So funktioniert das Durchhalten
Mit Ernährungsumstellung zum Wohlfühl-Erfolg

So funktioniert das Durchhalten Mit Ernährungsumstellung zum Wohlfühl-Erfolg

Quelle: Pixabay

Es gibt viele Gründe, die eine Ernährungsumstellung rechtfertigen können, aber früher oder später scheitern viele Menschen an diesem Vorhaben. Doch mit der richtigen Zielsetzung und Herangehensweise kann es klappen. Die folgenden Tipps zeigen, wie es geht.

Wieso die Ernährung umstellen?

Der Wunsch, die Ernährung umzustellen, kann aus vielen Gründen erwachen. In unserem schnelllebigen Alltag bleibt oft wenig Zeit, sich über eine gesunde Ernährung Gedanken zu machen. Wenn der kleine Hunger kommt, bieten Imbissbuden, Schnellrestaurants oder Fertiggerichte eine bequeme Möglichkeit, ihm zu begegnen. Doch oft tun uns die viel zu fettigen und süßen Speisen nicht gut. Abgeschlafftheit, ein Zuviel auf den Rippen und allgemeines Unwohlsein sind die Folge. Dass Diäten nicht der richtige Weg sind, ist inzwischen allgemein anerkannt. Stattdessen kann eine dauerhaft angepasste Ernährung ein gesteigertes Lebensgefühl versprechen. Nicht selten spielen auch soziale, ökologische oder gesundheitliche Überlegungen bei der Entscheidung zu einer Ernährungsumstellung eine Rolle.

 

Die eigenen Wünsche und Ziele definieren

Wer eine Ernährungsumstellung anstrebt, sollte sich zunächst über seine Erwartungen und Ziele klar werden, die er mit der Veränderung verknüpft. Der Wunsch nach einem schnellen Gewichtsverlust ist dabei kein guter Ansporn, welcher ein langes Durchhaltevermögen verspricht. Eine Ernährungsumstellung ist keine Diät, sondern eine dauerhafte Änderung der Lebensweise, die eine inhaltsreichere Motivation erfordert. Wer sich zum Beispiel ein besseres Körpergefühl und eine gesündere Lebensweise verspricht, kann mit Elan bei der Sache bleiben. Auch Wertvorstellungen zum Tierwohl oder Umweltschutz können ein effektiver Motor für das Vorhaben sein. Wichtig ist es, sich im Verlauf der Umstellung die eigenen Ziele ständig bewusst zu machen, um fokussiert bei der Sache bleiben zu können.

 

Einen Schlachtplan entwerfen

Eine Änderung alter Gewohnheiten funktioniert meist nicht eben mal im Vorbeigehen. Zu groß sind die Versuchungen und die Gefahr, schnell rückfällig zu werden, denn eine Umstellung ist insbesondere am Anfang energie- und zeitaufwendig. Besser ist es, planvoll an die Umstellung heranzugehen, bis die neue Ernährungsweise in Fleisch und Blut übergegangen ist. Das bedeutet, sich im Vorfeld zu überlegen, wie man seine Ziele erreichen will. Gefährlich ist die spontane Ratlosigkeit bei Hungerattacken. Daher ist es sinnvoll, einen Wochenplan für alle Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten zu erstellen und die Besorgungen für diesen mit einer strikten Einkaufsliste durchzuführen. So fällt es leichter, sich an die Vorgaben zu halten, ohne in einem schwachen Moment vom Weg abzuweichen.

 

Sich genau beobachten

Ist die Ernährungsumstellung einmal im Gang gilt es, sich genau zu beobachten. Welche positiven oder negativen Veränderungen fallen auf? Fühlt man sich fitter und energiereicher? Verbessern sich Haut und Haar und lassen die Heißhungerattacken nach? Oder verschlechter sich zunehmend die Laune und es fehlt an Elan, den Alltag zu bewältigen? Verbessert sich das Allgemeinbefinden, ist man auf einem guten Weg und kann daraus neuen Anschwung schöpfen, um am Ball zu bleiben. Überwiegen dauerhaft die negativen Aspekte, sollte eine Anpassung der Ernährung erwogen werden. Denn essenziell für den Erfolg ist, dass die neue Ernährung Körper und Seele guttut.

 

Nicht übertreiben – kein Zuviel des Guten

Wie in allen Dingen im Leben, kann es auch bei der Ernährungsumstellung ein Zuviel des Guten geben. Wer sich ständig unter Druck setzt und zwanghaft an Verboten festhält, ist früher oder später zum Scheitern verurteilt. Wer sich zum Ziel gesetzt hat, weniger Zucker zu sich zu nehmen, sollte sich dennoch bei der nächsten Geburtstagsfeier das Stück Kuchen gönnen, wenn ihm danach ist. Es ist wichtig, auf seinen Körper und seine Bedürfnisse zu hören und ihnen auch mal maßvoll nachzugeben. Auch in einer Ernährungsumstellung kommt es nicht auf ein „Ganz oder gar nicht“ an. Selbst wer seinen neuen Ernährungsplan ab und an über Bord wirft, hat viel erreicht und lebt doch die meiste Zeit besser als zuvor.

 

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