bereits berichtet, ist eine 75-jährige Frau am Nachmittag des 13. April 2024 vor einem Hochhaus in der Kaiserallee in Karlsruhe von einer Lachgaskartusche aus Metall am Kopf getroffen worden und an den hierbei verursachten Verletzungen verstorben.

13-Jähriger warf wohl Gaskartusche

Ermittlungen der Kriminalpolizei unter Leitung des Dezernats für Kapitalverbrechen in Zusammenarbeit mit der Polizei im Haus des Jugendrechts führten am 16. April 2024, zur Identifizierung eines 13-jährigen Kindes, das im Verdacht steht, die Gaskartusche aus dem 14. Stockwerk des Hochhauses geworfen zu haben.

Ein 15-jähriges Mädchen hatte sich am Montag, 15. April 2024, als Zeugin bei der Polizei gemeldet und ihre Anwesenheit am Ereignisort mitgeteilt.

 

Jugendliche konsumierten Lachgas

Nach aktuellem Ermittlungsstand soll sich das tatverdächtige Kind zusammen mit der 15-jährigen Zeugin und einem weiteren, ebenfalls 15-jährigen, Jugendlichen am Samstagabend auf einem balkonähnlichen Gebäudebereich im 14. Stockwerk des Hochhauses aufgehalten haben.

Nach dem vorausgegangenen gemeinsamen Konsum von Lachgas soll der 13-Jährige sodann die Kartusche aus Metall über die Balkonbrüstung geworfen haben. Ob die Kartusche insoweit gezielt auf die Geschädigte geworfen wurde, bedarf weiterer Abklärungen.

Der 13-Jährige, der aufgrund seines Alters strafunmündig ist und damit strafrechtlich nicht belangt werden kann, wurde zur Prüfung etwaiger Maßnahmen durch das Jugendamt in die Obhut des Sozialen Dienstes der Stadt Karlsruhe übergeben.

 

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