Neues vom Karlsruher SC
KSC-Trainer Eichner vor HSV-Spiel: „Haben Chance, wenn wir mutig sind“

Neues vom Karlsruher SC KSC-Trainer Eichner vor HSV-Spiel: „Haben Chance, wenn wir mutig sind“

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Die zweite Niederlage des Karlsruher SC in Serie setzte Trainer Christian Eichner noch lange nach dem Abpfiff zu. Auch am Freitagmorgen, 18. Dezember 2020, hatte der KSC-Coach das 1:4 (0:2) bei Erzgebirge Aue noch nicht weggesteckt.

„Ich bin ein extrem schlechter Verlierer. In solchen Spielen potenziert sich das noch einmal nach oben. Weil es sich für mich unfassbar unnötig anfühlt“, sagte der Trainer des Fußball-Zweitligisten der Deutschen Presse-Agentur.

Drei Tage vor dem letzten Spiel des Jahres gegen den Hamburger SV am Montag, 21. Dzember 2020, (20:30 Uhr/Sky) versuchte der 38-Jährige, sich wenigstens mit dem Kampfgeist seiner glücklosen Mannschaft zu trösten.

„Ich habe eine Mannschaft gesehen, die 90 Minuten überlegen war und in ihrem Rahmen alles versucht hat“, fand er.

Trotz dieser Sichtweise hatte der KSC vier Gegentore durch Florian Krüger (2. Minute), Pascal Testroet (19., 51.) und Philipp Zulechner (89.) kassiert. Benjamin Goller (58.) traf für den KSC.

Eichner will seinen Groll aber nicht mit in die Partie gegen den HSV nehmen. „Das sollen die Jungs tragen. Weil ich schon der Meinung bin, dass so eine Portion Wut und Enttäuschung leistungsstiftend sein können“, sagte er.

Schließlich gebe es schlimmere Szenarien, als das in einem Montagabendspiel zu Hause unter Flutlicht gegen einen solchen Gegner wieder geradebiegen zu können.

„Die Jungs müssen wissen, dass sie am Montag eine Chance haben, wenn sie mutig sind. Wenn sie mit dem Glauben ins Spiel gehen, den HSV zu schlagen“, betonte er. Sonst werde es auch da schiefgehen.

 

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