News aus Baden-Württemberg
Neues Warnsystem Cell Broadcast auch in Baden-Württemberg verfügbar

News aus Baden-Württemberg Neues Warnsystem Cell Broadcast auch in Baden-Württemberg verfügbar

Quelle: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild
dpa

Bundesweit steht das neue Warnsystem Cell Broadcast nach Angaben der Handynetzbetreiber seit Donnerstag zur Verfügung.

«Schon bislang setzen wir bei der Warnung der Bevölkerung auf einen Warnmix und nutzen Warn-Apps, Warnungen über Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie Zeitungsredaktionen oder Onlinedienste», sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) zum Start. «Mit Cell Broadcast ist ein weiterer Warnkanal, auf den wir zukünftig in unserem Warnmix setzen können, dazugekommen.»

Bei dem System werden Nachrichten wie Rundfunksignale an alle kompatiblen Geräte geschickt, die in einer Funkzelle eingebucht sind – daher der Name Cell Broadcast. Gewarnt wird zum Beispiel vor einem Großbrand oder vor Hochwasser. Das Handy schrillt dabei laut. Bereits im Dezember hatte es einen bundesweiten Probealarm gegeben.

Im Ernstfall seien eine funktionierende Warnung und Information der Bevölkerung das A und O, sagte Strobl. «Die Menschen in unserem Land erwarten, frühzeitig vor Gefahren wie Unwettern, Hochwasser oder Feuer gewarnt zu werden. Deshalb müssen wir jede Warn-Möglichkeit nutzen.» Jetzt könne die Bevölkerung direkt mit einer Nachricht über das Mobiltelefon vor Gefahren gewarnt werden.

Bei Cell Broadcast muss keine App installiert werden, wie dies bei Nina oder Katwarn der Fall ist. Alle Menschen werden mit der Technologie trotzdem nicht erreicht. Zum einen haben schätzungsweise vier Prozent der Bundesbürger kein Handy. Zum anderen sind Vodafone zufolge etwa ein Viertel der Handys technisch dazu nicht in der Lage. Die Netzbetreiber waren verpflichtet, Cell Broadcast bis zu diesem Donnerstag überall in Deutschland zu ermöglichen. Diese staatliche Vorgabe haben sie nach eigenem Bekunden nun erfüllt.

 

Weitere Nachrichten

Wird "Drug Checking" in Baden-Württemberg erlaubt?

Von Karlsruhe aus verbreitet sich eine Warnung vor der gefährlichen Designer-Droge Cychlorphin. «Drug Checking» könnte helfen, Substanzen zu bestimmen. Doch Baden-Württemberg hinkt hier hinterher.

Konjunktur-Stimmung im Handwerk: Viele warten auf bessere Zeiten

Viele Handwerksbetriebe hoffen auf ein Licht am Ende des Tunnels. Wer besonders optimistisch bleibt – und wo das Stimmungsbarometer überraschend steigt.

Kriminelle Ausländer: Migrationsstaatssekretär fordert Druck auf Heimatstaaten

Das Land will mehr Kriminelle nach Syrien abschieben - bislang ist aber nur einmal ein Straftäter ins Flugzeug gesetzt worden. Das liegt nicht zuletzt auch am Bund, meint der Migrationsstaatssekretär.

Feuerpause im Streit um den Wolf? Richter bitten um Aufschub

Es ist ein Hin und Her im Streit um den Abschuss eines Wolfs im Nordschwarzwald. Bis Mitte Februar dürfte die Entscheidung über den «Hornisgrinde-Wolf» nun ruhen. Warum das?

Neue Designer-Droge im Raum Karlsruhe entdeckt: Was man dazu wissen muss

Cychlorphin gilt als hochpotente synthetische Droge: Schon kleine Mengen können zu schweren Vergiftungen führen. Was Fachleute zu Risiken und Schutzmaßnahmen sagen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.