Überzeugung zu einen dauerhaften Umstieg?
Starke Nachfrage bei Advents-Freifahrten in Karlsruhe

Überzeugung zu einen dauerhaften Umstieg? Starke Nachfrage bei Advents-Freifahrten in Karlsruhe

Quelle: KVV/Paul Gärtner

An den vier Adventssamstagen konnte der Karlsruher Nahverkehr kostenlos genutzt werden. Nun zieht der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) ein positives Fazit. Die Bahnen und Busse seien an den vier Tagen stark ausgelastet gewesen.

Freifahrten wurden gut angenommen

Kostenlos mit dem Nahverkehr durch Karlsruhe fahren: Auf dieses Angebot konnten die Karlsruher und die Besucher der Stadt in den vergangenen vier Wochen zurückgreifen. An allen Samstagen war eine kostenlose Nutzung von Bus und Bahn im Stadtgebiet möglich. Zum Abschluss der Aktion zieht der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) ein positives Fazit. Auch Karlsruhes Stadtoberhaupt ist begeistert.

„Durch dieses Angebot konnten wir viele Menschen dazu bewegen, ihr Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Dies hat zu einer spürbaren Reduzierung des innerstädtischen Autoverkehrs geführt. Gleichzeitig hat auch der Einzelhandel in der Fächerstadt von dem hohen Besucherandrang profitiert. Es freut mich, dass das Angebot der Stadt so gut von der Bevölkerung angenommen wurde“, wird Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in einer Pressemeldung zitiert.

 

Auslastung sei besonders gut gewesen

So sei eine gute Auslastung von Bussen und Bahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) an den Aktionstagen zu beobachten gewesen. Doch nicht nur die Fahrgäste in Karlsruhe haben profitiert: Menschen aus der Region hätten zudem auch vom Park&Ride-Angebot in Karlsruhe Gebrauch gemacht.

Konkret bestand das Angebot daraus, an allen vier Adventssamstagen kostenfrei innerhalb der Wabe 100, dem Karlsruher Stadtgebiet, zu fahren. Ergänzt wurde das Angebot um die kostenfreie Nutzung auf den ganzen Linien S2 und S1 und S11. Für die Ausfälle bei den Fahrkartenverkäufen kommt die Stadt Karlsruhe auf. Es wird mit Gesamtkosten in Höhe von 559.000 Euro gerechnet. Ziel der Freifahrten war es die Kriegsstraße mit ihren Baustellen zu entlasten. Neben den Freifahrten wurde auch extra ein intelligentes Verkehrsleitsystem in Karlsruhe installiert.

 

Menschen zum Umsteigen bewegt?

Um dem zusätzlichen Aufkommen an Fahrgästen durch die Freifahrten zu begegnen, wurde laut KVV-Angaben zusätzliches Personal im Fahrdienst, in den Leitstellen und bei der Betriebsaufsicht und in der Werkstatt eingesetzt. Auch wurde die Kapazität der Fahrzeuge aufgestockt, unter anderem indem ein zweiter Wagen angehängt wurde. „Die vier Advents-Samstage haben gezeigt, dass der öffentliche Nahverkehr das Rückgrat der urbanen Mobilität ist und einen unverzichtbaren und Beitrag zur Verkehrsentlastung gerade im Innenstadt-Bereich leistet“, betont KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon.

„Unsere Fahrzeuge waren an allen vier Advents-Samstagen sehr gut ausgelastet. Es freut uns, dass wir so viele Menschen für unser leistungsstarkes und umweltfreundliches Nahverkehrsangebot begeistern konnten. Wir hoffen natürlich, dass viele Menschen, die an den Advents-Samstagen mit uns unterwegs waren, auch dauerhaft auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und so einen Beitrag zur Verkehrswende leisten.“

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