Karlsruher SC Mit Moral und „alten Hasen“: KSC gelingt der Saisonstart
Karlsruhes Coach Maximilian Senft kann mit seinem Start im neuen Job zufrieden sein. Nach dem Sieg im DFB-Pokal in Münster verteilt er ein Sonderlob an seine Routiniers.
Das Pokal-Aus verhindert, weiteres Selbstvertrauen gesammelt: Der Arbeitssieg mit Comeback-Qualitäten gibt dem Karlsruher SC mit seinem neuen Trainer Maximilian Senft zusätzlichen Auftrieb. «Nach so einem Rückstand noch mal so zurückzukommen, das zeichnet einfach uns als Mannschaft aus – dass wir zusammenhalten, jeder positiv ist, jeder daran glaubt, dass wir das Spiel noch ziehen können», sagte Offensivmann Rafael Pinto Pedrosa.
Beim 2:1 (0:1) in der ersten Runde des DFB-Pokals beim SC Preußen Münster hatten die Karlsruher lange große Probleme mit dem Fußball-Drittligisten gehabt und zurückgelegen. «Wir haben uns darauf eingestellt, dass es so einen Verlauf geben kann», sagte Pinto Pedrosa. Das sei zwar nicht optimal gewesen, die Mannschaft glaubte jedoch an sich, raufte sich in der Halbzeit zusammen und gab die richtige Antwort.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gäste aus Baden-Württemberg enorm. Das Senft-Team erhöhte den Druck, erspielte sich Torchancen und drehte die Partie verdient.
«Ein absoluter Sieg des Willens, Sieg des Vertrauens und auch ein Sieg, wo man sieht, dass wir uns auf unsere Führungsspieler, auf unsere alten Hasen verlassen können», stellte Senft fest. Der 33 Jahre alte Kapitän Marvin Wanitzek glich für Karlsruhe mit einem Distanzschuss aus. Der 36-jährige Sebastian Jung sorgte nach Kopfballvorlage von Stürmer Moritz Broschinski für den Siegtreffer.
Auch dank seiner Routiniers kann Senft mit seinem Start als Nachfolger von Christian Eichner sehr zufrieden sein. In der 2. Bundesliga gab es einen 2:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld und ein 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern. Es hätte schlechter laufen können.
Am Samstag (13.00 Uhr/Sky kommt nun in Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg der bisher wohl beste Gegner dieser Spielzeit in den Wildpark.