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KSC atmet auf: „Die Unterschiedsspieler sind zurück“

News KSC atmet auf: „Die Unterschiedsspieler sind zurück“

Quelle: Friso Gentsch/dpa

Die Karlsruher bejubeln beim Start in die zweite Saisonhälfte nicht nur drei wichtige Punkte. Auch der Kapitän und zwei Rückkehrer machen den Badenern Hoffnung.

Christian Eichner war sichtlich erleichtert. «Die Unterschiedsspieler beim Karlsruher SC sind zurück», sagte der Trainer der Badener. «Jeder in seiner unterschiedlichen körperlichen Präsenz aktuell noch.» Aber immerhin. Und das, so gab der 43-Jährige zu verstehen, sei einer der Gründe für das Ende der Karlsruher Negativserie in der 2. Fußball-Bundesliga.

Nach fünf Niederlagen, einem Unentschieden und reichlich Unruhe meldete sich der KSC mit dem 2:0 (0:0)-Sieg bei Preußen Münster am Samstag zurück. «Zwei unterschiedliche Halbzeiten» habe er beim Erfolg des Tabellenneunten gesehen, meinte Eichner. Sein Team habe beim aberkannten Führungstor der Gastgeber «das nötige Quäntchen Glück gehabt». Es profitierte von der Roten Karte gegen Münsters Paul Jaeckel (77.). Es habe sich aber auch in die Partie «reingefuchst», so der Coach. Und nahm so letztlich drei wichtige Punkte mit.

Eichner freute sich über die Rückkehr der Offensivspieler Lilian Egloff und Louey Ben Farhat, die nach langen Verletzungspausen nun für neuen Schwung beim KSC sorgen sollen. Er freute sich aber auch für Doppeltorschütze Marvin Wanitzek, der in der 79. Minute per Freistoß und kurz später per Elfmeter (87.) getroffen hatte. Der Kapitän trage den Verein «seit Jahren auf den Schultern», erklärte der Trainer. Womöglich sei das im Dezember auch mal «einen Tick zu viel» gewesen. Der Urlaub habe Karlsruhes Spielmacher demnach gutgetan.

Wanitzek, Egloff, Ben Farhat – die Hoffnungen des KSC auf eine erfolgreiche Rückrunde ruhen auf mehreren Namen. Gerade in der Offensive. Oder wie Eichner es formulierte: Die Unterschiedsspieler sind zurück.

 

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