Corona in Baden-Württemberg
Rückkehr zur Präsenz an Universitäten mit Nachdruck betreiben

Corona in Baden-Württemberg Rückkehr zur Präsenz an Universitäten mit Nachdruck betreiben

Quelle: Sebastian Gollnow

Aus Sicht von Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) muss nun mit Nachdruck die Rückkehr zur Präsenz an den Hochschulen betrieben werden.

«Wir lassen zum Wintersemester den Präsenzbetrieb grundsätzlich wieder zu. Wir gehen davon aus, dass er der Normalfall ist und die digitale Komponente die Bereicherung da, wo es sinnvoll und notwendig ist», sagte sie im Interview mit den «Badischen Neuesten Nachrichten» und der «Südwest Presse» (Freitag).

Drei Semester in Folge ohne persönlichen Kontakt auf dem Campus zu anderen, das sei für Studenten ohne Zweifel eine erhebliche Beeinträchtigung gewesen, so die Ministerin. «Man ist in einer Lebensphase, in der man sich von seinen Eltern löst, selbstständig wird, sich einen eigenen Bekannten- und Freundeskreis aufbaut. Man braucht also nicht nur zum Studieren, sondern auch im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung Kontakt zu anderen.»

Bauer geht nach Befragungen an Hochschulen davon aus, dass ein großer Teil der Studenten geimpft ist. «Wir gehen von rund 90 Prozent aus.» Was die Lehrkräfte angeht, meinte sie: «Wir dürfen das nicht abfragen. Fragen Sie mich nicht, für wie sinnvoll ich das halte.» Sie kündigte Unterstützung für Studenten an. Was die Verlängerung von Fristen für Prüfungen angehe, sei man gerade in der Abstimmung. «Wir werden das so umsetzen können, dass es für die Betroffenen nicht zu einer Regelungslücke kommt.»

 

Weitere Nachrichten

Kretschmann dringt auf Solarpflicht auch für ältere Gebäude

Baden-Württembergs grüner Regierungschef Winfried Kretschmann dringt auf die Einführung einer Solarpflicht auch für ältere Gebäude.

Karlsruher Firma über Lieferengpässe bei Feuerwehrfahrzeugen

Lieferprobleme nicht zuletzt infolge von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg belasten die Automobilindustrie. Da sind auch Hilfsorganisationen wie Feuerwehren keine Ausnahme.

Der Rohstoff aus dem Fluss: Karlsruher Schau "Rheingold"

Heute wird am Rhein nach Lithium gesucht, früher nach Gold: Mythen und Geschichten über den sagenhaften Rohstoff aus dem Fluss gibt es viele. Die Schau «Rheingold» erlaubt einen Blick auf die Preziosen.

Bund und Länder: 400.000 neue Wohnungen pro Jahr sind das Ziel

Das Ziel von 400 000 neuen Wohnungen jährlich war schon vor dem Krieg in der Ukraine ambitioniert. Nun explodieren die Preise, Baumaterial fehlt, die Zinsen steigen. Zeit, den Plan neu zu definieren?

Ministerin: Dürfen Schularten nicht gegeneinander ausspielen

Philologenverband contra GEW - die beiden Gewerkschaften sind sich nicht grün. An ihrem Verhältnis zur Gemeinschaftsschule tritt das deutlich zu Tage. Kultusministerin Schopper bezieht dazu klar Stellung.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.