Profi-Basketball in Karlsruhe
Hart erkämpft & verdient: LIONS siegen im Nachholspiel gegen die Falcons

Profi-Basketball in Karlsruhe Hart erkämpft & verdient: LIONS siegen im Nachholspiel gegen die Falcons

Quelle: TMC-Fotografie.de/Tim Carmele

Im Nachholspiel des 15. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA feierten die PS Karlsruhe LIONS, am Samstag, 27. Februar 2021, einen Erfolg gegen die Nürnberg Falcons BC. Das Endergebnis in der heimischen Karlsruher Europahalle lautete 90:83.

LIONS: Einsatzbereitschaft & Treffsicherheit

Im Nachholspiel des 15. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA feierten die PS Karlsruhe LIONS einen Erfolg gegen die Nürnberg Falcons BC. Das Endergebnis am 27. Februar in der Karlsruher Europahalle lautete 90:83. Mit nun neun Siegen aus 18 Spielen bleiben die Badener auf Tuchfühlung zu den PlayOff-Rängen, teilen die PS Karlsruhe LIONS in einer Meldung mit.

Die Falcons, mit dem Sieg am vergangenen Mittwoch gegen Paderborn im Rücken, starteten selbstbewusst in die Begegnung und setzten die Hausherren mit schnell vorgetragenen Angriffen unter Druck. Die LIONS hielten allerdings dagegen und übernahmen nach vier Minuten erstmals die Führung. Es entwickelte sich eine interessante und zunächst sehr ausgeglichene Partie.

 

Spielverlauf: LIONS siegen gegen Falcons

Auffällig war von Beginn an die starke Dreierquote des Löwenrudels, die am Ende bei 45 Prozent gegenüber 25 Prozent auf Nürnberger Seite lag. Von der Freiwurflinie zeigte sich Karlsruhe an diesem Abend hingegen weniger treffsicher. Lediglich 22 der 30 Versuche fanden ihren Weg durch den Korb der Falcons. Mit 21:23 ging es in die erste Pause, aus der die Gäste mit Problemen zurückkamen, denn bei Nürnberg kam es nun vermehrt zu Fehlern und unglücklichen Sequenzen.

Mehrere Unterbrechungen ließen den Spielfluss stocken. Von der Zerfahrenheit der Begegnung profitierten die LIONS, die konzentriert blieben und ihre Chancen gut verwerteten. Mit einem 13:3-Run gelang es den Gastgebern sogar, sich bis zum Stand von 34:26 etwas abzusetzen. Doch die Falcons fingen sich wieder, was der Attraktivität des Spiels zugutekam. Es ging nun hin und her. Die Gäste agierten zwar wieder auf Augenhöhe mit den Hausherren, fanden jedoch kaum Mittel gegen die starken Karlsruher Distanzschützen, allen voran Daniel Norl, der im Verlauf der Begegnung sieben seiner acht Versuche von der Dreierlinie verwandelte.

 

LIONS-Vorsprung wuchs zur Halbzeit

So wuchs der LIONS-Vorsprung bis auf 49:40 zur Halbzeit. Nach Wiederbeginn setzte sich die allgemeine Entwicklung zunächst fort, bis beim 57:44 nach 23 Minuten die höchste Karlsruher Führung des Abends erreicht war. Doch Nürnberg stabilisierte sich wieder, zeigte Kampfgeist und arbeitete sich bis zu Beginn des Schlussviertels auf 69:65 an das Löwenrudel heran.

Die LIONS eröffneten die abschließenden zehn Minuten mit einem Dreier durch Norl, verpassten es aber danach, den Widerstand der Falcons endgültig zu brechen. In der Schlussphase schenkten sich die beiden Teams nichts und zwei Minuten vor Spielende waren die Gäste beim 81:78 in Schlagdistanz. Doch auch diesmal waren es zwei Dreier zum richtigen Zeitpunkt, die den LIONS die nötige Luft verschafften. Die Crunchtime blieb spannend, ohne dem Spiel noch eine unerwartete Wendung zu verleihen. Der 90:83-Erfolg Karlsruhes war hart erkämpft, aber verdient.

 

Topscorer der Partie war Daniel Norl

Neben den bereits erwähnten guten Trefferquoten aus der Distanz war es die insgesamt gute Ballbehandlung, die den Weg zum Sieg ebnete. Die LIONS leisteten sich lediglich neun Turnover, was im Saisonvergleich einen guten Wert für das Team darstellt.

Topscorer der Partie war Daniel Norl mit 26 Punkten für Karlsruhe. Maurice Pluskota (12), KC Ross-Miller sowie Kavin Gilder-Tilbury (je 11) scorten ebenfalls zweistellig. Am kommenden Wochenende erwarten die LIONS gleich zwei Herausforderungen. Am Freitag, 05. März 2021 reist die Mannschaft zum deutschen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen und ist zwei Tage später in der heimischen Europahalle gegen die formstarken MLP Academics Heidelberg gefordert.

 

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