Corona in Baden-Württemberg
Verkehrsunternehmen: Flächendeckende 3G-Kontrollen unmöglich

Corona in Baden-Württemberg Verkehrsunternehmen: Flächendeckende 3G-Kontrollen unmöglich

Quelle: Thomas Riedel

Eine umfassende Überprüfung der geplanten 3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr ist nach Ansicht der Verkehrsunternehmen im Südwesten nicht möglich.

«Eine flächendeckende Kontrolle kann angesichts von Hunderttausenden Fahrgästen gerade in einem Flächenland wie Baden-Württemberg nicht geleistet werden», sagte der Geschäftsführer der Landesgruppe Baden-Württemberg im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, Ulrich Weber, am Montag in Stuttgart. «Vorstellbar» seien aber Kontrollaktionen mit staatlichen Sicherheitskräften, «wie sie bereits zur Maskenpflicht erfolgen».

Die Verkehrsunternehmen rechneten damit, dass für die Kontrollen «weiteres internes und externes Sicherheitspersonal beauftragt werden muss, was zusätzliche Kosten verursachen wird», sagte Weber. Durch die Vorgabe, dass nur noch Geimpfte, Genesene und aktuell Getestete mitfahren dürfen, seien auch mehr Konfliktsituationen zu erwarten. «Der Schutz der Mitarbeiter ist deshalb sehr wichtig.»

Man gehe davon aus, dass die Kontrolleure Fahrgäste bei Verstößen gegen die 3G-Regel aus dem Fahrzeug werfen dürfen. Sollte es dabei Probleme geben, müssten die Mitarbeiter notfalls die Polizei rufen.

 

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