News aus Baden-Württemberg
Verkehrseinschränkungen durch Streik in Frankreich halten an

News aus Baden-Württemberg Verkehrseinschränkungen durch Streik in Frankreich halten an

Quelle: Christophe Ena/AP/dpa/Archivbild

Der Streik gegen die geplante Rentenreform in Frankreich schränkt den Verkehr nach Deutschland weiter ein.

Laut französischer Bahngesellschaft SNCF sollte am Mittwoch nur einer von sechs Zügen zwischen den beiden Ländern fahren. Auch am Donnerstag werde der Verkehr demnach noch gestört sein.

An zahlreichen französischen Flughäfen müsse noch bis Samstagmorgen mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden, teilte die Generaldirektion der Zivilen Luftfahrt mit. Betroffen seien die Flughäfen Paris Charles de Gaulle, Paris-Orly, Beauvais, Bordeaux, Lille, Lyon, Nantes, Marseille, Montpellier, Nice und Toulouse.

Bereits am Dienstag protestierten in Frankreich nach Angaben des Innenministeriums mehr als 1 Million Menschen gegen die Rentenreform. Die Gewerkschaft CGT sprach von 3,5 Millionen Beteiligten. Auch für Mittwoch riefen Gewerkschaften zum Streik auf. Bei der Bahn und der Müllabfuhr drohten sie mit verlängerbaren Streiks.

Frankreichs Mitte-Regierung will das Renteneintrittsalter schrittweise von 62 auf 64 Jahre anheben. Außerdem soll die Zahl der nötigen Einzahlungsjahre für eine volle Rente schneller steigen. Die Gewerkschaften halten das Projekt für ungerecht und brutal.

Derzeit liegt das Renteneintrittsalter bei 62 Jahren. Tatsächlich beginnt der Ruhestand im Schnitt aber später: Wer nicht lang genug eingezahlt hat, um Anspruch auf eine volle Rente zu haben, arbeitet länger. Mit 67 Jahren gibt es dann unabhängig von der Einzahldauer Rente ohne Abschlag – dies will die Regierung beibehalten. Die monatliche Mindestrente will sie auf etwa 1200 Euro hochsetzen.

Die Gewerkschaften forderten, im Rentenstreit zügig von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfangen zu werden. Regierungssprecher Olivier Véran versicherte, die Tür stehe offen. Der Gesetzestext sei aber derzeit im Senat, dem Oberhaus des französischen Parlaments. Macron respektiere die Institutionen, sagte Véran.

 

Weitere Nachrichten

KIT weiterhin exzellent: Uni Freiburg kehrt in Spitzengruppe zurück

Im zweiten Anlauf schafft Freiburg den Sprung zurück in die Gruppe der Exzellenzuniversitäten. Mit dem Status kommen gleich mehrere Vorteile.

Galeria zum vierten Mal insolvent – Filialen in Baden-Württemberg bedroht

Die Ungewissheit für Galeria-Beschäftigte im Südwesten bleibt: In zwölf Filialen müssen rund 1.500 Menschen erneut um ihre Jobs bangen.

Noch immer Badetemperaturen: Bodensee noch mehr als 20 Grad warm

Mittelmeer-Feeling am Bodensee: Während der Herbst Einzug hält, bleibt das Wasser überraschend warm. Die aktuellen Werte erinnern eher an einen Urlaub im Süden als an Anfang Oktober am Bodensee.

56-Jährige fährt mit Auto gegen Hauswand und stirbt

Eine 56 Jahre alte Autofahrerin ist in Bretten (Kreis Karlsruhe) mit ihrem Wagen gegen eine Hauswand gefahren und dabei tödlich verletzt worden.

Fast 5.000 Höfe setzen auf ökologische Landwirtschaft

Die Fläche für Ökolandbau in Baden-Württemberg hat sich in 15 Jahren mehr als verdoppelt. Was das für die Landwirtschaft bedeutet.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.