OP-Programm wird weiter eingeschränkt
ViDia Kliniken bereiten sich auf nächste Corona-Krisenstufe vor

OP-Programm wird weiter eingeschränkt ViDia Kliniken bereiten sich auf nächste Corona-Krisenstufe vor

Quelle: Jens Büttner

Die ViDia Kliniken reagieren auf das zunehmende Corona-Infektionsgeschehen in der Stadt Karlsruhe und bereiten sich auf die Aktivierung der nächsten Krisenstufe vor. So wird unter anderem die Frequenz der regelmäßigen Mitarbeitertestungen erhöht.

Aktivierung der nächsten Krisenstufe

Die ViDia Kliniken reagieren auf das zunehmende Infektionsgeschehen in der Stadt Karlsruhe und bereiten sich auf die Aktivierung der nächsten Krisenstufe vor, das geht aus einer Pressemeldung hervor.

„Die Lage in unseren Kliniken ist zunehmend angespannt. Die Belegung der COVID- und Intensivstationen ist grenzwertig ausgelastet, darüber hianus müssen wir mit weiter steigenden Patientenzahlen rechnen“, erklärt Prof. Dr. Karl-Jürgen Lehmann, Vorstandsmitglied der ViDia Kliniken am Donnerstag, 15. April 2021.

 

OP-Programm wird weiter eingeschränkt

„Wir treffen bereits die erforderlichen Vorbereitungen für die höchste Krisenstufe“, ergänzt er. Um zusätzliche personelle (Intensiv-) Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Patienten vorhalten zu können, muss das OP-Programm weiter eingeschränkt werden.

„Operationen werden von uns ausschließlich nach gründlicher Beratung der verantwortlichen Ärzte und nur dann verschoben, wenn dies medizinisch vertretbar ist. Alle dringlichen und nicht aufschiebbaren Eingriffe finden selbstverständlich auch weiterhin statt“, betont Prof. Lehmann. Zu den Vorbereitungen für die nächste Krisenstufe zählen außerdem die weitere Umwidmung von Stationen zu Corona-Stationen und die Erhöhung der Kapazität an Intensivbetten.

 

Routine-Abstriche für alle Mitarbeiter

Mit der Durchführung von Routine-Abstrichen folgen die ViDia Kliniken bereits seit längerem der aktuellen Empfehlung der Bundesregierung für Unternehmen, den Mitarbeitenden regelmäßige Tests anzubieten. Dieses Angebot wird von den Mitarbeitern sehr gut angenommen, wird erklärt.

„Aktuell haben wir in unserem Krisenstab entschieden, die Frequenz der Mitarbeitertestungen für Mitarbeiter in den patientennahen Bereichen auf mindestens zwei Testungen pro Woche zu erhöhen“, erklärt Caroline Schubert, seit Oktober 2020 im Vorstand der ViDia Kliniken und unter anderem zuständig für den Bereich Personal.

 

Besuchsverbot bleibt weiterhin bestehen

„Zum Schutz unserer Patienten möchten wir durch regelmäßige Testung ein Infektionsgeschehen in der Betreuungssituation soweit wie möglich ausschließen“ ergänzt Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender der ViDia Kliniken.

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter bleibt auch das Besuchsverbot weiterhin bestehen. „Wir wissen um die Bedeutung sozialer Kontakte für den Genesungsprozess, können aber in der derzeitigen Situation den Schutz unserer Mitarbeiter und Patienten nicht gefährden“, erläutert Richard Wentges das aktuelle Besuchsverbot. Ausnahmen werden nur in dringenden Einzelfällen und in Absprache mit den betreuenden Ärzten auf den entsprechenden Stationen gewährt.

 

Außerordentliche Belastung der Mitarbeiter

Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie ist die Belastung der Mitarbeiter, insbesondere an den Corona-Brenpunkten wie der Zentralen Notaufnahme und den Isolier-  und Intensivstationen, deutlich spürbar.

„Die Behandlung von Corona-Patienten erfordert einen deutlich höheren personellen Aufwand. Das Personal ist seit mehr als einem Jahr einer massiven Belastung ausgesetzt. Wir müssen gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und damit das Personal in unseren Kliniken zu schützen und zu entlasten“, betont Caroline Schubert.

 

ViDia Kliniken appellieren an die Bevölkerung

Die ViDia Kliniken appellieren daher eindringlich an die Bevölkerung, die Schutzmaßnahmen einzuhalten, Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren und gefährliche Kontaktsituationen komplett zu vermeiden.

„Alle Maßnahmen, die die Zahl der Neuerkrankungen begrenzen können, sind in der aktuellen Situation unverzichtbar, ein weiteres unkontrolliertes Anwachsen der Zahl schwer erkrankter Covid-19-Patienten gefährdet die Sicherstellung der medizinischen Versorgung und Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems“, schließt Prof. Karl-Jürgen Lehmann.

 

Weitere Nachrichten

Geschenk aus Hannover: Karlsruhe erhält ein künstlerisch verziertes Klavier

Der Verein Piano Bombing aus Hannover bringt am Sonntag, 12. April 2026, ein künstlerisch verziertes Klavier in die Fächerstadt. Als frei zugängliches Piano soll es zum Spielen anregen. Das Instrument stehe für alle offen, heißt es in der Pressemeldung.

Ehrenamtskarte in Karlsruhe: Über 1.000 Exemplare ausgegeben

Die Einführung der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg in Karlsruhe erweist sich als Erfolg: Drei Monate nach der Ausgabe der ersten Karten wurde die Marke von 1.000 ausgegebenen Exemplaren erreicht, das teilt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung mit.

KSC TUT GUT.-Förderpreis: Soziale Projekte in der Region Karlsruhe gesucht

Der KSC TUT GUT.-Förderpreis geht 2026 in seine sechste Runde und sucht erneut soziale Projekte in der Region Karlsruhe. Unterstützt werden sollen soziale Organisationen, Initiativen und Vereine, die mit ihren Projekten einen wertvollen Beitrag leisten.

Baustelle in der Killisfeldstraße: Fahrbahnerneuerung dauert bis Mitte Mai 2026

Auf Umleitungen müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer nach Ostern in Durlach einstellen: Ab Dienstag, 07. April 2026 ist die Killisfeldstraße zwischen Raiherwiesen- und Lissenstraße in beiden Richtungen wegen Fahrbahnerneuerungsarbeiten gesperrt.

Oster-Spektakel in der Europahalle: Karlsruher LIONS schlagen den Spitzenreiter

116:109 - so lautete am 30. Spieltag das Endergebnis nach Overtime im Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und Phoenix Hagen, dem Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Playoffs sind damit wieder in Reichweite.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.