Corona in Baden-Württemberg
Land will Kreise weiter über Schließungen entscheiden lassen

Corona in Baden-Württemberg Land will Kreise weiter über Schließungen entscheiden lassen

Quelle: Bodo Schackow

Das Land will es weiter Stadt- und Landkreisen überlassen, je nach Corona-Infektionszahlen über Lockerungen und Schließungen etwa von Geschäften zu entscheiden.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch in Stuttgart aus Kreisen der grün-schwarzen Koalition. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte erwogen, die Regeln wieder landesweit durchzusetzen, dies aber wieder verworfen. Der Grünen-Politiker will am Mittwochvormittag im Landtag erläutern, wie das Land die schärfere Corona-Notbremse und den fünftägigen Oster-Lockdown umsetzen wird.

Wegen der steigenden Zahl von Infektionen im Südwesten sind derzeit kaum noch Öffnungen möglich. So liegt nach Zahlen des Landesgesundheitsamts kein Kreis mehr unter dem Schwellenwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in einer Woche. Das heißt zum Beispiel, dass der Einzelhandel schließen muss. Bei einer Inzidenz bis 100 kann es noch Shopping mit Terminvereinbarung geben. Über 100 ist auch dies nicht mehr möglich. Derzeit liegen im Südwesten noch 27 Kreise zwischen 50 und 100, 17 sind über der Inzidenz von 100.

 

Weitere Nachrichten

Baden-Württemberg plant Lockerungen für Sport- & Kulturveranstaltungen

Baden-Württemberg will die Corona-Regeln für Sport- und Kulturveranstaltungen ebenfalls lockern, aber nicht so stark wie Bayern.

Baden-Württemberg will Wohnen bezahlbarer machen

Wohnen wird von vielen als soziale Frage der Zeit bezeichnet. Das Land setzt deshalb viele Millionen Euro ein, um es ein wenig günstiger zu machen. Eine Mammutaufgabe.

Geld Euro Verluste

Baden-Württemberg zahlte 2021 rund vier Milliarden für andere Länder

Früher hieß es Länderfinanzausgleich, heute Finanzkraftausgleich. Doch die größten Geber bleiben dieselben. Nach den Bayern müssen die Baden-Württemberger am tiefsten in die Tasche greifen.

Ermittlungsgruppe "Botanik" soll Motiv für Amoklauf klären

Nach dem Amoklauf an der Uni Heidelberg sind noch viele Fragen offen. Eine Ermittlungsgruppe soll schnell herausfinden, was den Attentäter trieb und wie er an die Waffen kam.

FFP2-Maskenpflicht künftig auch in Bussen und Bahnen

Im Bus oder in der Straßenbahn stehen die Menschen vor allem morgens und abends oft eng beieinander. Trotzdem reichte bisher eine normale OP-Maske. Nun verschärft das Land die Regel auf eigene Faust.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.