Neues vom Karlsruher SC
Karlsruher SC rutscht in Tabellenkeller ab: 3:4 gegen Darmstadt

Neues vom Karlsruher SC Karlsruher SC rutscht in Tabellenkeller ab: 3:4 gegen Darmstadt

Quelle: Uli Deck

Drei Tore haben Fußball-Zweitligist Karlsruher SC nicht gereicht, um seinen Aufwärtstrend nach zwei Spielen ohne Niederlage fortzusetzen. Stattdessen kassierte er eine unglückliche Niederlage gegen Darmstadt 98 und steht wieder im Tabellenkeller.

Ein umstrittener Handelfmeter in der Nachspielzeit hat den kurzen Aufwärtstrend des Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga vorerst beendet. Nach großem Kampf verlor die Mannschaft von Trainer Christian Eichner am Sonntag sehr unglücklich mit 3:4 (2:1) gegen Darmstadt 98 und rutschte wieder auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Bevor der herausragende und an allen vier Darmstädter Treffern beteiligte Tobias Kempe den Strafstoß zum glücklichen Sieg der Gäste verwandelte (90.+3), hatte Karlsruhes Christoph Kobald den Ball aus kurzer Distanz an die Hand bekommen und war zudem mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden.

«In der Summe war das kein gutes Fußballspiel von uns», sagte der trotz des enormen Einsatzes seiner Spieler verärgerte Eichner. «Wir hatten zu viele technische Fehler und zu viele Umschaltaktionen, die wir zu leicht weggegeben haben.» In den letzten fünf Minuten habe seine Elf «dilettantisch» verteidigt. «Wenn Du vier Gegentore in einem Heimspiel bekommst, dann wird es sehr schwer, in die Punkte zu kommen», erklärte Eichner.

Ein Doppelpack von Torjäger Philipp Hofmann (22., 81.) sowie ein verwandelter Foulelfmeter von Marvin Wanitzek (44.) reichten dem zuvor zweimal ungeschlagenen KSC vor 450 Zuschauern im Wildparkstadion nicht zum Punktgewinn. Ein weiterer früher Treffer von Kempe (9.) sowie Victor Palsson (65.) und Serdar Dursun (77.) sorgten dafür, dass die spielerisch besseren Gäste zum fünften Mal nacheinander ohne Niederlage blieben.

In der Anfangsphase war Darmstadt das etwas bessere Team, doch nach dem frühen 0:1 durch einen glücklichen Kullerball von Kempe ins Tor kämpfte sich der KSC mit großer Leidenschaft in die Partie und erspielte sich eine Reihe hochkarätiger Chancen. Kurz vor und nach der Pause verpasste Kyoung-Rok Choi zweimal knapp das 3:1.

In der Folge übernahm zunächst wieder Darmstadt das Kommando, doch Hofmann glich erneut aus. Die Partie bot auch in der Schlussphase sehr viel Unterhaltung, ein Unentschieden wäre am Ende ein gerechtes Ergebnis gewesen.

 

Mehr zum KSC

Neuer KSC-Cheftrainer Maximilian Senft: "Ich kann es kaum erwarten"

Der Karlsruher SC hat einen neuen Cheftrainer: Maximilian Senft wechselt vom österreichischen Erstligisten SV Ried zum KSC und wird zum Vorbereitungsstart auf die Saison 2026/27 als Cheftrainer übernehmen - das bestätigte der Verein am 21. Mai 2026.

Jetzt offiziell: Senft wird neuer Trainer beim Karlsruher SC

Die Nachfolge von Christian Eichner im Wildpark ist geregelt. Führt Maximilian Senft den KSC wieder Richtung Bundesliga? Der neue Coach muss einen gewaltigen Umbruch moderieren.

Dank Ausstiegsklausel: KSC-Spieler Herold wechselt nach Mönchengladbach

David Herold verlässt Karlsruhe und unterschreibt bei Borussia Mönchengladbach. Möglich macht den Wechsel eine Ausstiegsklausel – der Vertrag läuft bis 2030.

Karlsruher SC zieht bei Scholl Kaufoption

Der bisherige Leihspieler vom FC Bayern überzeugte in seiner ersten Saison im Wildpark. Nun soll Paul Scholl langfristig den Verein verstärken.

"Schönste Zeit meines Lebens": Ära Eichner beim KSC beendet

Einen Sieg gibt es beim Abschied von Christian Eichner nicht, dafür aber warme Worte und große Emotionen. Karlsruhes scheidender Coach wird ausgiebig gefeiert. Ein Offensivmann verlängert im Wildpark.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 




Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.