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„Hut ab“: KSC-Coach lobt Fans für Umgang mit Torhüter Bernat

News „Hut ab“: KSC-Coach lobt Fans für Umgang mit Torhüter Bernat

Quelle: Uli Deck/dpa

Hans Christian Bernat erwischt bei Karlsruhes Niederlage gegen Wolfsburg einen unglücklichen Tag. Die Reaktion der Anhänger findet Trainer Maximilian Senft umso bemerkenswerter.

Maximilian Senft war sichtlich beeindruckt. Dass die Fans des Karlsruher SC ihren unglücklichen Torhüter Hans Christian Bernat nach der 2:5-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg mit Sprechchören aufmunterten, nötigte dem 37-jährigen Österreicher Respekt ab. «Überragend» sei das gewesen, meinte der Trainer des badischen Fußball-Zweitligisten. «Hut ab.»

Bernat hatte bei den Gegentoren zum 2:2 und 2:3 am Samstag nicht gut ausgesehen, war jeweils mit Distanzschüssen überwunden worden. Der Keeper wisse selbst, dass er es «hätte besser machen können», sagte Senft. Von Schuldzuweisungen waren die Badener nach dem Spektakel gegen den VfL und ihrer ersten Pflichtspielniederlage in der noch jungen Saison aber weit entfernt.

Zumal noch andere Dinge nicht optimal funktioniert hatten. Die offensiv aufgebotenen Shio Fukuda und Louey Ben Farhat etwa, die zuletzt wenig gespielt hatten, fremdelten noch mit dem Pressingverhalten der Karlsruher.

«Hansi hat uns schon so oft den Arsch gerettet, deshalb werde ich jetzt ganz sicher nichts gegen ihn sagen», erklärte KSC-Abwehrchef Marcel Franke. «Er hat in der zweiten Halbzeit noch zwei, drei Riesenparaden gemacht.»

Fehler würden zum Fußball nun mal dazugehören, meinte Bernat selbst. Diesmal sei er derjenige gewesen, dem sie passiert seien. Man habe seiner Meinung nach gesehen, dass er nach der Pause wieder voll fokussiert gewesen sei.

«Ich bin wirklich sehr dankbar und glücklich darüber, wie mich die Jungs unterstützt haben», sagte der dänische Schlussmann – und meinte neben den Teamkollegen damit sicher auch die Karlsruher Fans.

 

 

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