News aus Baden-Württemberg
Tarifabschluss kostet das Land 190 Millionen Euro

News aus Baden-Württemberg Tarifabschluss kostet das Land 190 Millionen Euro

Quelle: dpa/Tobias Hase

Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder kostet Baden-Württemberg 190 Millionen Euro in den Jahren 2022 und 2023 zusätzlich.

Eine Erhöhung der Gehälter um 2,1 Prozent für die 77.000 Beschäftigen des Landes sei im Landeshaushalt bereits eingepreist, der Rest werde über Rücklagen für allgemeine Haushaltsrisiken finanziert, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage am Dienstag in Stuttgart.

Die bundesweit mehr als eine Million Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Bundesländer bekommen ab Dezember kommenden Jahres 2,8 Prozent mehr Geld und spätestens im kommenden März eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung von 1300 Euro. Darauf hatten sich Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) als Arbeitgeber am Montag in Potsdam geeinigt.

Aus Sicht von Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) ist das «ein guter und verantwortungsvoller Abschluss, der den berechtigten Anliegen der Beschäftigen gerecht wird, aber auch die begrenzten finanziellen Spielräume der Länder in der Pandemie berücksichtigt.»

Die Beschäftigen im öffentlichen Dienst hätten gerade in der Pandemie herausragende Arbeit für die gesamte Gesellschaft geleistet, betonte Bayaz. Deshalb sei die Corona-Prämie ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung.

Weitere Kosten entstehen den Ländern durch die Übertragung des Abschlusses auf die Beamten und Versorgungsempfänger – also zum Beispiel auf Pensionäre. Die Verhandlungen für die nahezu 200.000 Betroffenen auf Landesebene dazu sind bereits angelaufen. Dabei geht es etwa um die Frage, ob die Erhöhung für die Staatsdiener zeitgleich zu der im Beschäftigtenbereich erfolgt.

 

Weitere Nachrichten

Digitaler Klingelbeutel: Diesen Effekt stellen Kirchen fest

Kein Bargeld für den Opferstock dabei? In vielen Kirchen kann man inzwischen an einem Terminal oder per QR-Code spenden. Dabei haben sie eine interessante Beobachtung gemacht.

Bausparkassen-Chef zum Eigentum: «Da platzen Lebensträume»

Wer kann sich ein Eigenheim künftig noch leisten? Der Chef der Bausparkasse Schwäbisch Hall rechnet in den nächsten Jahren mit steigenden Preisen. Und rät zum Konsumverzicht.

So läuft das «Southside»: Was Besucher beachten sollten

Musikfans dürften sich schon freuen: Bald startet das «Southside» wieder. Zu den Headlinern gehören Kraftklub und Billy Talent. Was Besucher über Tickets, Anreise und Camping wissen sollten.

88-Jähriger in Karlsruhe von eigenem Auto überrollt und schwer verletzt

Ein Kastenwagen rollt rückwärts, der ausgestiegene Fahrer erleidet schwere Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kam und wer dem 88-Jährigen zu Hilfe eilte.

Leere Kassen: Noch mehr Gebühren? Wie die Kommunen an Geld kommen wollen

Schwimmbäder, Kulturangebote, Infrastruktur: Vieles könnte unter der Finanznot der Kommunen leiden. Eine Umfrage zeigt, welche Folgen Städte und Gemeinden ohne Entlastung erwarten.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.