Frisch von der Kino-Leinwand
meinKA-Filmkritik zu Birds of Prey: „Eine Harley Quinn Show!“

Frisch von der Kino-Leinwand meinKA-Filmkritik zu Birds of Prey: „Eine Harley Quinn Show!“

Gewinnspiel
Quelle: Warner Bros. Entertainment Inc.

Immer donnerstags beginnt eine neue Kino-Spielwoche und bringt frische Filmstarts mit sich. Gemeinsam mit dem Filmpalast am ZKM hat sich meinKA einen ausgewählten Film zum Bundesstart angeschaut und verrät, ob sich der nächste Kinobesuch lohnen wird.

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

Im DC-Superhelden-Blockbuster „Suicide Squad“ im Jahr 2016 schlüpfte US-Schauspielerin Margot Robbie erstmals in die Rolle der „Harly Quinn“. Die Comic-Figur Harley Quinn ist übrigens eine der wenigen Batman-Figuren, die zuerst für die Batman-Zeichentrickserie geschaffen und danach in die Batman-Comics übernommen wurden.

Gemeinsam mit ihrem Freund „Joker“ (gespielt von Jared Leto) eroberte sie in Suicide Squad“, bewaffnet mit Baseballschläger und einer großen Portion Wahnsinn, sowohl die Filmleinwand, als auch viele Herzen der Kino-Besucher. Nun steht Harley Quinn in einem Suicide Squad-Spin-off  unter dem Titel „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ zum ersten Mal im Mittelpunkt.

 

Darum geht’s

Es ist aus! Harley Quinn und der Joker haben Schluss gemacht und nun ist die Ex-Psychiaterin mit Superheldenkräften und einer großen Spur Verrücktheit auf der Suche nach einem Neuanfang. Dabei kommt sie allerdings schnell in Schwierigkeiten, da sie nach der Trennung nicht mehr unter dem Schutz ihres Göttergatten Jokers steht und einige Bösewichte sich nun an ihr rächen möchten.

Um sich ihr Leben zu bewahren, soll sie Verbrecherboss Black Mask (Ewan McGregor) die junge Diebin Cassandra Cain (Ella Jay Basco) ausliefern – doch auch Huntress (Mary Elizabeth Winstead), Black Canary (Jurnee Smollett-Bell) und Polizistin Renee Montoya (Rosie Perez) sind hinter dem kleinen Langfinger her. Zum Ende wird allerdings klar: Nur gemeinsam können die Frauen das Leben von Cassandra retten und die „Birds of Prey“ sind geboren!

 

| Quelle: Warner Bros. Entertainment Inc.

 

Filmrezension zu „Birds of Prey“

Jeder, der schon einmal vor einem neuen Lebensabschnitt stand, kann mit Harley Quinn mitfühlen – der Trennungsschmerz nach Beendigung ihrer bedingungslosen Liebesbeziehung zum Joker steht ihr noch ins Gesicht geschrieben. Doch Harley Quinn ist entschlossen, neue Wege zu gehen – Identitätskrise hin oder her, ein Neuanfang muss her – und dieser kommt schneller, als sie erwartet hätte!

Freche Sprüche, viel Action – und dazu jede Menge Girl-Power: Harley Quinn nimmt die Zuschauer von Beginn mit in ihr Leben. Begonnen bei ihrer Geburt und Kindheit, über ihr Studium zur Psychiaterin sowie ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Gothams Schurken Joker. Für ihn schmiss sie ihr komplettes Leben über Bord – voller Witz und im Comic-Stil gehalten bringt Harley Quinn die Kinobesucher so auf den aktuellen Stand und die eigentliche Ausgangslage des Films.

Wer Harley Quinn vor Beginn des Films also noch nicht gekannt hat, wird sich bereits nach den ersten Minuten mitten in der Welt von Miss Quinn befinden und feststellen, dass es hier viel Glitzer, aufregende Outfits, eine große Portion Wahnsinn und dazu jede Menge Spaß gibt!

 

Harley Quinn erzählt ihre Geschichte

Die Erzählform aus der Sicht von Harley Quinn zieht sich durch den gesamten Film und ermöglicht so ebenfalls im Comic-Stil gehaltene Erklärungen einzelner Personen, welche den Filmfluss kurz unterbrechen. Ebenso sind Zeitsprünge des Öfteren im Film zu sehen. Sätze wie „Entschuldigen Sie, ich hätte sie vorab vorstellen sollen“ oder „Nur wenige Minuten zur…“ leiten diese Sprünge in die Vergangenheit beispielsweise ein. Insgesamt ergibt Harley Quinns anfangs chaotisch wirkende Story allerdings doch Sinn und der Zuschauer kann sich an einem Action-Feuerwerk mit Rollschuh- und Akrobatik-Stunts samt Kampfszenen à la Harley Quinn erfreuen.

Die Comic-Heldin ist, wie bereits in „Suicide Squad“, durchgeknallt und chaotisch – wirkt allerdings dennoch erwachsener und eigenständiger. Ein klassischer Kampf zwischen Gut und Böse ist „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ dennoch nicht. Auch wenn Harley Quinn gemeinsam mit ihren Mädels den Kampf gegen den Bösewicht aufnimmt, so dient der Zusammenschluss der „Birds of Prey“ eigentlich der Rettung der eigenen Haut. Harley Quinn wird also auch weiterhin in Gothams Unterwelt ihr Unwesen treiben – auch wenn sie dabei vielleicht die Superheldin mit dem größten Herz ist.

 

Die meinKA Empfehlung

Boom, Boom, Quinn! Für alle, die die quirlige Harley Quinn seit „Suicide Squad“ vermisst haben, kommt hier die langersehnte Antwort. Erneut schafft es Margot Robbie als Harley Quinn, die Zuschauer in das „Team Quinn“ zu ziehen. Denn neben ihrem überzogenen Look und der nicht von der Hand zu weisenden Portion Wahnsinn, hat sie das Herz am rechten Fleck – was sie einfach unwiderstehlich macht!

 

| Quelle: Warner Bros. Entertainment Inc.

 

Film im Überblick – Birds of Prey

Bundesstart06. Februar 2020
GenreAction, Abenteuer
Altersfreigabeab 16 Jahren
RegisseurCathy Yan
BesetzungMargot Robbie, Mary Elizabeth Winstead, Jurnee Smollett-Bell
Filmlänge1 Stunde 49 Minuten

 

Neugierig? Kinotrailer zu Birds of Prey

 

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Lust auf Kino? meinKA verlost zusammen mit Karlsruhes Multiplexkino, dem Filmpalast am ZKM

5 x 2 Kinokarten

für die Vorstellung von

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn

am Sonntag, 09. Februar 2020

 

Filmbeginn ist um 20:00 Uhrdie Gewinner müssen spätestens um 19:30 Uhr ihre Freikarten an der Info-Kasse des Filmpalasts abholen.


Teilnahmebedingungen:

  • Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Birds of Prey“ an gewinnspiel@meinka.de
  • JETZT TEILNEHMEN!
  • Ausgelost wird am Samstag, 08. Februar 2020, um 13:00 Uhr.

Die ausführlichen Teilnahmebedingungen sind hier zu finden.

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